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Die nächste große Übernahme in der evangelikalen Verlagsszene

Gera­de erst ein Jahr ist es her, als die größ­te evan­ge­li­ka­le Ver­lags­grup­pe Stif­tung Christ­li­che Medi­en (SCM) die Ver­la­ge Gerth Medi­en und Adeo von Ran­dom House über­nahm. Im sel­ben Jahr fusio­nier­ten der Brun­nen Ver­lag Basel und der cha­ris­ma­ti­sche Asaph-Ver­­lag aus der Schweiz und tre­ten seit­dem gemein­sam unter dem Namen Fon­­tis-Media auf. Am 2. Juni hat der Francke-Ver­­lag gemein­sam mit der Kawohl-Ver­­lags­­­grup­­pe den Brun­nen Ver­lag in Gie­ßen, die größ­te christ­li­che Buch­han­dels­ket­te ALPHA mit 33 Filia­len und Fran­chise-Par­t­­ner sowie das Logis­tik­un­ter­neh­men Chris­Me­dia über­nom­men. Die Unter­neh­men sind zu je 50 % betei­ligt. Das tra­di­tio­nel­le evan­ge­li­ka­le Ver­lags­we­sen hat mit der Über­nah­me die nächs­te Stu­fe einer kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­schmel­zung erreicht. Von den gro­ßen Ver­la­gen übrig geblie­ben sind nur noch Francke, Fon­­tis-Ver­­lag und die bei­den Ver­lags­grup­pen um SCM und Kawohl. Erfreu­lich im Gegen­satz dazu ist, dass es eine wach­sen­de Anzahl christ­li­cher Nischen­ver­la­ge mit einem aus­ge­zeich­ne­ten Ange­bot gibt.

idea Spektrum — Ergebnisse einer Analyse

idea Spek­trum bie­tet Nach­rich­ten und Mei­nun­gen aus der evan­ge­li­schen Welt. Anläss­lich der Frank­fur­ter und Leip­zi­ger Buch­mes­sen gibt idea Spek­trum Spe­­zi­al-Aus­­­ga­­ben mit Buch­re­zen­sio­nen her­aus. Nach eige­nen Anga­ben das größ­te evan­ge­li­sche Wochen­blatt, hat die Aus­wahl der vor­ge­stell­ten Bücher einen nicht zu unter­schät­zen­den Ein­fluss auf die (vor allem) evan­ge­li­ka­len Leser. Hier die Ergeb­nis­se einer klei­nen Ana­ly­se. Als Grund­la­ge dien­ten mir hier­bei acht Hef­te aus den Jah­ren 2006 bis 2011. Der Inhalt der Aus­ga­ben besteht fast durch­weg aus Buch-und Medi­en­re­zen­sio­nen und viel Wer­bung. Ver­ständ­lich, die Son­der­aus­ga­ben wol­len sich schließ­lich bezahlt machen. Über die Jah­re hin­weg hat sich der Auf­bau und die Struk­tur ver­än­dert. Der Inhalt ist aber bei der Vor­stel­lung von meist neue­rer Lite­ra­tur geblie­ben. Zuerst notier­te ich die Ver­la­ge aller in den Hef­ten rezen­sier­ten bzw. vor­ge­stell­ten Bücher und ande­rer Medi­en. Anfangs hielt ich auch die Kate­go­rien fest um eine noch tie­fer gehen­de Aus­wer­tung vor­neh­men zu kön­nen. Ich muss­te aber fest­stel­len, dass fast jede Aus­ga­be ande­re Kate­go­rien verwendet.