Alle Artikel mit dem Schlagwort: Evangelisation

Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.

Vor kur­zem erschien im Dani­el-Ver­­lag das Buch Was du im Him­mel nicht mehr tun kannst von Mark Cahill. Es glie­dert sich in 14 Kapi­tel und rich­tet sich an alle, die die Not­wen­dig­keit des Zeug­nis­ge­bens und der Evan­ge­li­sa­ti­on bis­her noch nicht rich­tig gese­hen haben oder nicht wis­sen, wie sie selbst Zeug­nis geben kön­nen. Mark Cahill ver­steht es, den Leser am Lesen zu hal­ten. Er zeigt in den ers­ten Kapi­teln die drin­gen­de Not­wen­dig­keit auf, den Men­schen das Evan­ge­li­um zu ver­kün­di­gen. Dabei macht er klar: Es geht nicht dar­um, dass wir das Evan­ge­li­um ver­kün­di­gen müs­sen, son­dern dass wir esdür­fen, und dabei kön­nen wir nur gewin­nen und nie­mals ver­lie­ren, selbst wenn die Bot­schaft abge­lehnt wird. Mark Cahill stellt eini­ge Ent­schul­di­gun­gen vor, die uns schnell ein­fal­len, damit wir mög­li­cher­wei­se nicht Zeug­nis geben. Der Rest des Buches beschäf­tigt sich haupt­säch­lich mit Bei­spie­len, wie man das Evan­ge­li­um wei­ter­sa­gen und mit Leu­ten ins Gespräch über ewi­ge Din­ge kom­men kann. Hier­aus kann man wirk­lich gute und wert­vol­le Ideen ent­neh­men. Gera­de für unge­üb­te Gläu­bi­ge, die es jedoch auf dem Her­zen haben, das Evan­ge­li­um wei­ter­zu­sa­gen, kann dies eine groß­ar­ti­ge Hilfe …

Das Ende meiner Zeltmacher Mission

Einen wich­ti­gen Bei­trag zur Dis­kus­si­on über voll­zeit­li­chen Dienst, Mis­si­on in Deutsch­land und Abhän­gig­keit vom Herrn hat Rami von den Zelt­ma­cher Nach­rich­ten ver­fasst. Nein, nicht die­ser Inter­net­dienst ist gemeint son­dern die Mis­si­ons­ar­beit vor Ort. Die fol­gen­den Gedan­ken zu des­sen Ende sind per­sön­lich. Ich schrei­be sie trotz­dem, weil ich ein Tabu bre­chen will. Es geht ums Geld und zwar um jenes, das Chris­ten geben soll­ten, damit es den Gemein­den bes­ser geht, sie geist­lich bes­ser ver­sorgt wer­den und mis­sio­na­risch akti­ver wir­ken kön­nen. Nicht irgend­wo, son­dern auf dem Mis­si­ons­feld Deutsch­land. Nicht ande­re, son­dern wir Deut­sche. Da ich nun acht Jah­re lang mei­ne Erfah­run­gen sam­meln durf­te den­ke ich, zum The­ma bei­tra­gen zu kön­nen. Und viel­leicht ist ja der Tag der Refor­ma­ti­on ein ganz guter Zeit­punkt. Im Früh­jahr 2003 habe ich fröh­lich mei­ne Stel­le gekün­digt und eine Kar­rie­re auf­ge­ge­ben, um dem HERRN voll­zeit­lich zu die­nen. Im Herbst 2011 bewer­be ich mich nun genau­so fröh­lich um eine neue Stel­le, weil ich dem Zir­kus rund ums Geld end­gül­tig absa­gen will. Seit Jah­ren balan­cie­ren wir auf einem Hoch­seil gespannt zwi­schen der Unter­stüt­zung treu­er Geschwister …

Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 23

Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in sei­ne Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enor­me Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Tei­len. Nach dem ers­ten Teil folgt nun Teil zwei… Wie gelingt es uns trotz des mate­ri­el­len Wohl­stan­des inten­si­ver in der Abhän­gig­keit von Gott zu leben? Also ich den­ke, in unse­ren Gemein­den wird viel zu wenig über den Him­mel gepre­digt und nach­ge­dacht. Vie­le haben auch ein ganz fal­sches Ver­ständ­nis: „Wenn ich hier ster­be, dann holt Jesus mich Heim und dann bin ich bei ihm im Him­mel. Und dort wird es mir unglaub­lich gut gehen.“ Aber was das eigent­lich bedeu­tet, geret­tet zu sein, bei Jesus zu sein, das haben die aller­meis­ten gar nicht rich­tig ver­stan­den! Mein gan­zes Erden­le­ben ist ja nur eine Vor­be­rei­tung auf das ewi­ge Leben. Und das ewi­ge Leben wird ja so unglaub­lich viel­fäl­tig und inter­es­sant sein. Unser Zustand dort hat sehr viel mit dem zu tun, was wir als Bekehr­te hier unten gemacht haben. Man­che Leu­te wer­den so mit Ach und Krach geret­tet. Wie …

Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 13

Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in sei­ne Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enor­me Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Tei­len. Vie­le christ­lich erzo­ge­ne Jugend­li­che haben Zwei­fel an ihrer Erret­tung, weil sie kei­ne „schwarz/weiß”-Umkehr erlebt haben. Oft sieht es dann so aus, dass die­se Jugend­li­chen schon in der Gemein­de sind und trotz­dem gehen sie bei der nächs­ten Evan­ge­li­sa­ti­on wie­der nach vor­ne und bei der nächs­ten wie­der… Was ist die Lösung? Wil­helm Pahls: Oft hört man Men­schen sagen, und zwar aus einer tie­fen Not her­aus: „Ich habe immer wie­der Pro­ble­me mit der Heils­ge­wiss­heit.“ Und jedes Mal, wenn sie eine erns­te Pre­digt hören, kommt wie­der die Fra­ge: „Bin ich wirk­lich wie­der­ge­bo­ren?“ Was ist über­haupt Heils­ge­wiss­heit? In dem Wort steckt das Wört­chen „Gewiss­heit“, das bedeu­tet auch Über­zeu­gung. Das Wort bedeu­tet ganz ein­fach: Ich bin davon über­zeugt, dass ich bekehrt und wie­der­ge­bo­ren bin! Das ist alles. Heils­ge­wiss­heit hat nichts mit Gefüh­len zu tun. Und war­um bin ich über­zeugt? Weil ich das sel­ber erlebt hab. Das kann mir ja …

Michael Putzi: Vom Eishockey-Profi zum Evangelisten

Der 31. Okto­ber hat mitt­ler­wei­le meh­re­re Bedeu­tun­gen. Vie­le Hun­der­te Jah­re war es ein Gedenk­tag für den Beginn der Refor­ma­ti­on. Erst seit eini­gen Jah­ren gewinnt die­ser Tag mit Hal­lo­ween sei­ne ursprüng­li­che, heid­ni­sche Bedeu­tung zurück. Als christ­li­che Jugend war uns eine Alter­na­ti­ve für die heid­ni­schen Fei­ern wich­tig. Um vor allem Jugend­li­che zu errei­chen führ­ten wir einen Got­tes­dienst mit dem jun­gen Evan­ge­lis­ten Micha­el Put­zi aus der Schweiz durch. In einem Inter­view gab er einen klei­nen Ein­blick in sein Leben. Update 01.05.2017: Wei­ter unten ver­lin­ken wir auf ein Video, in dem Michal Put­zi aus sei­nem Leben erzählt. Erst Eis­ho­­ckey-Pro­­­fi, dann Dro­gen­op­fer und zuletzt Pre­di­ger. Das ist ja kei­ne gewöhn­li­che Lauf­bahn, die man ein­schlägt. Kannst du etwas mehr dazu erzäh­len. Micha­el Put­zi: Mein abso­lu­ter Traum und mein Ziel war Eis­ho­ckey­pro­fi zu wer­den. Ich habe mein hal­bes Leben dar­in inves­tiert. Mit elf Jah­ren hab ich ange­fan­gen und alles auf die­se Kar­te gesetzt. 18 Jah­re habe ich gespielt. Natür­lich, wenn man in das Tee­­ny-Alter kommt wer­den auch ande­re Din­ge sehr inter­es­sant. Da hab ich mich auch mäch­tig ins Zeug gelegt. Das Trin­ken gehörte …