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Sag mal — wer ist Jesus?

Sin­c­lair B. Fer­gu­son ist wahr­schein­lich so etwas wie ein Uni­­ver­­­sal-Theo­­lo­­ge, sein Werk umfasst Kom­men­ta­re (Jako­­bus-Brief, Mar­­kus-Evan­­ge­­li­um), dog­ma­ti­sche Wer­ke (The Holy Spi­rit in der CoCT-Rei­he, The Chris­ti­an Life, eine Ein­füh­rung in Dog­ma­tik), his­­to­­risch-theo­­lo­­gi­­sche Stu­di­en (The Who­le Christ, Ein Werk, dass die Mar­row-Kon­­tro­­ver­­­se ana­ly­siert). Der Schot­te ist Mit­her­aus­ge­ber eines theo­lo­gi­schen Lexi­kons, Dozent am West­mins­ter Theo­lo­gi­cal Semi­na­ry und reger Pre­di­ger (auf sermonaudio.com fin­den sich immer­hin über 680 Pre­dig­ten von ihm, wenn man bereit ist, sich auf den hef­ti­gen schot­ti­schen Akzent ein­zu­las­sen). Ent­spre­chend habe ich auch gleich zuge­grif­fen, als ich erfuhr, dass es von Fer­gu­son ein Kin­der­buch gibt. Die 33 Lek­tio­nen des Buches sind grob in 6 Tei­le unter­teilt, von denen die ers­ten drei wei­test­ge­hend chro­no­lo­gisch das Leben Jesu durch­ge­hen. Hier zeigt sich die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät des Autors gro­ße Vor­tei­le. So geht er zunächst von all­ge­mei­nen Fra­gen aus: „Was bedeu­tet der Name Jesus?“ ‚„Wie konn­te Jesus wis­sen, was Gott von ihm erwar­te­te?“ oder „Wie ver­hielt sich Jesus als Kind und als Jugend­li­cher?“ Anschlie­ßend geht er die Sta­tio­nen der Tau­fe, der Ver­su­chung, der Beru­fung der Jün­ger, der Lehr­tä­tig­keit, der Wun­der und schließ­lich des …

Four Views of Christ

Aktu­ell sind wir dabei unse­ren Umzug vor­zu­be­rei­ten. Das hat zur Fol­ge, dass die meis­ten Bücher aktu­ell in gro­ßen Kar­tons abge­packt auf das gro­ße Schlep­pen war­ten (sie­he Beweis­fo­to wei­ter unten im Text). So weit so gut, hat man doch jetzt ja nur wenig Zeit zum Lesen, und habe ich etwa 10 Bücher vor dem Ver­pa­cken bewahrt. Lei­der ist mir ein Buch durch die Fin­ger gegan­gen, wel­ches ich schon lan­ge vor­stel­len woll­te: „Four Views of Christ“. Wie der Name des Buches es ver­mu­ten lässt, geht es dem Autor hier­bei dar­um, die Gemein­sam­kei­ten und die Unter­schie­de in der Dar­stel­lung der Per­son Jesu Chris­ti in den vier Evan­ge­li­en dar­zu­stel­len. Obwohl prin­zi­pi­ell vie­les bekannt sein soll­te; so z. B. die Tat­sa­che, dass Jesus von Mat­thä­us als König, von Mar­kus als Knecht, als Men­schen­sohn von Lukas und schließ­lich als Gott von Johan­nes dar­ge­stellt wird, geht die­ses Buch auf weni­gen Sei­ten in eine sehr detail­lier­te Betrachtung.