Alle Artikel mit dem Schlagwort: Edward T. Welch

Häusliche Gewalt — Wie man helfen kann

Wie reagiert man, wenn man von häus­li­cher Gewalt erfährt? Kann man dem Opfer irgend­wie hel­fen? Und was ist mit dem Täter? Wenn ich eine Fami­lie ken­nen soll­te, die mit die­sem Pro­blem kon­fron­tiert ist, wüss­te ich nicht, wie ich ver­nünf­tig reagie­ren und hel­fen könn­te. In dem 6. Band der klei­nen Seel­sor­ge­rei­he haben sich eine Rei­he von Autoren zu die­sem The­ma zu Wort gemel­det und das Heft „Häus­li­che Gewalt – Wie man hel­fen kann“ ver­fasst. David Powli­son, Paul David Tripp und Edward T. Welch beschrei­ben, wie man sowohl Opfer als auch Täter mit gutem Rat zur Sei­te ste­hen kann. Im ers­ten Teil geht Edward T. Welch dar­auf ein, wie man dem Opfer hel­fen kann. In den meis­ten Fäl­len ist es die Frau, wel­che Opfer von häus­li­cher Gewalt ist. Seel­sor­ge beinhal­tet in die­sem Fall nicht nur das Zuhö­ren und Rat geben an den Rat­su­chen­den, son­dern es schließt auch das akti­ve Han­deln und Beschüt­zen vor wei­te­ren dro­hen­den Über­grif­fen ein. Wei­ter soll man die Unter­drück­ten ermu­ti­gen, ihre Hoff­nung auf Gott zu setzen.

Motivationen – Warum tun wir, was wir tun?

War­um liest du gera­de die­se Rezen­si­on? Oder war­um besuchst du gene­rell die­se Sei­te? Oder noch wei­ter aus­ge­holt: War­um, um alles in der Welt, tust du, was du tust? Im drit­ten Band der klei­nen Seel­sor­ge­rei­he geht Edward T. Welch auf gera­de die­se Fra­gen ein und hat ein Heft geschrie­ben wel­ches heißt: Moti­va­tio­nen – War­um tun wir, was wir tun? Unser gan­zes Leben wird von unse­ren Moti­va­tio­nen nicht nur beein­flusst, son­dern sogar kom­plett gesteu­ert. Hin­ter allem was wir tun, steckt ein Motiv. Welch zeigt in dem Buch, dass alle Grün­de, war­um wir etwas tun, aus unse­rem Her­zen kom­men. Unser Herz kann jedoch eine regel­rech­te „Göt­zen­fa­brik“ sein, in der wir vie­le „Ich will“-Götzen erschaf­fen, wel­che dann unse­ren Zwe­cken die­nen sol­len: „Ich will Erfolg im Beruf“, „Ich will Anse­hen haben“, „Ich will finan­zi­ell gut auf­ge­stellt sein“, „Ich will …“. 

Welch: Depression — Die hartnäckige Dunkelheit

Band 1 der Buch­rei­he „Die klei­ne Seel­sor­ge­rei­he“ vom 3L-Ver­­lag behan­delt das The­ma Depres­si­on. Edward T. Welch beschreibt sehr per­sön­lich auf 23 Sei­ten, wie man als Christ aus der Dun­kel­heit der Depres­si­on aus­bre­chen kann. Depres­si­on wird oft als Krank­heit bezeich­net, wel­che nur medi­ka­men­tös behan­del­bar ist oder unter Ein­satz von Psy­cho­the­ra­pie. Welch zeigt hier jedoch einen ande­ren Weg. Er for­dert dazu auf, dass man sich selbst prü­fen und unter Got­tes Wort stel­len soll, denn in ers­ter Linie muss man nicht die Sym­pto­me der Depres­si­on behan­deln, son­dern die Ursa­che muss ange­gan­gen wer­den. So kön­nen mög­li­che Ursa­chen sowohl Krank­hei­ten als auch Neben­wir­kun­gen von Medi­ka­men­ten sein. Was aber wohl die häu­figs­te Ursa­che ist, ist Sün­de und die Angst davor, damit kon­fron­tiert zu wer­den. Welch zeigt Fra­ge­stel­lun­gen, wel­che man sich selbst stel­len soll­te, um an den Kern der Depres­si­on zu kom­men. Er zeigt anschlie­ßend den Weg auf, um dar­aus aus­zu­bre­chen. Zur Ermu­ti­gung kom­men Men­schen zu Wort, die selbst an Depres­si­on litten.