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Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der Roman „Der zerrissene Graf“, ist der zweite Band der Hochwald-Saga. Das Buch lässt sich unabhängig vom ersten Band gut lesen. Die Personen und die Zusammenhänge der Geschehnisse hat man schnell begriffen. Da es sich im 19. Jahrhundert abspielt, sind anfangs einige altdeutsche Begriffe und Aussagen erstmals gewöhnungsbedürftig. Ludwig, preußischer Leutnant und Graf von Schleinitz, geht auf eine gefährliche Wette ein, um seine Spielschulden loszuwerden. Er soll über die feindliche österreichische Grenze in Uniform reiten und einen Strauß Rosen für die begehrte Valeria Mutius, Tochter seines Generals und Schwester seines angeblichen Freundes Julian, mitbringen. Es gelingt ihm tatsächlich und trotz einer gefährlichen Verfolgungsjagd schafft er es wieder zurück nach Deutschland. Auf dem Rückweg durch den Hochwald trifft er unter einem Baum auf eine schlafende, hübsche junge Frau. Er ist von diesem Anblick fasziniert und legt impulsiv den gepflückten Rosenstrauß neben ihr ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in dem Forsthaus des Hochwaldes lernt er die junge Frau näher kennen.

Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der zweite Band der Hochwald-Saga ist noch spannender und besser geschrieben als der erste Band. Mit seinen fast 600 Seiten, ist das Buch schon recht dick, deshalb habe ich die eBook-Version auf dem iPad gelesen. Ich muss sagen, es war sehr angenehm darauf zu lesen. Es liegt nicht so unhandlich und schwer auf der Hand wie ein Buch und außerdem musste ich mir nicht immer wieder neue Lesezeichen suchen (ich verlege sie dauernd…). Während ich das Buch las, kam mir der Gedanke, dass das Cover sehr wenig über den Inhalt der Geschichte aussagt. Es hätte meiner Meinung nach ansprechender und spannender gestaltet werden können und würde dennoch dem Inhalt des Buches gerecht. Ich achte eigentlich sehr auf das Cover und wenn mir das nicht gefällt, dann lese ich das Buch meistens auch nicht. Aber ich fand den ersten Band der Hochwald-Saga ganz gut, und da wollte ich den zweiten auch lesen – ich habe es nicht bereut!