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Der scharlachrote Buchstabe

In der Zeit der Gründerväter wird die Ehebrecherin Hester Prynne dazu verurteilt inmitten von Puritanern sich ein rotes A (wahrscheinlich für Adultery o.Ä = Ehebruch ) auf die Brust zu nähen. Bei der Verurteilung murmeln einige ältere Damen auch was von Todesstrafe, während der bleiche Pfarrer Arthur Dimmesdale den Verhör leitet. Hester verweigert es, den Namen des beteiligten Parts zu nennen, doch dem Leser wird schon bald klar, dass es niemand anderes ist, als der Pfarrer selbst, der hier eine Schuld verschweigt. Auch eine klarere Predigt über seine Sünde als eine Art anonyme Beichte führt zu keiner Gewissenserleichterung. Bald kehrt der bis dahin als verschollen gegoltene Ehemann Hester Prynnes, ein Arzt zurück und erkennt schon bald im Pfarrer den Ehebrecher. Das nützt er genüsslich aus, um mit vielen Tricks den Pfarrer in den nahen Wahnsinn zu treiben. Schließlich aber in der größten Seelennot ringt sich Dimmesdale zu einem öffentlichen Bekenntnis durch und bekennt seine Schuld, worauf er endlich in Ruhe sterben kann. Roger Chillingworth, der Ehemann Hesters hat nun keinen Lebenszweck mehr und stirbt nach …