Alle Artikel mit dem Schlagwort: David Powlison

Neuanfang — von David Powlison

- Im Fol­gen­den eine Rezen­si­on von mei­nem Freund und Bru­der Vik­tor, der mir die Geneh­mi­gung erteilt hat, die­se Bespre­chung auch hier zu ver­öf­fent­li­chen. Wie Vik­tor rich­tig hin­weist, hat das Buch eine weit­aus grö­ße­re Ziel­grup­pe als Opfer sexu­el­ler Über­grif­fe. Für mich per­sön­lich war es in vie­len Berei­chen eine Hil­fe­stel­lung —  Ich möch­te in die­sem Arti­kel ein Buch von David Powli­son emp­feh­len, in dem es sowohl um sexu­el­le Über­tre­tung als auch um das dadurch ent­stan­de­ne Leid geht: Man­che Bücher sind mit der Absicht geschrie­ben wor­den, Men­schen im Kampf gegen ihre unmo­ra­li­schen sexu­el­len Impul­se zu hel­fen. Ande­re Bücher ver­fol­gen das Ziel, Men­schen in ihrem Kampf gegen die Aus­wir­kun­gen von sexu­el­ler Untreue, Beläs­ti­gung und Gewalt zu hel­fen. Doch die­ses Buch soll bewusst in bei­de Rich­tun­gen bli­cken. Sün­de und Leid sind zwei grund­le­gend unter­schied­li­che Din­ge. Was Sie tun und was Ihnen geschieht, könn­te nicht unter­schied­li­cher sein. Doch bei­des ver­mischt sich in der DNA der mensch­li­chen Natur. Alle mensch­li­che Erfah­rung ist von einer Dop­pel­he­lix der Fins­ter­nis durch­zo­gen. Die meis­ten Bücher über sexu­el­le Hei­li­gung behan­deln das Pro­blem der Sün­de und wid­men sich höchs­tens am Ran­de den …

Häusliche Gewalt — Wie man helfen kann

Wie reagiert man, wenn man von häus­li­cher Gewalt erfährt? Kann man dem Opfer irgend­wie hel­fen? Und was ist mit dem Täter? Wenn ich eine Fami­lie ken­nen soll­te, die mit die­sem Pro­blem kon­fron­tiert ist, wüss­te ich nicht, wie ich ver­nünf­tig reagie­ren und hel­fen könn­te. In dem 6. Band der klei­nen Seel­sor­ge­rei­he haben sich eine Rei­he von Autoren zu die­sem The­ma zu Wort gemel­det und das Heft „Häus­li­che Gewalt – Wie man hel­fen kann“ ver­fasst. David Powli­son, Paul David Tripp und Edward T. Welch beschrei­ben, wie man sowohl Opfer als auch Täter mit gutem Rat zur Sei­te ste­hen kann. Im ers­ten Teil geht Edward T. Welch dar­auf ein, wie man dem Opfer hel­fen kann. In den meis­ten Fäl­len ist es die Frau, wel­che Opfer von häus­li­cher Gewalt ist. Seel­sor­ge beinhal­tet in die­sem Fall nicht nur das Zuhö­ren und Rat geben an den Rat­su­chen­den, son­dern es schließt auch das akti­ve Han­deln und Beschüt­zen vor wei­te­ren dro­hen­den Über­grif­fen ein. Wei­ter soll man die Unter­drück­ten ermu­ti­gen, ihre Hoff­nung auf Gott zu setzen.

Vor der Verlobung — Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten

Es gibt eini­ge Fra­gen im Leben, die man sich min­des­tens ein­mal beant­wor­ten muss: Wer­de ich nach der zehn­ten Klas­se Abitur machen, oder gehe ich von der Schu­le ab. Wer­de ich nach dem Abitur eine Aus­bil­dung star­ten oder gehe ich stu­die­ren. In wel­che Rich­tung soll mei­ne beruf­li­che Lauf­bahn gehen? Tech­nisch? Sozi­al? Kauf­män­nisch? Eine Ent­schei­dung, die noch einen grö­ße­ren Ein­fluss auf unser Leben hat, ist die Ent­schei­dung der Fami­li­en­grün­dung. Wenn man hei­ra­ten möch­te, soll­te man sich den Part­ner nach bestimm­ten Kri­te­ri­en aus­su­chen, denn nicht jede Per­son passt zu unse­rem Wesen. David Powli­son und John Yench­ko gehen in ihrem klei­nen Heft: „Vor der Ver­lo­bung – Fünf Fra­gen, die Sie sich stel­len soll­ten“ auf die­se Kri­te­ri­en ein. Denn es macht mehr Sinn, sich vor der Ver­lo­bung erns­te Gedan­ken zu machen, als in der Ehe erns­te Pro­ble­me zu bekommen.