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Mit Joschua und Sara die Bibel entdecken

Kin­dern Geschich­ten aus der Bibel zu erzäh­len gehört zu den Grund­la­gen einer christ­li­chen Erzie­hung. Das geht mit­hil­fe einer Kin­der­bi­bel — oder mit einem Buch über Bibli­sche Kin­der­ge­schich­ten. Gera­de das ers­te Buch Mose ist voll von Erzäh­lun­gen, die jedes Kind ken­nen soll­te. Rai­ner Jetz­sch­mann hat in sei­nem Buch Mit Joschua und Sara die Bibel ent­de­cken 36 Geschich­ten aus dem Buch Gene­sis nach­er­zählt. Der Unter­schied zur ein­fa­chen Nach­er­zäh­lung ist, dass jedes Kapi­tel mit einer all­täg­li­chen Hand­lung zwi­schen den bei­den Geschwis­tern Joschua und Sara beginnt. Die Rol­le des Erzäh­lens über­nimmt dabei der Vater. Das hat mir beson­ders gut auf­ge­fal­len. Nach mei­nem Ver­ständ­nis ist vor allem der Vater für die bibli­sche Unter­wei­sung der Kin­der in der Fami­lie zuständig.

Andreas Schwantge: Zurzeit plane ich eine dreibändige Reihe

Andre­as Schwant­ge dürf­te nicht weni­gen Kin­dern durch sei­ne Uli-Bücher für Kin­der bekannt sein. Die Hör­spie­le rund um Uli und sei­ne Aben­teu­er sind längst Klas­si­ker. Weni­ger bekannt ist er als Autor von Büchern für Erwach­se­ne. NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Schwant­ge, Sie haben vor cir­ka 28 Jah­ren die recht erfolg­rei­che Serie um Uli und sei­ne Freun­de geschrie­ben. Wie kamen Sie auf Uli? Was hat Sie dazu ange­regt? Andre­as Schwant­ge: Ich war in einem christ­li­chen Buch­la­den und bekam mit, wie ein Mäd­chen nach Kin­der­kri­mis frag­te. Der Besit­zer muss­te ihr sagen, dass er so etwas nicht hat­te. Als mir dann eine Idee zu solch einem Kin­der­kri­mi kam, war bald „Uli“ gebo­ren. NIMM UND LIES: Wenig spä­ter erschie­nen die Uli-Aben­­teu­er als Hör­spie­le. Ist die Uli-Serie die ers­te christ­li­che Hör­spiel-Serie? Andre­as Schwant­ge: Soweit ich mich erin­ne­re, gab es schon ande­re christ­li­che Hör­spie­le von ande­ren Autoren. Wir began­nen mit „Das Geheim­nis der Fal­ken­burg“, spä­ter folg­ten die ande­ren Hör­spie­le, dar­un­ter auch die „Uli-Serie“.