Alle Artikel mit dem Schlagwort: CLV

Übersicht: Verlage stellen sich vor

Vie­le gera­de bibel­treu aus­ge­richtete klei­ne Ver­lage wer­den in der brei­ten evan­ge­li­ka­len Öffent­lich­keit (noch) nicht aus­rei­chend wahr­ge­nom­men. Die­sen Ver­la­gen wol­len wir hier auf NIMM UND LIES eine Platt­form bie­ten. In der Ver­gan­gen­heit haben bereits eini­ge Ver­le­ger Fra­gen beant­wor­tet und dabei einen Ein­blick in die Arbeit und Her­aus­for­de­run­gen von klei­nen Ver­la­gen gewährt. In die­sem Bei­trag sind alle bis­her erschie­ne­nen Inter­views auf­ge­führt. Wei­te­re wer­den bald fol­gen. CLKV / Patrick Tschui / Das Lesen ver­liert an Bedeu­tung CLV / Ewald Epp / Um der Not­wen­dig­keit des The­mas ver­öf­fent­li­chen wir es trotz­dem CMD / Wil­fried Plock / Mit einem betont heils­ge­schicht­li­chen Ansatz eine gewis­se Gegen­stimme bil­den CMV / Hein­rich Töws / Wir tuen (fast) alles, um die Prei­se gering zu hal­ten CSV / Ger­rid Set­zer / Die Into­le­ranz der Tole­ran­ten wird die Arbeit christ­li­cher Ver­la­ge ein­schrän­ken Dani­el Ver­lag / Klaus Günt­z­schel / „Die größ­te Her­aus­for­de­rung? Die Lese­faul­heit!“ Edi­ti­on Nehe­mia / Chris­toph Ber­ger / Die größ­te Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu blei­ben Herold Ver­lag / Ben­ja­min Schmidt / Der­zeit in einer gewis­sen Neu­aus­rich­tung inner cube / Mar­tin Seve­rin / Inter­es­se an wich­ti­gen The­men wecken …

Bücher, die den Schlaf versüßen

Es gibt wie­der eine deut­sche Neu­erschei­nung von John Piper. In Schmeckt und seht — Got­tes Über­le­gen­heit in allen Lebens­la­gen genie­ßen führt Piper den Leser in die Nähe Got­tes. Nicht nur kampf­mü­de Gläu­bi­ge fin­den dar­in Ermu­ti­gung, Hil­fe und Weg­wei­sung im Auf­schau­en auf den leben­di­gen Gott. Ich habe das Buch noch nicht gele­sen. Aber das Vor­wort hat mich sofort ange­spro­chen. Dar­in erklärt Piper, war­um er das Buch geschrie­ben hat. Gleich­zei­tig gibt er wohl den wich­tigs­ten Grund an, war­um wir gute Bücher lie­ben und lesen: Die bes­ten Schrei­ber erhö­hen unse­ren Genuss an der Bibel und unse­re Freu­de an Gott selbst. Die­sen Anspruch hat John Piper an sein eige­nes Buch. Die­sen Anspruch soll­te jeder christ­li­che Autor haben. Auch wir Leser kön­nen unse­ren Lese­ge­schmack und unse­re Aus­wahl an die­sem Anspruch tes­ten. Hier ist das Vor­wort in vol­ler Län­ge: John Cot­ton – ein Pas­tor aus Bos­ton, der 1652 starb – hat­te einen geist­li­chen Geschmack, der dem Durch­schnitts­men­schen heu­te unver­ständ­lich ist. Im Alter wur­de er ein­mal gefragt, war­um er bis spät in die Nacht hin­ein las. »Weil ich mei­nen Mund ger­ne mit einer Por­ti­on Cal­vin ver­sü­ße, ehe …

Empfehlenswerte Magazine in D/A/CH

Vor eini­ger Zeit habe ich eine Samm­lung kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­ler Ver­lage aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum ver­öf­fent­licht (Emp­feh­lens­wer­te Ver­la­ge in D/A/CH). In der nach­fol­gen­den Auf­lis­tung soll es um Maga­zi­ne in D/A/CH gehen. Wir möch­ten mit der Auf­lis­tung auf Maga­zi­ne hin­wei­sen, die wir grund­sätz­lich ger­ne emp­feh­len. Gera­de klei­nere Maga­zi­ne haben es oft nicht leicht, im gro­ßen Ange­bot evan­ge­li­ka­ler Ver­lage nicht über­se­hen zu wer­den. Es bedeu­tet jedoch nicht, dass wir hin­ter jeder ver­tre­te­nen Lehr­auf­fas­sung der auf­ge­führ­ten Maga­zi­ne ste­hen. Wir bit­ten des­halb um akti­ves Prü­fen  bei der Nut­zung der Maga­zi­ne. Wie denkt ihr über die Aus­wahl? Kennt ihr wei­tere Maga­zi­ne, die hier nicht feh­len soll­ten oder gibt es man­che, die ihr eher nicht emp­feh­len würdet?

Buchrezension: Gewürdigt zur Schmach

Nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Über­wäl­tigt von Gna­de“, „Stand­haft im Lei­den“ und „Beharr­lich in Geduld“ liegt nun end­lich ein wei­te­rer Band von John Piper mit kur­zen Lebens­skiz­zen drei­er Män­ner Got­tes vor. Piper beab­sich­tigt hier­bei aller­dings nicht einen umfas­sen­den Über­blick über das Leben und Wir­ken der aus­ge­wähl­ten Per­so­nen zu geben, son­dern hebt jeweils einen bestimm­ten Aspekt im Leben der Prot­ago­nis­ten her­vor. Im vor­lie­gen­den Buch geht es nun um das The­ma „Leid“ im Leben Wil­liam Tyn­da­les – der die Bibel ins Eng­li­sche über­setz­te, des Mis­sio­nars John Paton – der die „neu­en Hebri­den“ mis­sio­nier­te und Ado­ni­ram Jud­sons – der die Bot­schaft von Chris­tus nach Bir­ma brach­te. Das Buch beginnt mit einem Ein­füh­rungs­ka­pi­tel, in dem Piper die The­se for­mu­liert, dass Leid weni­ger ein Begleit­um­stand des Mis­si­ons­diens­tes ist, son­dern viel­mehr zur gött­li­chen Mis­si­ons­stra­te­gie dazu­ge­hört: „Ich spre­che nicht nur über die Tat­sa­che, dass durch die Ver­kün­di­gung an vor­ders­ter Front Lei­den ent­ste­hen. Ich rede viel­mehr eben­so von der Tat­sa­che, dass die­se Lei­den zu der von Gott beab­sich­tig­ten Stra­te­gie gehö­ren, die in der Mis­si­on zum Erfolg führt.“ (S. 22).

Empfehlenswerte Verlage in D/A/CH

Vor eini­ger Zeit habe ich eine Samm­lung kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­ler Ver­la­ge aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum erstellt. Der Arti­kel Gute Ver­la­ge, gesun­de Leh­re von wortzentriert.at hat mich dazu bewo­gen, die Lis­te etwas zu über­ar­bei­ten und hier im Blog vor­zu­stel­len. Wir möch­ten mit der Vor­stel­lung der ver­schie­de­nen Ver­lage auf Lite­ra­tur und Medi­en hin­wei­sen, die wir grund­sätz­lich ger­ne emp­feh­len. Gera­de klei­nere Ver­lage haben es oft nicht leicht, im gro­ßen Ange­bot evan­ge­li­ka­ler Ver­lage nicht über­se­hen zu wer­den. Es bedeu­tet jedoch nicht, dass wir hin­ter jeder ver­tre­te­nen Lehr­auf­fas­sung der auf­ge­führ­ten Ver­lage ste­hen. Wir bit­ten des­halb um akti­ves Prü­fen  bei der Nut­zung von christ­li­chen Medi­en. Wie denkt ihr über die Aus­wahl? Kennt ihr wei­te­re Ver­la­ge die hier nicht feh­len soll­ten oder gibt es man­che, die ihr eher nicht emp­feh­len könnt?

DVD: Der neue Atheismus

Auf der vom CLV-Ver­­lag her­aus­ge­ge­be­nen DVD Der neue Athe­is­mus fin­det man 3 Vor­trä­ge von Oxford-Pro­­­fes­­sor Dr. John Lennox, der sich mit den Aus­sa­gen und den Zie­len des soge­nann­ten „neu­en Athe­is­mus“ beschäf­tigt. Der neue Athe­is­mus unter­schei­det sich inso­fern von frü­he­ren For­men des Athe­is­mus, dass ers­te­rer ver­mehrt aggres­siv auf­tritt und nicht davor zurück­schreckt, Reli­gi­on an sich für die meis­ten gesell­schaft­li­chen Übel ver­ant­wort­lich zu machen, die Men­schen das Leben schwer machen. Feder­füh­rend für den neu­en Athe­is­mus waren und sind unter ande­rem Leu­te wie Richard Daw­kins und Chris­to­pher Hit­chens. John Lennox hat ver­schie­de­ne Bücher ver­öf­fent­licht, die sich mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, woher wir kom­men, ob es Gott gibt und ob man sich die Welt ohne Gott erklä­ren kann und wohin eine kon­se­quent gott­lo­se Welt­sicht füh­ren mag. Eine Zeit sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Kar­rie­re hat John Lennox in Deutsch­land und Öster­reich ver­bracht. Und obwohl John Lennox aus Irland kommt, hält er sei­ne hier gefilm­ten Vor­trä­ge an der Uni Salz­burg in deut­scher Spra­che. …wei­ter­le­sen bei www.josiablog.de

Wolfgang Bühne: „Ein gutes Buch erweitert den Verstand, erwärmt das Herz und fordert den Christen heraus.“

In der Inter­­view-Rei­he: „Chris­ten im Gespräch“ beant­wor­ten Autoren, Ver­le­ger und Ver­ant­wor­tungs­trä­ger aus dem bibel­treu­en Bereich Fra­gen zu sich selbst und zur christ­li­chen Lite­ra­tur.  NIMM UND LIES: Bru­der Wolf­gang, wie sind Sie zum Glau­ben an Chris­tus gekom­men? Wolf­gang Büh­ne: Im gläu­bi­gen Eltern­haus auf­ge­wach­sen kann­te ich von klein auf das Evan­ge­li­um. Aber erst im Alter von etwa 16 Jah­ren erleb­te ich die Wie­der­ge­burt und konn­te mit dem Her­zen das Glau­ben, was ich von klein auf theo­re­tisch kann­te. Gott benutz­te dazu die Bücher von Wil­helm Busch. NIMM UND LIES: Eine Schwä­che, die Sie durch den Glau­ben bes­ser in den Griff bekom­men haben: Wolf­gang Büh­ne: Ich hof­fe: Men­schen­furcht, Selbst­lie­be, Geiz, — die Lis­te kann man fort­set­zen, obwohl es sich meist um Sün­den und nicht um Schwä­chen handelt.

Hiskia — Der Mann, der Gott vertraute

Ein wei­te­res Buch über eine Per­son der Bibel. Dies ist ein belieb­tes The­ma, haben doch auch Wil­helm Busch, Ernst Moder­sohn, Joseph Kau­se­mann und vie­le ande­re Autoren zahl­rei­che Lebens­bil­der über Män­ner und Frau­en der Bibel hin­ter­las­sen. Vor eini­gen Mona­ten hat auch Wolf­gang Büh­ne ein Lebens­bild über den jüdi­schen König Hiskia ver­fasst. Die Moti­va­ti­on dafür scheint für ihn die Erwar­tung des Kom­men Chris­ti zu sein. In der End­zeit schwin­det bei vie­len Chris­ten die Hoff­nung auf eine Erwe­ckung in der unmit­tel­ba­rer Umge­bung, und kaum einer erwar­tet ein Hin­wen­den der Men­schen zu Chris­tus. Büh­ne drückt es fol­gen­der­ma­ßen aus: „Träg­heit, Lau­heit, Gleich­gül­tig­keit und Welt­för­mig­keit sind auf­fäl­li­ge Kenn­zei­chen von uns Chris­ten in Euro­pa. Titel auf dem evan­ge­li­ka­len Bücher­markt wie „Got­tes­dienst ohne Mau­ern“ oder „Die Welt umar­men“ beschrei­ben unge­wollt den aktu­el­len Zustand der Gemein­den auch in unse­rem Land.“

Licht auf dunklen Wegen

Mit zwölf Jah­ren erlebt Vio­la Vahl­berg nach stän­di­gem Streit die Schei­dung ihrer Eltern. Die Tren­nung der Fami­lie bricht der Mut­ter das Herz. Vio­la pflegt sie bis zu ihrem Tod. Nach der Beer­di­gung nimmt sie eine Anstel­lung als Haus­mäd­chen bei einer Fami­lie an, bei der sie sich vom ers­ten Tag an sehr wohl fühlt. Nach eini­ger Zeit ver­lobt sie sich mit ihrer ers­ten Lie­be Andre­as. Doch als sie ihn mit einer ande­re Frau in den Armen antrifft, will sie nur noch weg. Ihr fällt ein Zei­tungs­blatt in die Hän­de mit einer Anzei­ge aus Eng­land — ein Au-pair-Mäd­chen wird gesucht. Kur­zer­hand packt sie ihre Kof­fer und reist ab. Doch mit den Über­ra­schun­gen die sie dort antrifft hat sie nicht gerech­net. Das Hotel in dem sie arbei­ten soll, ist her­un­ter­ge­kom­men und zur Begrü­ßung trifft sie eini­ge betrun­ke­ne Män­ner an. Nur der Haus­herr ist nüch­tern und bit­tet sie ver­le­gen zu blei­ben, um bei einem Neu­start des Hotel­be­triebs zu helfen.

Schwelende Glut

Der nor­we­gi­sche Schrift­stel­ler Löv­gren ist vor allem bekannt gewor­den durch sein Buch „… und ihre Lam­pen ver­lö­schen“ (CLV), das bereits in vie­len Auf­la­gen erschie­nen ist. Auch in die­sem Buch geht es um eine „from­me“ Fami­lie, auf die Vater Lin­de­mon nicht wenig stolz ist. Er schreibt die­se Tat­sa­che nicht zuletzt sich selbst und sei­nem Ein­fluss zu, wofür er sich gele­gent­lich selbst beweih­räu­chert. Außer­dem ist er auch Vor­ste­her und Vor­bild einer klei­nen, aber geist­lich sehr leben­di­gen Gemein­de in einer nor­di­schen Klein­stadt, die gera­de eine Zeit der Erwe­ckung erlebt. Doch dann kommt der Tag, wo bei ihm aus schwe­len­der Glut die Flam­me des Zor­nes hochschlägt.