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Ebertshäuser: Der priesterliche Auftrag der Gemeinde

Wozu dient eigentlich eine christliche Gemeinde? Was ist ihr Auftrag und wozu gehen wir Sonntag für Sonntag zur Gemeindestunde? Oft mache ich mir Gedanken, wie eine Gemeinde aufgebaut sein sollte, über Konflikte oder heikle Lehrfragen. Dabei geht die grundlegende Frage „Wozu?“ leider schnell vergessen. Eine gute Hilfestellung, um dieser Fragestellung nachzugehen, ist das Buch von Rudolf Ebertshäuser mit dem Titel: „Der priesterliche Auftrag der Gemeinde und sein endzeitliche Gefährdung“. Auf den ersten 80 Seiten wird die biblische Lehre aufgearbeitet, beginnend beim aaronitischen Priesterdienst bis zu den Lehrbriefen des Neuen Testaments. Weiter wird behandelt, was der Dienst der Anbetung für Gott bedeutet und wie dies in unseren Gemeinden und in unseren persönlichen Leben verwirklicht werden kann. Diese Fragen werden auf ungefähr 40 Seiten erörtert.

Berger: Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Ber­ger, „Edi­tion Nehe­mia“ ist ein jun­ger Ver­lag. Wie kamen Sie dazu, einen neuen Ver­lag zu gründen? Christoph Berger: Ich würde nicht sagen, dass wir die Idee hat­ten, einen Ver­lag zu grün­den. Er wuchs viel mehr aus einer loka­len Bücher­ar­beit her­aus. Den Ver­lag Edi­tion Nehe­mia in die­ser Form als Stif­tung gibt es seit dem Jahr 2013. Die Arbeit mit den Büchern hat das im Kern bis jetzt fast unver­än­derte Team jedoch schon 2002 in einer gemein­d­ein­ter­nen Bücher­ar­beit auf­ge­nom­men. Auch ich sel­ber arbeite seit die­ser Zeit mit. Im Jahr 2005 wurde uns eine Ver­sand­buch­hand­lung mit­samt Ver­lag zur Pflege anver­traut. Im Zuge einer Neu­ori­en­tie­rung grün­de­ten wir dann die Stif­tung Edi­tion Nehemia. NIMM UND LIES: Warum gerade „Edi­tion Nehe­mia“? Warum haben Sie sich für die­sen Namen entschieden? Christoph Berger: Die bib­li­sche Per­son Nehe­mia ist ein gro­ßes Vor­bild für uns. In einer Zeit, wo viele der Juden lie­ber in Baby­lon blie­ben, als sich für das Wohl der Stadt Got­tes ein­zu­set­zen. In einer Zeit, wo selbst die in Jeru­sa­lem übrig geblie­be­nen Juden durch ihre Feinde bestimmt und …