Alle Artikel mit dem Schlagwort: christliche Kinderbücher

Tipp: MiKi-Bücher

  Lasst uns dan­ken statt zu kla­gen, loben, wenn uns sinkt der Mut; und wir wer­den es erfah­ren, dass Gott lau­ter Wun­der tut. Bei die­sen Mini­bü­chern han­delt es sich um drei Lie­der und drei Geschich­ten. Bei den Lie­dern han­delt es sich um drei bekann­te Tex­te von Mar­gret Bir­ken­feld, näm­lich: Lasst uns dan­ken statt zu kla­gen, Ja Gott hat alle Kin­der lieb und Hört unser Win­ter­lied. Der Inhalt der Lie­der wird mit Pup­pe­n­il­lus­tra­tio­nen dar­ge­stellt, so wie auch die Geschich­ten. Bru­nos Traum erzählt vom Bär Bru­no der sich eine beson­de­re List ein­fal­len lässt, um sei­ner Oma nicht hel­fen zu müs­sen. Er schiebt es nicht mehr auf sei­ne Lust­lo­sig­keit, son­dern behaup­tet, dass  es sei­ne Bei­ne oder Arme sind, die nicht hel­fen wol­len. Doch sein Gewis­sen soll ihm kei­ne Ruhe geben … Fazit: Lie­be­voll illus­trier­te Geschich­ten für die Aller­kleins­ten zum Vor­le­sen, die Kon­kur­renz zu den Pixi-Büchern machen könnten.

Joel R. Beeke: „Meine Lieblingsbeschäftigung mit meinen Kindern ist die Familienandacht.“

Der Beta­ni­en Ver­lag hat in den letz­ten Mona­ten die kom­plet­te Rei­he Auf Fels gebaut als Buch und eBook ver­öf­fent­licht. Die fünf Bän­de ent­hal­ten wert­vol­le Geschich­ten für Kin­der, die auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beru­hen. Ich bin von die­sen Büchern fas­zi­niert und ver­wen­de sie ger­ne in unse­ren Fami­li­en­an­dach­ten. Dem Autor Joel R. Bee­ke konn­te ich eini­ge Fra­gen zu die­ser Serie stel­len, die er mir ger­ne für NIMM UND LIES beant­wor­tet hat. NIMM UND LIES: Erzäh­len Sie uns bit­te etwas über Ihre Per­son, Ihre Fami­lie, Hob­bys und Ihre Lieb­lings­be­schäf­ti­gung mit Ihren Kin­dern. Joel R. Bee­ke: Ich bin Prä­si­dent des Puri­tan Refor­med Theo­lo­gi­cal Semi­na­ry in Grand Rapids, Michi­gan, und auch Pas­tor in der Heri­ta­ge Refor­med Church in Grand Rapids. Ich habe eine wun­der­vol­le Frau — sie heißt Mary — und drei wun­der­vol­le Kin­der: Cal­vin, Esther und Lydia und eine wun­der­vol­le Adop­tiv­toch­ter Lau­ra. Mei­ne Lieb­lings­be­schäf­ti­gung mit mei­nen Kin­dern ist die Familienandacht.

Paolo – Der GerümpelSchatzKlau

„Pao­lo – Der Gerüm­pel­Schatz­Klau“ ist ein ganz aktu­el­les Buch – erschie­nen 2013 im BOAS-Ver­lag. Ich wür­de es nicht unbe­dingt als typi­sches christ­li­ches Kin­der­buch beschrei­ben. Die Haupt­per­son — Pao­lo – ist ein tie­f­un­glück­li­cher Jun­ge. Nach dem Tod sei­ner gelieb­ten Oma geht es in sei­nem Leben berg­ab. Der Vater ver­lässt die Fami­lie und die Mut­ter ist hin– und her­ge­ris­sen zwi­schen Arbeit und Kin­dern. Pao­lo hat näm­lich zwei jün­gere Brü­der, die noch in den Kin­der­gar­ten gehen. Die Mut­ter ist mit der Situa­tion total über­for­dert und wälzt einen Groß­teil der Ver­ant­wor­tung und Haus­ar­beit auf Pao­lo ab, womit die­ser wie­derum nicht klar­kommt. Er ver­liert alle sei­ne Freun­de, wird zu einem gefürch­te­ten Schlä­ger­typ und ver­ein­samt völ­lig. So trau­rig es auch klingt – ich den­ke, dass die Auto­rin in die­sem Buch das Bild einer Fami­lie auf­zeigt, das in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft kei­ne Sel­ten­heit ist und mit dem sich so manch ein jun­ger Leser auf irgend­eine Wei­se iden­ti­fi­zie­ren kann. Wie­derum kann es sein, dass Kin­der, die in behü­te­ten, christ­li­chen Fami­lien auf­wach­sen, ein völ­lig ande­res Fami­li­en­bild ken­nen­ler­nen. Mög­li­cher­weise wird es für sie ein­fa­cher, nach­dem sie die­ses Buch gele­sen haben, sich in die Situa­tion und …

Flucht in die Freiheit

„Flucht in die Frei­heit“ ist nur eines der zahl­rei­chen Bücher, die Patri­cia St. John vor­wie­gend für Kin­der geschrie­ben hat. In die­sem span­nen­den Buch ver­ar­bei­tet sie nicht ihre eige­nen Erleb­nis­se als Kran­ken­schwes­ter auf dem Mis­si­ons­feld, son­dern nimmt ihre Leser mit in die Zeit, in der der Apos­tel Pau­lus gelebt und gewirkt hat. Die Haupt­per­son des Buches ist der jun­ge Skla­ve One­si­mus. In der Bibel wird er nur kurz in dem Brief des Pau­lus an Phi­le­mon erwähnt und fällt nicht wei­ter auf. Doch Patri­cia St. John gelingt es, um sei­ne Per­son eine durch­aus authen­ti­sche und packen­de Geschich­te zu weben. Der Leser darf an den Gefüh­len und Gedan­ken des jun­gen Skla­ven teil­ha­ben und kann sei­nen tie­fen Wunsch nach Frei­heit ver­ste­hen. Auch wenn One­si­mus Feh­ler macht, sei­ne Her­ren hasst und betrügt, um an sein Ziel zu kom­men, wirkt er doch nicht unsym­pa­thisch. Wäh­rend ich das Buch las, wünsch­te ich mir fast genau so sehr wie er, dass er frei wür­de. Als er sich schließ­lich sei­ne Frei­heit erkämpft, muss er ent­täuscht fest­stel­len, dass er noch immer nicht frei ist, son­dern ein …

BOAS-Verlag mit eigenem Shop

Ab sofort kön­nen Bücher und eBooks vom BOAS-Ver­­lag direkt beim Ver­lag bestellt wer­den. Nutzt die­se Mög­lich­keit, um den klei­nen Ver­lag zu unter­stüt­zen. In der Ver­gan­gen­heit haben wir bereits meh­re­re Bücher vom BOAS-Ver­­lag rezen­siert: Geschei­ter­te Flucht, Zar­te Pflan­ze Hoff­nung, Und trotz­dem habe ich JA gesagt, Gott kann alles, Gefähr­li­che Zuflucht, Gott weiß alles.

Gott weiß alles

Das ers­te Kin­der­buch für Vor­­­schul- und Grund­schul­al­ter von Kat­ja Habicht ist offen­bar so erfolg­reich gewe­sen, dass jetzt das zwei­te Buch im BOAS-Ver­­lag erschie­nen ist. Ging es im ers­ten Buch um die geschich­ten­über­grei­fen­de Wahr­heit Gott kann alles, möch­ten die Geschich­ten im neu­en Buch ver­mit­teln: Gott weiß alles. In acht Geschich­ten erzählt Kat­ja Habicht Erleb­nis­se aus dem Kin­der­all­tag. Für jede Geschich­te hat sie ande­re Mäd­chen und Jun­gen gewählt. Das gibt der Autorin die Mög­lich­keit sehr unter­schied­li­che und abwechs­lungs­rei­che Geschich­ten zu schrei­ben. So kommt kei­ne Lan­ge­wei­le auf. In die­sem Buch reden und han­deln die (Jesus-gläu­­bi­­gen) Kin­der meis­tens vor­bild­haft und ermög­li­chen daher eine gute Prä­gung der Zuhö­rer oder der Leser. Es ist aber auch beru­hi­gend und rea­lis­tisch, dass die Per­so­nen in den Geschich­ten manch­mal Feh­ler machen und sün­di­gen. Kin­der kön­nen sich daher bes­ser iden­ti­fi­zie­ren und ler­nen dabei, wie Feh­ler kor­ri­giert und Sün­den aus­ge­räumt wer­den können.

Andreas Schwantge: Zurzeit plane ich eine dreibändige Reihe

Andre­as Schwant­ge dürf­te nicht weni­gen Kin­dern durch sei­ne Uli-Bücher für Kin­der bekannt sein. Die Hör­spie­le rund um Uli und sei­ne Aben­teu­er sind längst Klas­si­ker. Weni­ger bekannt ist er als Autor von Büchern für Erwach­se­ne. NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Schwant­ge, Sie haben vor cir­ka 28 Jah­ren die recht erfolg­rei­che Serie um Uli und sei­ne Freun­de geschrie­ben. Wie kamen Sie auf Uli? Was hat Sie dazu ange­regt? Andre­as Schwant­ge: Ich war in einem christ­li­chen Buch­la­den und bekam mit, wie ein Mäd­chen nach Kin­der­kri­mis frag­te. Der Besit­zer muss­te ihr sagen, dass er so etwas nicht hat­te. Als mir dann eine Idee zu solch einem Kin­der­kri­mi kam, war bald „Uli“ gebo­ren. NIMM UND LIES: Wenig spä­ter erschie­nen die Uli-Aben­­teu­er als Hör­spie­le. Ist die Uli-Serie die ers­te christ­li­che Hör­spiel-Serie? Andre­as Schwant­ge: Soweit ich mich erin­ne­re, gab es schon ande­re christ­li­che Hör­spie­le von ande­ren Autoren. Wir began­nen mit „Das Geheim­nis der Fal­ken­burg“, spä­ter folg­ten die ande­ren Hör­spie­le, dar­un­ter auch die „Uli-Serie“.