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Buchrezension: Biblische Dogmatik — Eine Einführung in die systematische Theologie

Nach­dem die­ses umfas­sen­de Werk bereits in vie­le Spra­chen über­setzt und weit ver­brei­tet wor­den ist, liegt es nun erst­mals auch in deut­scher Über­set­zung vor. Der Autor gibt bereits im Vor­wort einen Über­blick über sei­ne per­sön­li­chen Über­zeu­gun­gen, was fair und auch für den Leser zur Ein­ord­nung die­ses Wer­kes sehr hilf­reich und wert­voll ist: Way­ne Gru­dem ver­tritt u.a.: Eine „kon­ser­va­ti­ve Sicht­wei­se der bibli­schen Irr­tums­lo­sig­keit, die deut­lich im Ein­klang mit der ‚Chi­ca­go Erklä­rung‘ steht“ „Eine tra­di­tio­nell refor­mier­te Posi­ti­on in Bezug auf die Fra­gen der Sou­ve­rä­ni­tät Got­tes und der Ver­ant­wor­tung des Men­schen, des Aus­ma­ßes des Süh­ne­op­fers und der Ver­söh­nung sowie der Fra­ge der Prä­de­sti­na­ti­on“ Die Über­zeu­gung, „dass die­je­ni­gen, die wahr­haft wie­der­ge­bo­ren sind, ihr Heil nie­mals ver­lie­ren wer­den“ Dass Män­ner und Frau­en in der Ehe und in der Gemein­de ver­schie­de­ne Rol­len bzw. Auf­ga­ben haben Die Glau­bens­tau­fe nach bap­tis­ti­schem Ver­ständ­nis Dass alle Geis­tes­ga­ben heu­te noch gül­tig sind – aller­dings ist „Apos­tel“ sei­ner Mei­nung nach ein „Amt“ und kei­ne „Gabe“ und daher heu­te nicht mehr exis­tent Die Sicht, dass die Wie­der­kunft Chris­ti jeden Tag statt­fin­den kann. Sie wird sei­ner Über­zeu­gung nach „prä­mil­le­nia­lis­tisch“ (vor dem Tau­send­jäh­ri­gen Reich), aber …

Buchrezension: Kämpfe den guten Kampf

Die Suche nach Gold ist har­te Arbeit und kann nicht im Vor­bei­ge­hen erle­digt wer­den. Daher will der Autor dem Leser die Arbeit des For­schens und Suchens nicht abneh­men, son­dern Werk­zeu­ge an die Hand geben, die ihn leich­ter fün­dig wer­den las­sen und davor bewah­ren, zu schnell auf­zu­ge­ben. Als erfah­re­ner „Schatz­su­cher“ weiß er um den Wert selbst gebor­ge­ner Schät­ze und will ins­be­son­de­re die jün­ge­re Genera­ti­on her­aus­for­dern. In dem vor­lie­gen­den Band, dem hof­fent­lich wei­te­re fol­gen, fin­den sich zahl­rei­che Stu­di­en­hil­fen zum 1.Timotheusbrief. Neben hilf­rei­chen Glie­­de­­rungs-Vor­­­schlä­­gen, Hin­­ter­­grund-Infor­­ma­­ti­o­­nen, Über­­­sichts-Tabel­­len und Wort­er­klä­run­gen sind es gera­de die offe­nen Fra­gen und lee­ren Arbeits­blät­ter, die zum eige­nen For­schen anspor­nen: Wel­che Begrif­fe fin­den sich in Kapi­tel 1 und 6? Was sind Schlüs­sel­be­grif­fe im gan­zen Brief? Wie könn­te man Kapi­tel 3 ein­tei­len? Wel­che Rol­le spielt der Teu­fel in die­sem Brief? usw.

Buchrezension: Behüte dein Herz

„Unser Cha­rak­ter von mor­gen ist das Ergeb­nis unse­rer Gedan­ken von heu­te.“ (S. 38) „Unser wich­tigs­tes Sexu­al­or­gan ist unser Gehirn! Wie ist das bei Ihnen: Füt­tern Sie Ihre sexu­el­le Unrein­heit oder las­sen Sie sie ver­hun­gern? Füt­tern Sie Ihre Lei­den­schaft für Chris­tus, oder las­sen Sie sie ver­hun­gern?“ (S. 40) „Eltern, die nie­mals im Leben einen Baby­sit­ter für ihre Kin­der enga­gie­ren wür­den, der auch nur um drei Ecken der Pädo­phi­lie ver­däch­tigt wird, lie­fern die­sel­ben Kin­der unbe­sorgt der Sün­de aus, wenn sie die­se vor dem Fern­se­her zap­pen las­sen.“ (S. 62) „Lie­be Ehe­frau­en, fra­gen Sie Ihre Män­ner, was für sexu­el­le Ver­su­chun­gen sie haben und wie Sie ihnen hel­fen kön­nen … Zu vie­le Ehe­frau­en haben kei­nen Schim­mer von den Kämp­fen, die in ihren Män­nern toben.“ (S. 82)