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Appell für mehr konservativ-evangelikale, deutschsprachige Autoren

Ich muss geste­hen, ich war noch nie in Ame­ri­ka. Ich habe also auch noch nie eine ame­ri­ka­ni­sche Gemein­de besucht. Ich war auch noch nie in einem ame­ri­ka­ni­schen Buch­la­den. Aber manch­mal habe ich den Ein­druck, wir wis­sen alles über ame­ri­ka­ni­sche Gemein­den ken­nen vie­le ihrer Bücher. Wir ken­nen deren wich­tigs­te Pas­to­ren. Wir wis­sen, wie das Gemein­de­le­ben bei die­sen Pas­to­ren funk­tio­niert. Wir wis­sen das alles, weil wir über das Inter­net zu tau­sen­den Pre­dig­ten ame­ri­ka­ni­scher Pre­di­ger Zugang haben. Weil wir hun­der­te gute ame­ri­ka­ni­sche Blogs lesen kön­nen. Weil wir über das Inter­net eng­li­sche Bücher fast über Nacht nach Hau­se zuge­schickt bekom­men kön­nen. Und weil mitt­ler­wei­le hun­der­te Bücher aus dem Ame­ri­ka­ni­schen ins Deut­sche über­setzt wur­den. Und wenn etwas aus Ame­ri­ka kommt, viel­leicht von einem die­ser sehr bekann­ten Pas­to­ren, dann wol­len wir es sofort haben. Das, was aus Ame­ri­ka kommt, das ist gut. Ame­ri­ka, das gelob­te Land. Deutsch­land braucht Ame­ri­ka! Wirklich?