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Die nächste große Übernahme in der evangelikalen Verlagsszene

Gera­de erst ein Jahr ist es her, als die größ­te evan­ge­li­ka­le Ver­lags­grup­pe Stif­tung Christ­li­che Medi­en (SCM) die Ver­la­ge Gerth Medi­en und Adeo von Ran­dom House über­nahm. Im sel­ben Jahr fusio­nier­ten der Brun­nen Ver­lag Basel und der cha­ris­ma­ti­sche Asaph-Ver­­lag aus der Schweiz und tre­ten seit­dem gemein­sam unter dem Namen Fon­­tis-Media auf. Am 2. Juni hat der Francke-Ver­­lag gemein­sam mit der Kawohl-Ver­­lags­­­grup­­pe den Brun­nen Ver­lag in Gie­ßen, die größ­te christ­li­che Buch­han­dels­ket­te ALPHA mit 33 Filia­len und Fran­chise-Par­t­­ner sowie das Logis­tik­un­ter­neh­men Chris­Me­dia über­nom­men. Die Unter­neh­men sind zu je 50 % betei­ligt. Das tra­di­tio­nel­le evan­ge­li­ka­le Ver­lags­we­sen hat mit der Über­nah­me die nächs­te Stu­fe einer kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­schmel­zung erreicht. Von den gro­ßen Ver­la­gen übrig geblie­ben sind nur noch Francke, Fon­­tis-Ver­­lag und die bei­den Ver­lags­grup­pen um SCM und Kawohl. Erfreu­lich im Gegen­satz dazu ist, dass es eine wach­sen­de Anzahl christ­li­cher Nischen­ver­la­ge mit einem aus­ge­zeich­ne­ten Ange­bot gibt.

Evangelikale Verlage stemmen sich gegen säkulare Dominanz

Ich bezweif­le, dass es eine Zeit gab, in der es dem christ­li­chen Ver­lags­we­sen und Buch­han­del wirt­schaft­lich beson­ders gut ging. Christ­li­che Lite­ra­tur ist eine Nische. Und die Ten­denz scheint seit Jahr­zehn­ten zu sein: Eine wach­sen­de Zahl Ver­la­ge steht einer sin­ken­den Zahl evan­ge­li­ka­ler Chris­ten gegen­über. Ähn­lich schlecht, wie es vor allem dem säku­la­ren Buch­han­del geht, geht es seit eini­gen  Jah­ren auch den christ­li­chen Buch­hand­lun­gen. Zwei Buch­han­­dels-Grup­­pen domi­nie­ren der­zeit den christ­li­chen Buch­han­del: Die ALPHA-Buch­han­d­­lun­­­gen mit zwölf Filia­len und 19 Fran­chise-Par­t­­nern und die Christ­li­chen Bücher­stu­ben mit 31 Läden. Die ALPHA-Buch­han­d­­lung GmbH hat sich zum Ende 2014 restruk­tu­riert und dabei fünf Filia­len geschlos­sen. Bis­her war die Chrischo­­na-Betei­­li­­gungs­­­ge­­sel­l­­schaft Gie­ßen allei­ni­ger Eigen­tü­mer der Buch­hand­lun­gen. In schwie­ri­gen Zei­ten hat sich die ALPHA-Buch­han­d­­lung neu auf­ge­stellt und zum 1. Janu­ar drei neue Eigen­tü­mer dazu gewon­nen. Die vier Eigen­tü­mer Brun­nen Ver­lag (Gie­ßen), der Ver­lag der Francke-Buch­han­d­­lung (Mar­burg), Kawohl-Ver­­lag (Wesel) und die Chrischo­­na-Betei­­li­­gungs­­­ge­­sel­l­­schaft Gie­ßen betei­li­gen sich zu je 25 % (Quel­le: Buchmarkt).

John Eldredge: Der ungezähmte Mann

Eine aus­führ­li­che Rezen­si­on von Orrel Stein­kamp zum Buch „Der unge­zähm­te Mann“ von John Eld­redge. John Eld­red­ges Buch Der unge­zähm­te Mann (Brun­­­nen-Ver­­lag, Gie­ßen, 2009, engl. Aus­ga­be: Wild at Heart) war und ist oben auf der Best­sel­ler­lis­te evan­ge­li­ka­ler Bücher. Das Buch wur­de seit der Erst­auf­la­ge 2001 über eine Mil­li­on Mal ver­kauft. Im Jah­re 2003 erreich­te das Buch laut Chris­ti­an Book­sel­lers Asso­cia­ti­on den drit­ten Rang unter den 50 Top-Büchern, und es war die Num­mer Eins der Kate­go­rie „Chris­ti­an Living“ (Leben als Christ). In den meis­ten christ­li­chen Buch­lä­den wird es oft­mals wärms­tens emp­foh­len und erfreut sich land­auf land­ab gro­ßer Beliebt­heit; eine kur­ze Suche auf Goog­le zeigt, dass das Buch Der unge­zähm­te Mann zu einer Res­sour­ce unter den meis­ten evan­ge­li­ka­len Deno­mi­na­tio­nen und frei­en Gemein­den gewor­den ist. …wei­ter­le­sen auf distomos.blogspot.com

Patricia St. John — Die Autobiografie

Es gibt vie­le schö­ne und span­nen­de Geschich­ten die an allen Orten der Welt han­deln. Bei vie­len die­ser Geschich­ten weiß man nicht, ob der Autor an den Schau­plät­zen der Geschich­ten gewe­sen ist. Aber bei den bekann­ten Kin­der­ge­schich­ten wie „Spu­ren im Schnee“, „Hamid und Kin­za“ und „Das Geheim­nis von Wil­den­wald“ kann man sicher sein, dass die Autorin Patri­cia St. John an den ver­schie­de­nen Orten gewe­sen ist. In ihrer Kind­heit leb­te die klei­ne, sie­ben­jäh­ri­ge Patri­cia mit ihrer Mut­ter und ihren Geschwis­tern eine Zeit lang in der Schweiz und ging dort in einer Dorf­schu­le, um die fran­zö­si­sche Spra­che zu erler­nen. Das Jahr in dem sie dort wohn­te war schnell vor­bei und sie zogen wie­der nach Eng­land zurück. „Die Erin­ne­run­gen jedoch blie­ben – an mei­ne bes­te Freun­din, Annet­te, an den klei­nen Jun­gen, der sich ein Bein brach und Dani hieß, an die unaus­sprech­li­che Schön­heit der Jah­res­zei­ten und an mein gelieb­tes wei­ßes Kätz­chen, das ich Klaus nann­te.“ Sei­te 37 In Erin­ne­rung an die Wäl­der Mal­verns in Eng­land ent­stand „Das Geheim­nis von Wil­den­wald“ und „Der ver­schlos­se­ne Gar­ten“. 1943, als der zwei­te Welt­krieg in vollem …