Alle Artikel mit dem Schlagwort: BOAS-Verlag

Besprechung: Unheilvolle Nähe

Die­ser Roman der Cape Refu­­ge-Rei­he war wie auch die ers­ten 3 Bän­de mit­rei­ßend und span­nend zu lesen. Der Poli­zei­chef Cade und die Jour­na­lis­tin Blair klä­ren in die­sem Kri­mi­nal­ro­man einen mys­te­riö­sen Mord auf. Der Kri­mi­nal­ro­man­au­tor Gib­son wird schon nach kur­zer Zeit zum Tat­ver­däch­ti­gen, da das Opfer genau­so auf­ge­fun­den wur­de, wie er es in sei­nem Roman schreibt. Er bleibt unter Poli­zei­ge­wahr­sam, aber den­noch ver­schwin­den zwei wei­te­re Mäd­chen. Eine der bei­den wird wenig spä­ter an genau dem Ort auf­ge­fun­den, wo Cade Blair sei­nen Hei­rats­an­trag machen möch­te. Es wird ein unver­gess­li­cher Tag für die bei­den, aber lan­ge nicht so, wie sie es sich vor­ge­stellt haben. Als ich an die­ser Stel­le im Buch ankam, war es mir, als hät­te ich das Buch schon ein­mal gele­sen. Zum einen war da der ver­rück­te Autor, der sofort ver­däch­tigt wur­de und dann wur­de auch noch Cade ver­däch­tigt, weil alle Bewei­se gegen ihn spra­chen. Ich sah mir dann noch­mal die ande­ren Bücher der Rei­he an und stell­te die fest, dass der Ver­rück­te“ der sofort ver­däch­tigt wur­de, nicht als Per­son, aber als Prot­ago­nist schon im zwei­ten Band vor­kam und …

Empfehlenswerte Verlage in D/A/CH

Vor eini­ger Zeit habe ich eine Samm­lung kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­ler Ver­la­ge aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum erstellt. Der Arti­kel Gute Ver­la­ge, gesun­de Leh­re von wortzentriert.at hat mich dazu bewo­gen, die Lis­te etwas zu über­ar­bei­ten und hier im Blog vor­zu­stel­len. Wir möch­ten mit der Vor­stel­lung der ver­schie­de­nen Ver­lage auf Lite­ra­tur und Medi­en hin­wei­sen, die wir grund­sätz­lich ger­ne emp­feh­len. Gera­de klei­nere Ver­lage haben es oft nicht leicht, im gro­ßen Ange­bot evan­ge­li­ka­ler Ver­lage nicht über­se­hen zu wer­den. Es bedeu­tet jedoch nicht, dass wir hin­ter jeder ver­tre­te­nen Lehr­auf­fas­sung der auf­ge­führ­ten Ver­lage ste­hen. Wir bit­ten des­halb um akti­ves Prü­fen  bei der Nut­zung von christ­li­chen Medi­en. Wie denkt ihr über die Aus­wahl? Kennt ihr wei­te­re Ver­la­ge die hier nicht feh­len soll­ten oder gibt es man­che, die ihr eher nicht emp­feh­len könnt?

Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der zwei­te Band der Hoch­­­wald-Saga ist noch span­nen­der und bes­ser geschrie­ben als der ers­te Band. Mit sei­nen fast 600 Sei­ten, ist das Buch schon recht dick, des­halb habe ich die eBook-Ver­­­si­on auf dem iPad gele­sen. Ich muss sagen, es war sehr ange­nehm dar­auf zu lesen. Es liegt nicht so unhand­lich und schwer auf der Hand wie ein Buch und außer­dem muss­te ich mir nicht immer wie­der neue Lese­zei­chen suchen (ich ver­le­ge sie dau­ernd…). Wäh­rend ich das Buch las, kam mir der Gedan­ke, dass das Cover sehr wenig über den Inhalt der Geschich­te aus­sagt. Es hät­te mei­ner Mei­nung nach anspre­chen­der und span­nen­der gestal­tet wer­den kön­nen und wür­de den­noch dem Inhalt des Buches gerecht. Ich ach­te eigent­lich sehr auf das Cover und wenn mir das nicht gefällt, dann lese ich das Buch meis­tens auch nicht. Aber ich fand den ers­ten Band der Hoch­­­wald-Saga ganz gut, und da woll­te ich den zwei­ten auch lesen – ich habe es nicht bereut!

Paolo – Der GerümpelSchatzKlau

„Pao­lo – Der Gerüm­pel­Schatz­Klau“ ist ein ganz aktu­el­les Buch – erschie­nen 2013 im BOAS-Ver­lag. Ich wür­de es nicht unbe­dingt als typi­sches christ­li­ches Kin­der­buch beschrei­ben. Die Haupt­per­son — Pao­lo – ist ein tie­f­un­glück­li­cher Jun­ge. Nach dem Tod sei­ner gelieb­ten Oma geht es in sei­nem Leben berg­ab. Der Vater ver­lässt die Fami­lie und die Mut­ter ist hin– und her­ge­ris­sen zwi­schen Arbeit und Kin­dern. Pao­lo hat näm­lich zwei jün­gere Brü­der, die noch in den Kin­der­gar­ten gehen. Die Mut­ter ist mit der Situa­tion total über­for­dert und wälzt einen Groß­teil der Ver­ant­wor­tung und Haus­ar­beit auf Pao­lo ab, womit die­ser wie­derum nicht klar­kommt. Er ver­liert alle sei­ne Freun­de, wird zu einem gefürch­te­ten Schlä­ger­typ und ver­ein­samt völ­lig. So trau­rig es auch klingt – ich den­ke, dass die Auto­rin in die­sem Buch das Bild einer Fami­lie auf­zeigt, das in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft kei­ne Sel­ten­heit ist und mit dem sich so manch ein jun­ger Leser auf irgend­eine Wei­se iden­ti­fi­zie­ren kann. Wie­derum kann es sein, dass Kin­der, die in behü­te­ten, christ­li­chen Fami­lien auf­wach­sen, ein völ­lig ande­res Fami­li­en­bild ken­nen­ler­nen. Mög­li­cher­weise wird es für sie ein­fa­cher, nach­dem sie die­ses Buch gele­sen haben, sich in die Situa­tion und …

BOAS-Verlag mit eigenem Shop

Ab sofort kön­nen Bücher und eBooks vom BOAS-Ver­­lag direkt beim Ver­lag bestellt wer­den. Nutzt die­se Mög­lich­keit, um den klei­nen Ver­lag zu unter­stüt­zen. In der Ver­gan­gen­heit haben wir bereits meh­re­re Bücher vom BOAS-Ver­­lag rezen­siert: Geschei­ter­te Flucht, Zar­te Pflan­ze Hoff­nung, Und trotz­dem habe ich JA gesagt, Gott kann alles, Gefähr­li­che Zuflucht, Gott weiß alles.

Gott weiß alles

Das ers­te Kin­der­buch für Vor­­­schul- und Grund­schul­al­ter von Kat­ja Habicht ist offen­bar so erfolg­reich gewe­sen, dass jetzt das zwei­te Buch im BOAS-Ver­­lag erschie­nen ist. Ging es im ers­ten Buch um die geschich­ten­über­grei­fen­de Wahr­heit Gott kann alles, möch­ten die Geschich­ten im neu­en Buch ver­mit­teln: Gott weiß alles. In acht Geschich­ten erzählt Kat­ja Habicht Erleb­nis­se aus dem Kin­der­all­tag. Für jede Geschich­te hat sie ande­re Mäd­chen und Jun­gen gewählt. Das gibt der Autorin die Mög­lich­keit sehr unter­schied­li­che und abwechs­lungs­rei­che Geschich­ten zu schrei­ben. So kommt kei­ne Lan­ge­wei­le auf. In die­sem Buch reden und han­deln die (Jesus-gläu­­bi­­gen) Kin­der meis­tens vor­bild­haft und ermög­li­chen daher eine gute Prä­gung der Zuhö­rer oder der Leser. Es ist aber auch beru­hi­gend und rea­lis­tisch, dass die Per­so­nen in den Geschich­ten manch­mal Feh­ler machen und sün­di­gen. Kin­der kön­nen sich daher bes­ser iden­ti­fi­zie­ren und ler­nen dabei, wie Feh­ler kor­ri­giert und Sün­den aus­ge­räumt wer­den können.

Gescheiterte Flucht

Frü­her war alles bes­ser – wer hat das nicht schon ein­mal gehört? Der Autor nimmt uns mit in die­se nicht immer gute alte Zeit und zeigt uns Men­schen in ande­ren Lebens­um­stän­den, aber mit ähn­li­chen Pro­ble­men wie wir heu­te. Die Hand­lung beginnt um 1850 in einem klei­nen Dorf in Schle­si­en. Albert Grü­ning ist Ober­förs­ter im Schnee­ber­ger Forst. Mit sei­ner unge­ho­bel­ten Art ver­treibt er fast jede Men­schen­see­le aus sei­nem Leben. Seit gerau­mer Zeit treibt ein Wild­dieb sein Unwe­sen. Trotz ver­schärf­ter Maß­nah­men fal­len immer wie­der Schüs­se. Zurück blei­ben ver­en­de­te Tie­re und Abdrü­cke von gena­gel­ten Schu­hen. Zur glei­chen Zeit schmie­det sein größ­ter Feind Her­mann Wit­te­mann Plä­ne, um Albert Grü­ning ein für alle Mal zu ver­nich­ten. Er will ihn büßen las­sen und da wäre ein frü­her Tod nicht in sei­nem Sin­ne. Und sei­ne schö­ne Nich­te Rahel von Bre­dow soll sein Werk­zeug sein. Wit­te­mann glaubt, dass er mit Rahel tun und las­sen kann, wie ihm beliebt. Aber er rech­net nicht mit einem mäch­ti­gen Gott, den Rahel und ihre Mut­ter von Her­zen lieben.

ceBooks.de und NIMM UND LIES verlosen „Gescheiterte Flucht“ — Dezember 2012 *BEENDET*

UPDATE: Die Gewin­ner ste­hen fest und wur­den per E‑Mail benach­rich­tigt: Peter Voth, Julia B. und Busch­mann aus Hückes­wa­gen. Herz­li­chen Glück­wunsch!!! Der letz­te Monat im Jahr bedeu­tet auch die letz­te Ver­lo­sung in die­sem Jahr. Gemein­sam mit dem heu­te (18.12.12) gestar­te­ten Shop für christ­li­che eBooks ceBooks.de ver­lo­sen wir die­se Woche drei Exem­pla­re des Debüt-Romans „Geschei­ter­te Flucht“ von Micha­el Mei­nert. Vie­len Dank an den BOAS-Ver­­lag für die Verlos-Exemplare.

BLOGNEWS — CLV und Editon Nehemia mit neuen Shops — 1. christlicher E‑Book-Shop und Plusmedien schließen — 1‑Euro-Aktion beim Betanien Verlag

CLV mit neu­em Shop – Ein Update des Online-Shops war wohl län­ger über­fäl­lig. Jetzt hat der Ver­lag CLV sei­nen Online-Auf­­­tritt inhalt­lich und gra­fisch über­ar­bei­tet und online gestellt. Der Ver­lag bie­tet ein umfang­rei­ches Ange­bot wert­vol­ler Bücher und Hör­me­di­en. Edi­ti­on Nehe­mia mit neu­em Shop – Auch der klei­ne Ver­lag Edi­ti­on Nehe­mia aus der Schweiz hat sei­ne Home­page über­ar­bei­tet und lädt zu einem Besuch ein. Ers­ter christ­li­cher E‑Book-Shop vor dem Aus – Vor eini­gen Tagen erhielt ich einen News­let­ter mit einem kur­zen aber gewich­ti­gen Inhalt. 16 Mona­te nach dem Start des ers­ten christ­li­chen E‑Book-Shops been­det der Initia­tor Ste­fan Böh­rin­ger das viel­ver­spre­chen­de Pro­jekt. Aus „per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Grün­den“ wird der Shop zum 22. Sep­tem­ber ein­ge­stellt, wie es im News­let­ter heißt. Offen­bar ist der „Markt“ für E‑Books mit christ­li­chem Inhalt zu klein, als dass ein rei­ner E‑Book-Shop über­le­ben könn­te. Ver­mut­lich ist/war www.christliche-ebooks.de sei­ner Zeit ein­fach ein wenig vor­aus. Scha­de. NACHTRAG vom 23.12.12: Ein neu­er Shop für christ­li­che eBooks wur­de gestar­tet: www.cebooks.de. Plus­Me­di­en lie­fert nicht mehr aus – Ein wei­te­rer letz­ter News­let­ter eines christ­li­chen Unter­neh­mens ging rela­tiv zeit­gleich bei mir ein. …

Zarte Pflanze Hoffnung

Das Buch „Zar­te Pflan­ze Hoff­nung“ von Irm­gard Grun­wald greift 15 ver­schie­de­ne Situa­tio­nen aus dem Leben von Men­schen auf; Men­schen, die unse­re Bekann­te, Nach­barn oder auch Freun­de sein könn­ten und die ver­lo­ren in einer Kri­se ste­cken. Es ist schon fast erschre­ckend, wie oft sich der Leser selbst in den Geschich­ten wie­der­fin­det. Gleich­zei­tig ist es fas­zi­nie­rend wie viel­schich­tig die Erzäh­lun­gen, viel­mehr die kur­zen Epi­so­den des erzähl­ten Lebens, sind. Da ist die jun­ge, arbeits­lo­se Frau, die in eine Mei­nungs­um­fra­ge gerät und plötz­lich mehr über Gott erfah­ren möch­te; die etwas älte­re Dame, die den Rum­mel um die Weih­nachts­zeit noch nie gemocht hat und über­flüs­sig fand, die jetzt ihre eige­ne Weih­nachts­ge­schich­te schreibt, eine Geschich­te vol­ler Hin­ga­be und Lie­be an den Erlö­ser der Welt, der bald wie­der­kom­men wird.