Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bibellexikon

Lexikas zu unterschiedlichen Bereichen

Dank Logos, grei­fe ich ver­mehrt auf Bibel­le­xi­kas und theo­lo­gi­sche Wör­ter­bü­cher zurück. Eine Aus­wahl der Most-Reads 2020: Der Klas­si­ker ‑Lexi­kon zur Bibel Ich glau­be das von Rien­ecker ins Leben geru­fe­ne Lexi­kon, das von G. Mai­er, Lan­des­bi­schof a.D. wei­ter­ge­führt wur­de, dürf­te schon seit Jahr­zehn­ten ein Klas­si­ker sein. Der Umfang die­ses Lexi­kons ist immer noch für jeden Lai­en zugäng­lich, dabei bril­lie­ren die Arti­kel durch zahl­rei­che Bibel­stel­len­an­ga­ben. Tipp: „Leben­di­ge Begrif­fe“ (Wie Ver­söh­nung, See­le, Schlaf, Spra­che…) lesen und alle Bibel­stel­len dazu betrach­ten. Ein Tur­boboost, um anzu­fan­gen, Begrif­fe biblisch zu den­ken und anzu­wen­den.   Der Digi­ta­le Viel zu spät und eher zufäl­lig habe ich wibilex ent­deckt. Im Grun­de wie Maier/Rienecker, aber deut­lich umfang­rei­cher, aber lei­der auch weni­ger bibel­treu. Ansons­ten bril­lie­ren die Arti­kel durch zumeist wis­sen­schaft­li­che Qua­li­tät und schlie­ßen auch theo­lo­gi­sche Begrif­fe und geschicht­li­che Ent­wick­lun­gen mit ein, die außer­halb des bibli­schen Tex­tes ste­hen. Im Grun­de genom­men so etwas, wie ein reli­giö­ses Wikipedia.

Besprechung: Mein Bibellexikon

Vor eini­gen Jah­ren ist ein ganz beson­de­res Buch für Kin­der in Zusam­men­ar­beit von blb­me­di­en, SCM und der Deut­schen Bibel­ge­sell­schaft erschie­nen: Mein Bibel­le­xi­kon. Es wird für Kin­der ab 8 Jah­ren emp­foh­len, aber auch jün­ge­re wer­den ihren Nut­zen davon haben und kön­nen auf „Bibel-Ent­­­de­­ckun­­­gen“ gehen. Auf über 300 Sei­ten wer­den zir­ka 1400 Begrif­fe aus dem Alten und Neu­en Tes­ta­ment auf eine kind­ge­rech­te Art erklärt. In Ergän­zung zu den „offi­zi­el­len“ Erklä­run­gen haben zu eini­gen Begrif­fen Kin­der zwi­schen 8 und 13 Jah­ren auf sym­pa­thi­sche Wei­se Erklä­run­gen notiert. Vie­le Rät­sel, Aktio­nen, Vor­schlä­ge und Bas­tel­ideen rund um die Bibel machen die Beschäf­ti­gung mit dem Buch inter­es­sant und abwechs­lungs­reich. Bei der Schreib­wei­se der bibli­schen Stä­d­­te- und Per­so­nen­na­men ori­en­tie­ren sich die Autoren des Lexi­kons an der öku­me­ni­schen „Loc­cu­mer Schreib­wei­se“ und nicht an der unter Bibel­treu­en meist ver­wen­de­ten Schreib­wei­se Mar­tin Luthers. Bei den Zehn Gebo­ten folgt man der Zäh­lung nach Mar­tin Luthers Kate­chis­mus. Das zwei­te Gebot aus der „refor­mier­ten Tra­di­ti­on“ mit dem „Bild­nis­ver­bot“ ist somit nicht vor­han­den. Zen­tra­le bibli­schen Begrif­fe wie „Sün­de“, „Schöp­fung“ und „Ver­ge­bung“ wer­den frei von Bibel­kri­tik erläu­tert. Auch dar­über hin­aus konn­te ich keine …