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Frau ohne Welt

Bekannt­ge­wor­den ist Bern­hard Las­sahn wohl haupt­säch­lich als Autor der Käpt’n‑Blaubär-Geschichten. Bei Manu­scrip­tum ist nun der ers­te Band von »Frau ohne Welt: Tri­lo­gie zur Ret­tung der Lie­be« mit dem Titel »Der Krieg gegen den Mann« erschie­nen. Auf den zwei­ten Blick erscheint es denn auch ganz plau­si­bel, dass ein Kin­der­buch­au­tor zur Femi­nis­mus­kri­tik fin­det. Schließ­lich, so zeigt Las­sahn anschau­lich, ist der Femi­nis­mus kei­ne kon­struk­ti­ve Ein­rich­tung, die das Wohl der Frau för­dert, son­dern eine destruk­ti­ve Ideo­lo­gie, die  ein har­mo­ni­sches, auf gegen­sei­ti­ge Ergän­zung aus­ge­rich­te­tes Mit­ein­an­der der Geschlech­ter unmög­lich macht. Las­sahn dia­gnos­ti­ziert einen Geschlech­ter­krieg, in dem es nur Ver­lie­rer geben kann: Män­ner und Frau­en wer­den beschä­digt und ent­wur­zelt, und natür­lich sind eben auch die Kin­der als »Kol­la­te­ral­schä­den« der Kampf­hand­lun­gen die Leid­tra­gen­den — sofern sie über­haupt noch gebo­ren wer­den. Denn Mut­ter­schaft gilt dem klas­si­schen Femi­nis­mus immer noch als Ele­ment patri­ar­cha­li­scher Frau­en­un­ter­drü­ckung, als wich­tigs­tes Hin­der­nis unbe­schränk­ter Selbst­ver­wirk­li­chung. …wei­ter­le­sen bei www.geiernotizen.de