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Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 3/3

Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in sei­ne Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enor­me Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Tei­len. Nach dem ers­ten und zwei­ten Teil folgt nun der Schluss… Unter vie­len Men­schen ist Gleich­gül­tig­keit fest­zu­stel­len. Lei­der auch unter Chris­ten. Wie kann dage­gen vor­ge­gan­gen wer­den? Wil­helm Pahls: Sicher nicht durch stän­di­ge Ermah­nun­gen. Ermah­nung ist ganz wich­tig, aber laue Chris­ten, beson­ders in der Jugend­grup­pe, brau­chen vor allem bren­nen­de Vor­bil­der, die ande­re anspor­nen, ja regel­recht mit­rei­ßen. Inter­es­sant: Ich habe noch nie einen glück­li­chen Ego­is­ten gese­hen. Genau das ist aber das Pro­blem der Lau­en, dar­um sind sie in der Regel so unbe­frie­digt. Das Geheim­nis des Glücks liegt in der Hin­ga­be! Ich den­ke, es hängt auch damit zusam­men dass vie­le nicht wis­sen, wozu sie eigent­lich da sind. Lohnt sich der Ein­satz, was kommt dabei her­aus? Das hängt alles zusam­men. Vie­le wis­sen nicht, wofür sie arbei­ten. Sie wis­sen nicht, dass sich das lohnt. Und vie­le haben auch kei­ne Ret­ter­lie­be. Man geht davon aus, dass wir in Deutschland …

Russlanddeutsche Freikirchen in der Bundesrepublik Deutschland

Grund­li­ni­en ihrer Geschich­te, ihrer Ent­wick­lung und Theo­lo­gie. So heißt das 452 Sei­ten star­ke Werk des Dozen­ten John N. Klas­sen. Ich möch­te heu­te ein Buch vor­stel­len, das ich mit viel Genuss, aber auch Weh­mut gele­sen habe. Nach­dem ich es bestellt hat­te, stand es zuerst eine Zeit im Regal, da ich mich nicht trau­te, mit dem Lesen zu begin­nen. Es gibt man­che Bücher, die mit einem Rutsch durch­ge­le­sen wer­den kön­nen ohne den Leser son­der­lich zu bewe­gen. Ande­re grei­fen das Gemüt an und erzeu­gen Emo­tio­nen. Russ­land­deut­sche Frei­kir­chen in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist ein Buch, dass mich nicht unbe­rührt gelas­sen hat. Es ist eine sorg­fäl­ti­ge Aus­ar­bei­tung und wur­de ursprüng­lich als Dis­ser­ta­ti­on geschrie­ben. Gegen­stand des Buches ist die russ­land­deut­sche Geschich­te, die Ent­wick­lung der Russ­land­deut­schen in der neu­en, alten Hei­mat Deutsch­land und deren Theo­lo­gie. Mich hat das Buch nicht kalt gelas­sen, da ich mich als Russ­land­deut­scher in vie­len Berei­chen sel­ber ange­spro­chen fühle.