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Besprechung: Psalm 23 — Aus der Sicht eines Schafhirten

Jesus, mein Hir­te! Was für eine Tie­fe liegt in die­sem Aus­spruch Davids, der selbst als Hir­te auf­wuchs und spä­ter König wur­de — gewis­ser­ma­ßen der Hir­te des Vol­kes Isra­el. Wie kaum einem Men­schen des 21. Jahr­hun­derts war ihm bewusst, was es bedeu­tet, ein Schaf zu sein: ein völ­lig abhän­gi­ges, schwa­ches Tier, das sei­nem Hir­ten gehört. Der Autor Phil­lip Kel­ler, Diplom­land­wirt und selbst lang­jäh­ri­ger Schaf­züch­ter, beschreibt in die­sem 175 Sei­ten star­ken Büch­lein, was der Psalm 23 aus sei­ner Sicht wirk­lich aus­sagt. Jeder Aspekt des Psalms wird in 12 Kapi­teln unter die Lupe genom­men und betont die inni­ge Bezie­hung des Hir­ten zu sei­ner Her­de. Glei­cher­ma­ßen über­trägt der Autor die­se Bezie­hung auf das Ver­hält­nis von dem gro­ßen Hir­ten Jesus zu jedem sei­ner Scha­fe, den Gläu­bi­gen, die er mit sei­nem Blut erkauft hat. Wer möch­te schon ger­ne ein Schaf genannt wer­den? Oft wird das sogar als Belei­di­gung ver­stan­den. Und doch wer­den in die­sem Buch die erstaun­li­chen Par­al­le­len, die wir Men­schen zu den Scha­fen auf­wei­sen, beson­ders deut­lich. Immer wie­der staun­te ich über die ver­blüf­fen­den Bei­spie­le, die sich sehr gut auf unser Leben übertragen …