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Wilhelm Busch berichtet über seinen Dienst als Prediger in Bielefeld
Aus „Plaudereien in meinem Studierzimmer“

Über sei­ne ers­ten Jah­re als Pre­di­ger, damals noch in einem Arbei­ter­vier­tel von Bie­le­feld berich­tet Wil­helm Busch in „Plau­de­rei­en in mei­nem Stu­dier­zim­mer“, (2. Auf­la­ge, S. 44f, hier neu Auf­ge­legt und auch frei als .pdf erhält­lich), und gewährt so einen Blick in sei­ne Arbeits­wei­se, sei­nen Eifer (Beach­te die regel­mä­ßi­gen Haus­be­su­che und wie er auf Kri­tik wei­se reagiert), aber auch sei­ne Ana­ly­se­fä­hig­kei­ten. Ich glau­be, das was Busch in den Zwan­zi­gern des 20ten Jahr­hun­derts beob­ach­ten hat, wird durch Twit­ter, Hash­tag & Co in den Zwan­zi­gern des 21ten Jahr­hun­derts mul­ti­pli­ziert. „In die­sem Bezirk nun schenk­te es mir Gott, dass ich die Kraft des Evan­ge­li­ums herr­lich erfah­ren durf­te. Zuerst fing ich an damit, jeden Vor­mit­tag und Nach­mit­tag von Haus zu Haus Besu­che zu machen. Bald aber hör­te ich, dass die Män­ner spot­te­ten: „Der Pfaf­fe kommt nur zu unse­ren Frau­en, wenn die Män­ner nicht da sind!“ Von da an ver­leg­te ich mei­ne Besu­che auf den Abend. Da traf ich die Män­ner und kam mit ihnen ins Gespräch.  Ich habe damals zum ers­ten Mal erlebt, wie die Men­schen weit­hin das eige­ne Den­ken auf­ge­ge­ben haben …