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Matthew Henry

Allan Harman hat eine Biographie über Matthew Henry verfasst, die dank des 3L-Verlag auch deutschsprachig erhältlich ist. Das Buch ist gut übersetzt und lässt sich durch seine Kürze relativ schnell durchlesen. Einige Lektionen, die ich mitgenommen habe: Matthew Henry hat fast alles bei seinem Vater Philip Henry gelernt: Als Nonkonformisten war es ihm verwehrt, Theologie zu studieren. Es blieb nur der Weg über Jura, der ihm den Zugang zu den antiken Sprachen ermöglichte (obwohl er griechisch schon als Kind gelernt hat) Es gab zwar wohl ein illegales theologisches Seminar der Nonkonformisten. Doch kaum hat Matthew mit dem Studium angefangen, wurden fast alle Studierende krank an der Grippe (sie wohnten auf engstem Raum) und einige verstarben gar. Für Matthew bedeutete es erst einmal das Ende seiner theologischen Laufbahn Er wird Pastor einer presbyterianischen Gemeinde und sucht ständig Kontakt mit anderen Gemeinden, ja schreibt darüber sogar ein Buch. Dennoch wird ihm die Annahme durch die offizielle Kirche erst nach seinem Tode gewährt (er wird in einer anglikanischen Kirche bestattet) Er arbeitet ungemein viel, predigt äußerst systematisch und …