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Stille Nacht — Heilige Nacht

Eine Rezension von Matthias Mockler - E21

Stille Nacht - Heilige NachtWeih­nach­ten ist längst nicht mehr nur ein christ­li­ches Fest – es ist auch ein säku­la­rer Fei­er­tag: Je nach Glau­bens­über­zeu­gung fei­ern die einen die Geburt Jesu Chris­ti, die ande­ren das Fest der Lie­be, des Frie­dens und der Fami­lie. Man kann Weih­nach­ten in der säku­la­ren Gesell­schaft ohne Got­tes­dienst, ohne christ­li­che Lie­der und ohne Chris­tus fei­ern. Mit die­ser Beob­ach­tung beginnt Timo­thy Kel­ler sein Buch Stil­le Nacht – Hei­li­ge Nacht. War­um wir Weih­nach­ten heu­te noch fei­ern. Nach sei­ner Wahr­neh­mung ist die wah­re Weih­nachts­bot­schaft vie­ler­orts ver­lo­ren gegan­gen – und zwar auch in christ­li­chen Krei­sen: „Im säku­la­ren wie im christ­li­chen Weih­nachts­fest geht es fast nur um Frie­den, Freu­de und Licht“ (S. 110).

Dass Weih­nach­ten einen viel tie­fe­ren Sinn hat, ent­fal­tet der Autor in acht Kapi­teln zu klas­si­schen Weih­nachts­tex­ten aus dem Pro­phe­ten Jesa­ja, dem Mat­thä­us- und dem Luka­sevan­ge­li­um sowie 1. Johan­nes 1,1 – 4. Zwar spricht auch Kel­ler in den acht Kapi­teln sei­nes Buchs viel von Got­tes Lie­be, sei­nem Frie­den und sei­nem Licht, die­se Begrif­fe wir­ken bei ihm jedoch kräf­ti­ger als in so man­cher Weih­nachts­pre­digt, da er sie in den Kon­trast zur Fins­ter­nis, zum Krieg (in die­ser Welt und in unse­ren Her­zen) und Got­tes gerech­tem Zorn setzt. Kel­ler ist über­zeugt: „Weih­nach­ten ist – genau wie Gott sel­ber – sowohl wun­der­ba­rer als auch gefähr­li­cher und bedroh­li­cher, als wir uns das vor­stel­len“ (S. 8). wei­ter­le­sen auf evangelium21.net

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