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Rudolf Ebertshäuser: Bücher zum Download – Pro und Contra

Ich bewun­de­re Ver­la­ge die ihre Bücher nicht nur in Papier­form ver­kau­fen, son­dern auch ohne Gebühr zum frei­en Down­load anbie­ten. Vor allem die Christ­li­che Lite­ra­tur-Ver­brei­tung bie­tet fast alle Bücher im PDF-For­mat an. Aber allen Nut­zern der elek­tro­ni­schen Bücher ist sicher­lich ver­ständ­lich, dass ein Ver­lag auf Dau­er nicht über­le­ben kann, wenn sich nicht aus­rei­chend Käu­fer für papie­re­ne Bücher fin­den.

Mir ist in die­sem Zusam­men­hang ein Bei­trag von Rudolf Eberts­häu­ser auf­ge­fal­len. Er ist zwar schon im Sep­tem­ber erschie­nen, doch sind sei­ne Gedan­ken dazu, wie ich mei­ne, abso­lut lesens­wert.

Wir haben eine zeit­lang auf die­ser Web­sei­te (www.das-wort-der-wahrheit.de, Anm. von mir) alle Buch­ti­tel, die ich bis­her ver­fas­sen durf­te, im vol­len Umfang als PDF zum Her­un­ter­la­den ange­bo­ten. Ab sofort wer­den wir von den erst vor rela­tiv kur­zer Zeit erschie­ne­nen Titeln nur noch eine aus­führ­li­che Lese­pro­be ver­öf­fent­li­chen. War­um? Nun, die Hin­wei­se haben sich ver­dich­tet, daß all­zu­vie­le Leser das Ange­bot des kos­ten­lo­sen Down­loads genutzt haben, um sich den Kauf des gedruck­ten Buches zu erspa­ren. Und hier kom­men wir in eine Situa­ti­on, die geist­li­chen Scha­den anrich­tet und selbst­zer­stö­re­risch wer­den kann.

Ich per­sön­lich gehö­re zu der Art Men­schen, die digi­ta­len Büchern (bis­her) nur wenig Reiz abge­win­nen kön­nen. In aller Regel lade ich ein Buch oder eine Lese­pro­be her­un­ter um mir einen bes­se­ren Ein­druck zu ver­schaf­fen. Aber es ist für mich kein Ersatz. Zumal ich kei­nen E-Book-Reader besit­ze. Wie dem auch sei, es liegt in der Ver­ant­wor­tung von (uns) christ­li­chen Lesern, nicht nur das groß­zü­gi­ge Ange­bot kos­ten­frei­er digi­ta­ler Bücher (aus)zunutzen, son­dern auch „ech­te“ Bücher zu erwer­ben. Die Ver­la­ge leben davon.

An die­sem Punkt wäre es mei­nes Erach­tens ohne­hin an der Zeit, daß bibel­treue Gläu­bi­ge gute bibel­treue Ver­la­ge durch geziel­te Spen­den in Form eines Druck­kos­ten­zu­schus­ses unter­stüt­zen, denn oft­mals sind wert­vol­le geist­li­che Bücher heu­te im rein wirt­schaft­li­chen Ver­lags­be­trieb nicht mehr rea­li­sier­bar. Das hängt auch damit zusam­men, daß es kaum bibel­treue Buch­hand­lun­gen gibt, die sich für sol­che Titel enga­gie­ren, und daß sie in der evan­ge­li­ka­len Pres­se tot­ge­schwie­gen wer­den.

www.das-wort-der-wahrheit.de — Das Wort der Wahr­heit

27 Kommentare

  1. Inter­es­san­ter Arti­kel. Gera­de beim CLV ist es bei mir so, dass ich vie­le Bücher, die ich dort als .pdf her­un­ter­ge­la­den habe, auch gekauft habe. Eine Alter­na­ti­ve wäre — ange­sichts der beschrie­be­nen Situa­ti­on — ja durch­aus, so wie das bei man­chem E-Book so ist, dass man die Bücher in ihrer digi­ta­len Form eben­so ver­kauft wie die gedruck­ten Bücher, nur eben ein Stück güns­ti­ger.

    Die down­loads wer­den ja schein­bar durch­aus genutzt und selbst die down­loads bereit­stel­len etc. kos­tet ein­fach ja auch Geld.

    LG
    Simon

  2. Bei ama­zon sind nur Aus­schnit­te ein­seh­bar, also Lese­pro­ben. Das fin­de ich auch sinn­vol­ler, als das gan­ze Buch als pdf bereit­zu­stel­len. Dem Leser das anzu­bie­ten gleich­zei­tig aber zu erwar­ten, das gedruck­te Buch auch zu kau­fen, kommt mir einem Spen­den­auf­ruf gleich.

    Und war­um auch nicht? War­um unter­stüt­zen wir als Chris­ten nicht gute Auto­ren (anstatt die Ver­la­ge), dass sie uns wert­vol­le Aus­ar­bei­tun­gen lie­fern? Die­se könn­ten sie dann aus mei­ner Sicht auch nur digi­tal ver­öf­fent­li­chen. Das spart uns die Druck­kos­ten und wir sind das Pro­blem mit der Preis­bin­dung los.

    Bibel­treue Buch­lä­den sind nicht ren­ta­bel, umso weni­ger kön­nen sie gro­ße Ver­mark­tungs­kam­pa­gnen für gute Bücher finan­zie­ren. Das Pro­blem liegt nicht bei den Buch­händ­lern, son­dern bei der (feh­len­den) Kund­schaft.

  3. Elisabeth Thomas sagt

    Zitat Rami A.:
    „Das Pro­blem liegt nicht bei den Buch­händ­lern, son­dern bei der (feh­len­den) Kund­schaft.“

    Stimmt!
    Aber — was kön­nen wir dage­gen tun?

  4. apologet sagt

    Ich sehe das in etwa so:

    Hin­sicht­lich die­ser The­ma­tik müs­sen m.E. min­des­tens zwei bibli­sche Aspek­te bedacht wer­den. Kein Leh­rer (Buch­au­tor, Ver­kün­di­ger etc.) möch­te ernst­haft behaup­ten, dass die Gedan­ken sei­ner Bücher, Ver­kün­di­gung u.s.w. auf eige­ner Erkennt­nis beru­hen, son­dern wird in der Regel davon aus­ge­hen, aus dem Wort Got­tes, der Erkennt­nis Chris­ti zu schöp­fen, die­ses bes­ten­falls so gut wie mög­lich aus­zu­le­gen.

    Der ers­te zu beden­ken­de Aspekt ist m.E. daher die­ser: Das Evan­ge­li­um, wel­ches wir von Gott umsonst emp­fan­gen haben, sol­len wir auch umsonst wei­ter­ge­ben (Mt10:8ff).
    Als zwei­ter Aspekt wäre ergän­zend jedoch eben­so anzu­mer­ken, das Die­ner des Evan­ge­li­ums gerecht ent­lohnt wer­den sol­len (1Tim5:17.18).

    Pau­lus war in die­ser Fra­ge sehr fle­xi­bel, hat sich mal voll bezah­len las­sen, mal gar nicht, hat sei­nen Lebens­un­ter­halt neben­bei erar­bei­tet.

    Wenn ich die­se zwei ers­ten Aspek­te- es gibt sicher mehr- beden­ke, mei­ne ich, dass die Mög­lich­keit bibli­sche Wahr­hei­ten, Schu­lung, evan­ge­lis­ti­sche Lite­ra­tur, Apo­lo­ge­tik etc. über das Medi­um Inter­net- bei­spiels­wei­se in Form kos­ten­lo­ser PDF’s- an vie­le Men­schen wei­ter zu geben eine gute Mög­lich­keit dar­stellt. Nicht weni­ge kämen womög­lich auf ande­rem Weg damit nicht in Berüh­rung, oder könn­ten es sich nicht leis­ten.

    Auf der ande­ren Sei­te ent­ste­hen- ins­be­son­de­re für gedruck­te Bücher- ohne Zwei­fel zwangs­läu­fig Kos­ten, die getra­gen wer­den müs­sen. Inso­fern ist der Vor­schlag von Rami beden­kens­wert. Nicht der vol­le Bücher­schrank ist wich­tig, son­dern der Inhalt. Ich per­sön­lich habe in mei­nem Leben mehr Bücher gekauft, denn als PDF gele­sen, pro­fi­tiert habe ich jeweils vom Inhalt. Mal hat­te ich Geld für Bücher, mal war ich froh über die Mög­lich­keit ein Buch als PDF zu lesen…

    sdg
    Andre­as

  5. @Simon
    Anschei­nend macht CLV bes­se­re Erfah­run­gen mit dem kon­sten­frei­en Ange­bot von PDF-Büchern als Eberts­häu­ser. Oder aber der Ver­lag nimmt es in Kauf und ver­kauft ein­fach genug „ech­te“ Bücher.

    @Rami A.
    Mir per­sön­lich wür­den eini­ge Sei­ten Lese­pro­ben im Regel­fall auch voll aus­rei­chen. Aber als inof­fi­zi­el­len Spen­den­auf­ruf wür­de ich es nicht sehen. Denn Bücher im PDF-For­mat sind doch wahr­lich kei­ne Lösung, oder? Der gan­ze Reiz des Buches aus Umschlag und Sei­ten ist doch nicht vor­han­den. Oder den­ken nur weni­ge Leser christ­li­cher Lite­ra­tur so?

    Direkt christ­li­che Auto­ren zu unter­stüt­zen ist sicher­lich eine Mög­lich­keit um bibel­treue Lite­ra­tur zu stär­ken. Im Umfeld vom Beta­ni­en Ver­lag gibt es den Ver­ein Sola Scrip­tu­ra e.V. (http://www.begowl.de/index.php?option=com_content&task=view&id=19&Itemid=34), der die Ver­öf­fent­lich­tung von „anspruchs­vol­le­rer“ Lite­ra­tur för­dert. Und sicher kön­nen auch Eberts­häu­ser und Co. mit Spen­den bedacht wer­den. Wich­tig wäre aber in die­sem Zusam­men­hang die Infor­ma­ti­on der poten­ti­el­len Unter­stüt­zer. Per Home­page, Face­book etc.

    Die glei­che Unter­stüt­zung benö­ti­gen auch bibel­treu gepräg­te Buch­lä­den. Ohne Sub­ven­ti­on geht es in der Regel nicht.

    @Elisabeth Tho­mas
    Zitat Rami A.:
    „Das Pro­blem liegt nicht bei den Buch­händ­lern, son­dern bei der (feh­len­den) Kund­schaft.“

    Stimmt!
    Aber — was kön­nen wir dage­gen tun?

    Das ist die rich­ti­ge Fra­ge :). Ich hof­fe, dass die­se Sei­te einen klei­nen Bei­trag dazu leis­tet, dass bibel­treue Ver­la­ge, Auto­ren und Bücher bekann­ter wer­den und neue Kund­schaft fin­den… Und sicher gibt es da noch vie­le Mög­lich­kei­ten.

    alex

  6. @alex

    „Denn Bücher im PDF-For­mat sind doch wahr­lich kei­ne Lösung, oder? Der gan­ze Reiz des Buches aus Umschlag und Sei­ten ist doch nicht vor­han­den.“

    Eine Fra­ge von Kos­ten und Nut­zen. Wie­viel könn­ten wir ins­ge­samt spa­ren, wenn wir die Druck­kos­ten nicht hät­ten son­dern nur die Unter­stüt­zung des Auto­ren zah­len müss­ten? Wenn wir die­sen gespar­ten Betrag sehen, ent­spricht das dem zusätz­li­chen Nut­zen, dem Reiz des Buches?

    Der Inhalt bleibt der­sel­be, es sind kei­ne Neu­auf­la­gen nötig, es besteht auch kein Druck mehr hohe Ver­kaufs­zah­len zu erzie­len und die Wer­bungs­kos­ten ent­fal­len eben­so. (Wo es was umsonst gibt, kom­men die Kun­den von allei­ne… :-))

    Es wür­den auch kei­ne christ­li­chen Bücher nach Weg­fall ihrer Preis­bin­dung mehr ver­ramscht, weil sie zu lan­ge auf Lager lie­gen könn­ten. (Was für den klei­nen Buch­händ­ler übri­gens oft ein Ver­lust­ge­schäft bedeu­tet.)

    @Elisabeth und alex

    „Das Pro­blem liegt nicht bei den Buch­händ­lern, son­dern bei der (feh­len­den) Kund­schaft. Stimmt! Aber  —  was kön­nen wir dage­gen tun?“

    Ja alex, die­ser Blog ist ein guter Bei­trag in die rich­ti­ge Rich­tung. Auch bei Zelt­ma­cher bemü­hen wir uns. Aber was sind schon unse­re Bei­trä­ge im Ver­gleich zu den Kam­pa­gnen von Hänssler & Co.? Wer hat den gro­ßen Ein­fluss?

    I have a dream:
    Das Ende der Kom­mer­zia­li­sie­rung des christ­li­chen Glau­bens…

  7. Elisabeth sagt

    Ja — euch zustim­me,
    die­ser Blog geht in die rich­ti­ge Rich­tung.

    Ich per­sön­lich den­ke, dass es gut wäre, wenn die­ses Dis­kus­si­on auch auf face­book lau­fen wür­de und wenn mehr Leu­te den „gefällt mir — But­ton“ ankli­cken.

    Denn des­to wei­ter wer­den die Bei­trä­ge dort gestreut,
    des­to mehr wird gele­sen,
    des­to grö­ßer ist die Chan­ce, dass auch die ange­bo­te­nen Bücher gekauft wer­den .…

  8. Daniel sagt

    Man soll­te den End­kon­su­men­ten ent­schei­den las­sen wie er ein Buch kon­su­mie­ren will.

    Vor eini­gen Jah­ren gab es noch kei­ne Tablet etc., daher war ein PDF ein­fach eine Vor­schau, heu­te ist das eine ande­re Geschich­te

    Daher müs­sen sich die Ver­la­ge dem ver­än­der­ten Markt anpas­sen. Sie könn­ten die Bücher als PDF (ebook) ver­kau­fen (zu einem tie­fe­ren Preis).

    Der Gewinn pro Buch wäre dann wahr­schein­lich sogar höher als bei einem Buch (druck­kos­ten, lager­hal­tung, Logis­tik, etc. fal­len weg)

    Wich­tig ist das die jun­ge Gene­ra­ti­on wie­der mehr liest, vor­ral­lem Män­ner sind tech­nick­be­geis­tert. Daher kann man so wie­der jun­ge Leu­te zum lesen moti­vie­ren.

    Wie man liest spielt kei­ne Rol­le, wich­tig das gute Bücher gele­sen wer­den und auch die christl. Ver­la­ge pro­spe­rie­ren kön­nen im 21. Jahr­hun­dert.

  9. Genau das ist der sprin­gen­de Punkt: Die elek­tro­ni­schen Bücher soll­ten zu einem merk­lich tie­fe­ren Preis ange­bo­ten wer­den. Momen­tan sieht es lei­der so aus, dass die deut­schen Ebooks nur um 25% güns­ti­ger sind als „ech­te“ Bücher. Und das ist für mich kein erheb­li­cher Preis­un­ter­schied! Anstatt eines Ebooks für 9€ kau­fe ich mir lie­ber ein Buch für 12€. Ver­gleicht man den Preis­un­ter­schied zw Ebooks und Büchern auf dem eng­li­schen Markt, so liegt er bei über 50%!
    Der deut­sche Markt soll­te sich mal dar­an ori­en­tie­ren!

  10. Joschie sagt

    @Elisabeth und alex

    „Das Pro­blem liegt nicht bei den Buch­händ­lern, son­dern bei der (feh­len­den) Kund­schaft. Stimmt! Aber   —   was kön­nen wir dage­gen tun?“
    Das Pro­blem liegt auch bei den gro­ßen Anbie­tern und den Kun­den! Was war zuerst da, die Hen­ne oder das Ei?

  11. Daniel sagt

    Daher fin­de ich die techn. Ent­wick­lung mit den Ebooks posi­tiv:

    Das Buch hat lei­der ein ver­staub­tes Image, daher bringt das digi­ta­le Ebook fri­schen Wind in die gan­ze Sache.

    Vie­le Leu­te lesen heu­te wie­der auf­grund des Ebooks zusätz­lich zu den klas­si­schen Buch­le­ser.

    Posi­tiv fin­de ich auch das es eine Web­site gibt für christl. Ebooks

    http://www.christliche-ebooks.de/

    http://unwisesheep.org/2012/01/05/christliche-e-books/

    Daher fin­de ich ich das die christl. Ver­la­ge nach vor­ne schau­en und sich dem techn. Wan­del nicht ver­schlies­sen soll­ten.

    Klar es gibt auch Ver­lie­rer:

    - klas­si­scher Buch­la­den & Dru­cke­rei­en

    Die Zukunft gehört an bei­den, die einen lesen lie­ber im Buch, die ande­ren lie­ber auf einem Tablet oder E-Reader.

  12. Joschie sagt

    @Daniel Zuerst geht es um den Inhalt von Büchern und nicht um das Image von Büchern oder den fri­schen Wind.Das Buch ist schon oft tod­ge­sagt wor­den aber bekannt­lich leben ja Tod­ge­sag­te län­ger!

  13. Daniel sagt

    @Joschie

    Vie­le jun­ge Leu­te (auch Chris­ten) ken­ne den klas­si­schen Buch­la­den gar nicht mehr, son­dern nur noch Smart­pho­ne, Tablet, Com­pu­ter etc. // Das kann man nicht mehr rück­gän­gig machen, bes­ser man schau nach vor­ne.

    Daher kann man so (durch die Tech­nik) bei den „jün­ge­ren“ Leu­te wie­der Inter­es­se wecken für den INHALT. Daher kann man so eine kom­plett ande­re Schicht gewin­nen für den Inhalt, wie die Bibel oder ein christl. Buch gele­sen wird ist zweit­ran­gig.

    Bei mir per­sön­lich ist es geteilt, län­ge­re Tex­te wie in der Bibel lese ich lie­ber gedruckt da es ange­neh­mer ist für die Augen. Unter­wegs ist es aber sehr prak­tisch in einem klei­nen Tablet dut­zen­de von Bücher zu haben.

  14. @ Dani­el
    Zuerst mal will­kom­men auf NIMM UND LIES :).

    Ich sehe es ähn­lich. Es gibt sehr vie­le jun­ge Leu­te die kaum mehr ein Buch in die Hand neh­men. Wenn die­se Grup­pe eher ein E-Book liest, soll­ten christ­li­che Ver­la­ge ihr Ange­bot deut­lich aus­bau­en. Ganz vor­ne sind hier die SCM-Ver­la­ge mit den meis­ten E-Books. Der CLV hat zwei, CSV eine Hand voll, Linea ein paar Bücher. Aber das reicht nicht aus.
    Die Ver­la­ge Beta­ni­en, 3L, CMD und CMV haben prak­tisch kei­ne E-Books. Das soll­te sich bald ändern.

    @Apologet/Andreas
    Der ers­te zu beden­kende Aspekt ist m.E. daher die­ser: Das Evan­ge­lium, wel­ches wir von Gott umsonst emp­fan­gen haben, sol­len wir auch umsonst wei­ter­ge­ben (Mt10:8ff).
    Als zwei­ter Aspekt wäre ergän­zend jedoch eben­so anzu­mer­ken, das Die­ner des Evan­ge­li­ums gerecht ent­lohnt wer­den sol­len (1Tim5:17.18).
    —-

    Diener/Autoren könn­ten zumin­dest die E-Book-Vari­an­te kos­ten­los anbie­ten, wenn sie gerecht ent­lohnt wer­den wür­den. Aber was heißt gerecht enlohnt? Wie du schon erwähnt hast, hat sich Pau­lus unter­schied­lich versorgt/versorgen las­sen. War das die opti­ma­le Vor­ge­hens­wei­se? Wie stellst du es dir prak­tisch vor?

    Das Evan­ge­li­um, wel­ches wir von Gott emp­fan­gen haben, sol­len wir umsonst wei­ter­ge­ben. Das wür­de aber nur für E-Books gel­ten. Da die­se nur sehr gerin­ge Kos­ten ver­ur­sa­chen. Für Bücher wür­de es jedoch nicht gel­ten. Vor­aus­ge­setzt, es wer­den hier „christ­li­che“ Prei­se ange­setzt.

  15. Elisabeth sagt

    Zitat Alex:
    „Vor­aus­ge­setzt, es wer­den hier „christ­li­che“ Prei­se ange­setzt.“

    Und bei den „christ­li­chen“ Prei­sen haben wir ein Pro­blem:
    Die Auf­la­ge ist oft gerin­ger als bei „welt­li­chen“ Büchern,
    daher kön­nen die Prei­se nicht so gering sein .….…..

  16. eddi sagt

    Ich fän­de es nicht sinn­voll, wenn E-Books grund­sätz­lich kos­ten­los ange­bo­ten wür­den. Auto­ren bekom­men in der Regel vom Ver­lag 5 — 10% vom Net­to­ver­kaufs­preis eines gedruck­ten Buches. Das soll­te bei E-Books auch der Fall sein. Da aber für ein E-Book kei­ne Druck­kos­ten anfallen,könnte das Auto­ren­ho­no­rar noch höher sein. Damit wäre die Finan­zie­rung der Auto­ren sicher­ge­stellt.

  17. Daniel sagt

    @Alex

    Wo drückt der Schuh? Du bist befasst die ja intensiv(er mit den Ver­la­gen. Nach mei­ner Mei­nung ist es rela­tiv ein­fach ein Ebook zu machen. Ein PDF besteht ja auto­ma­tisch von einem gedruck­ten Buch, das For­mat muss man ein­fach umwan­deln in ein epub und fer­tig ist das gan­ze.

    @Eddi

    ganz klar, kos­ten­los wür­de ich ein ebook auch nicht anbie­ten, aber wie schon geschrie­ben ca. 30% — 50 % güns­ti­ger.

    Das ein christl. Verlag/Autor dem Mam­mon anhängt ist sehr unwar­schein­lich denn reich wird man damit nicht in Euro­pa (Deutsch­land, Schweiz, Öster­reich), in den USA sieht es evtl. anders aus :Joel Osteen bekommt schon Milio­nen vom Ver­lag bevor ein ein­zi­ges Buch ver­kauft wird. Ich möch­te nicht schlecht von ihm spre­che da ich kei­ne Kent­nis­se habe wie er das Geld ver­wen­det, son­der nur ver­an­schau­li­chen den Unter­schied zwi­schen uns und den USA. Dort kann man christl. Bücher im Walm­art (ist das glei­che wir der Aldi bei uns) kau­fen, daher ver­kau­fen dort die Ver­la­ge viel mehr Bücher und kön­nen so auch tie­fe­re Prei­se ver­lan­gen.

    Der Beta­ni­en Ver­lag hat eine „hypo­the­ti­sche“ Kal­ku­la­ti­on im auf Ihrer Web­site. Sie ken­nen den deutsch­pra­chi­gen Markt daher den­ke ich das es rea­lis­ti­sche Zah­len sind.

    Das Bei­spiel von Ihnen ist ein Über­set­zung aus dem eng­li­schen, aber bei einem deut­schen Autor sieht die Rech­nung auch nicht viel anders aus.

    Kal­ku­la­ti­ons­bei­spiel
    für ein Buch (Paper­back, 300 Sei­ten, aus dem Eng­li­schen zu über­set­zen, Auf­la­ge 2.000 Stück):

    Kos­ten­rech­nung:
    Über­set­zung: 5.000 Euro
    Lek­to­rat, Kor­rek­tur: 1.500 Euro oder intern
    (Je nach Qua­li­tät der Über­set­zung kön­nen die Kos­ten für das Lek­to­rat beträcht­lich höher sein, ggf. auch die Über­set­zung preis­wer­ter.)
    Satz: 1.000 Euro oder intern
    Cover­ge­stal­tung: 500 Euro
    Druck: 4.500 Euro
    Gesamt­kos­ten: 12.500 Euro oder bei inter­ner Eigen­leis­tung 10.000 Euro
    (Nicht berück­sich­tigt: Vor­pla­nung, Koor­di­na­ti­on, Ver­wal­tung, Lage­rung, Wer­bung, Logis­tik, Frei­ex­em­pla­re, Beschä­di­gun­gen, Zin­sen, Vor­ab­ho­no­ra­re etc.)

    Erlös­rech­nung:
    Ver­kaufs­preis 15.90 Euro inkl. MwSt. = 14.86 Euro net­to
    Durch­schnitt­li­cher Rabatt von 45% = 8,17 Euro Erlös pro ver­kauf­tem Exem­plar
    Abzüg­lich Auto­ren­ho­no­rar 5% vom VK (0,74 Euro) = 7,43 Euro
    Kos­ten­de­ckung ohne Zin­sen erreicht nach Ver­kauf von 1.683 Exem­pla­ren zum regu­lä­ren Preis.

    Bei anspruchs­vol­lem geist­li­chem Gehalt ist aber Fol­gen­des zu erwar­ten:
    Ver­kauf von 1.000 Exem­pla­ren inner­halb von 4 Jah­ren.
    Gesamt­er­lös nach 4 Jah­ren: 7.430 Euro.
    Preis­re­du­zie­rung nach 4 Jah­ren auf 6,90 Euro inkl. MwSt. = 6,45 Euro net­to
    Durch­schnitt­li­cher Rabatt von 45% = 3,55 Euro Erlös pro ver­kauf­tem Exem­plar
    Abzüg­lich Auto­ren­ho­no­rar 5% vom VK (0,32 Euro) = 3,23 Euro
    Erlös aus den rest­li­chen 1.000 Exem­pla­ren: 3.230 Euro

    Gesamt­er­lös der Auf­la­ge: 10.850 Euro.
    Defi­zit: 1.650 Euro zzgl. Zin­sen, Ver­wal­tung, Wer­bung, Logis­tik usw.

  18. eddi sagt

    Dani­el, ein E-Book aus einer PDF oder Word-Datei zu erstel­len, ist nicht mit ein paar Klicks getan. E-Book-For­ma­te haben ande­re Spe­zi­fi­ka­tio­nen. Aber es ist ein­fa­cher und schnel­ler ein E-Book zu erstel­len als das Lay­out eines Buches für die Dru­cke­rei.

  19. Joschie sagt

    Die Fra­ge ob E-Book oder nicht, geht an einem ganz wes­ten­li­chen Pro­blem vorbei.Es gibt eine immer grö­ße­re Zahl, gera­de jün­ge­re Men­schen, die gar nicht mehr gewohnt ist, län­ge­re Tex­te zu lesen und den Inhalt zusam­men­zu­fas­sen. Die­ses ist auch kein Wun­der, es ist eine Gene­ra­ti­on, die mit klei­nen Tex­ten und Abkür­zun­gen, groß gewor­den sind. In einem Gespräch hat man mir ganz direkt gesagt, das man die­se Gene­ra­ti­on zum größ­ten Teil, das Lesen von Büchern erst wie­der bei­brin­gen muß.
    Ich ken­ne per­sön­lich Brü­der, die christ­li­che Bücher her­aus­brin­gen und ver­kau­fen. Die­se tra­gen das vol­le unter­neh­me­ri­sche Risi­ko und am Ende des Monats,
    bleibt nach Abzug aller Kos­ten meis­tens sehr wenig Geld für sich ihrer Fami­lie über. Die­je­ni­gen, die sich über zu teu­re Prei­se von Büchern beschwe­ren, soll­ten sich mal fra­gen, ob sie die­ses Risi­ko ein­ge­hen wür­den. Ich selbst habe noch eine Zeit erlebt, wo es ganz wenig christ­li­che Lite­ra­tur und die­se in ganz klei­ner Stück­zahl gab. Die­ses war in der ehe­ma­li­gen DDR. Von den Büchern, die es Heu­te gibt, hät­ten wir bes­ten­falls zu träu­men gewagt. Ich dan­ke Gott für die vie­len Mög­lich­kei­ten, die wir Heu­te haben.

  20. @ Joschie, Du schreibst: „Ich ken­ne per­sön­lich Brü­der, die christ­li­che Bücher her­aus­brin­gen und ver­kau­fen. Die­se tra­gen das vol­le unter­neh­me­ri­sche Risi­ko und am Ende des Monats bleibt nach Abzug aller Kos­ten meis­tens sehr wenig Geld für sich ihrer Fami­lie über.“

    Wahr­schein­lich meinst Du beta­ni­en. Dann möch­te ich beto­nen, dass beta­ni­en eher eine Aus­nah­me ist die dar­in besteht, dass über­haupt noch ein Gewinn übrig bleibt. Die ande­re Aus­nah­me mag Wolf­gang Büh­ne sein, der Rest wird über­wie­gend von Fried­helm Loh geför­dert. Ansons­ten kön­nen die Buch­händ­ler (die ich ken­ne) nur dann wirk­lich was erwirt­schaf­ten, wenn sie neben bibel­treu­en Büchern auch Sachen wie Tas­sen, Kalen­der, Pos­ter, Kar­ten, CDs, DVDs, Schlüs­sel­an­hän­ger, Ker­zen, Skulp­tu­ren und Gemäl­de oder sonst­was ver­kau­fen. (Es sind sogar schon Rad­wan­der­kar­ten vor­ge­schla­gen wor­den :-)) Der Buch­händ­ler muss sich wie alle ande­ren Unter­neh­mer am Markt ori­en­tie­ren. Er bie­tet an, was gefragt ist und so man­cher steht in der Ver­su­chung, sogar die Volx­bi­bel zu ver­kau­fen wenn der Kun­de ihn danach fragt…

    Es besteht also eigent­lich kein unter­neh­me­ri­sches Risi­ko für den bibel­treu­en Buch­händ­ler, das Ergeb­nis steht schon fest: Der christ­li­che Buch­markt funk­tio­niert nicht so, wie der Außen­ste­hen­de es anneh­men und erwar­ten soll­te. Ins­be­son­de­re funk­tio­niert die Kal­ku­la­ti­on mit dem hohen Preis nicht, denn nach zwei Jah­ren ent­fällt die Preis­bin­dung und ent­spre­chend fällt der Preis, womit dem Buch­händ­ler das biss­chen Mar­ge was er hat­te auch noch genom­men wird. Der Ver­lag mag dann ins­ge­samt schon im Plus sein.

    Ich schla­ge vor, ganz neue Wege zu gehen und sich Gedan­ken dar­über zu machen, inwie­weit man es bes­ser machen kann als die Welt in der wir leben. Eine höhe­re Spen­den­be­reit­schaft anstel­le höhe­rer Buch­prei­se bei gleich­zei­tig gerin­ge­ren Kos­ten wäre ein mög­li­cher Weg.

  21. @Rami. Ich mei­ne nicht den Beta­ni­en­ver­lag, es gibt auch ande­re Ver­la­ge und die­se tra­gen sehr wohl das vol­le unter­neh­me­ri­sche Risiko.Ich habe auch nicht von einem Gewinn gespro­chen, son­dern das sie mit die­sem Geld, ihre Kos­ten decken müs­sen und für ihre Fami­lie sor­gen müssen.Ich ken­ne christ­li­che Buch­händ­ler, die auf­ge­ge­ben haben und die­ses oft durch die rui­nö­se Preis­po­li­tik der gro­ßen Anbie­ter.
    P.S. War­um den­ken eini­ge Joschie=Betanien?

  22. @Rami A.
    Du schreibst:
    „Ich schla­ge vor, ganz neue Wege zu gehen und sich Gedan­ken dar­über zu machen, inwie­weit man es bes­ser machen kann als die Welt in der wir leben. Eine höhe­re Spen­den­be­reit­schaft anstel­le höhe­rer Buch­preise bei gleich­zei­tig gerin­ge­ren Kos­ten wäre ein mög­li­cher Weg.“

    Viel­leicht führst du dei­ne Gedan­ken noch wei­ter aus :)?!

  23. @Joschie, für die Fami­lie sor­gen kann man nur, wenn man Gewin­ne erwirt­schaf­tet. Und von den Buch­händ­lern, die auf­ge­ge­ben haben oder kurz davor sind, schrei­be ich ja. In einem mir bekann­ten Fall wur­de ihm sei­tens der Lei­ter sei­ner Deno­mi­na­ti­on sogar auf­ge­tra­gen, den Laden end­lich zu schlie­ßen, nach­dem er sie zu einer mög­li­chen Koope­ra­ti­on gefragt hat. Einen christ­lich-mis­sio­na­ri­schen Auf­trag sahen die Lei­ter gar nicht. Ohne dem bleibt als Grund nur noch das Geld — wer will dann noch ins Buch­ge­schäft ein­stei­gen?

    @alex, für eine höhe­re Spen­den­be­reit­schaft in Deutsch­land auf allen christ­li­chen Ebe­nen (Mis­si­on, Dia­ko­nie, hier: Bücher) kämp­fe ich schon län­ger. Ich hab in Korea gelebt und gese­hen, was alles mög­lich ist wenn die Chris­ten mehr spen­den. Der Unter­schied ist groß, und die Ursa­che liegt nicht nur in der Hin­ga­be, son­dern auch in der Leh­re. Oft höre ich in Gesprä­chen, „dass die Situa­ti­on so ist, wuss­te ich gar nicht.“ Also klä­re ich auf. Und ich pre­di­ge über den Zusam­men­halt der Urge­mein­den, der uns Vor­bild sein soll­te.

    @Joschie: irgend­wo hab ich gele­sen, dass Du das bifo mode­rierst? Ist ja kei­ne Schan­de, im Gegen­teil! Ich ken­ne die Situa­ti­on bei beta­ni­en jeden­falls ein wenig und dach­te direkt an sie. Vom CLV hab ich auf der Buch­mes­se gehört, dass in dem Ver­lag eini­ge ehren­amt­lich arbei­ten. Die ande­ren — bibel­treu­en — Ver­la­ge ken­ne ich zu wenig aber ich kann mir nicht vor­stel­len, dass es ihnen finan­zi­ell gut geht. Ein Über­set­zer hat mir mal erzählt, wie wenig er ver­dient und wel­chem Stress er aus­ge­setzt ist, dass er sogar krank wur­de. Und ver­ges­sen wol­len wir auch Eberts­häu­ser nicht, denn mit sei­ner Aus­sa­ge hat die Dis­kus­si­on hier ja ange­fan­gen. Wenn dann noch alle — Ver­la­ge, Auto­ren, Über­set­zer, Kun­den — als Chris­ten in wirt­schaft­li­cher Kon­kur­renz zuein­an­der ste­hen, dann läuft was falsch.

  24. Daniel sagt

    @Rami A.

    Tas­sen, Kalen­der, Pos­ter, Kar­ten, CDs, DVDs, Schlüs­sel­an­hän­ger, Ker­zen und Gemäl­de

    Gegen sol­che Sachen mit einem Bibel­vers spricht aus mei­ner Sicht über­haupt nichts, son­dern posi­tiv. Für die Weihnachten/Geburtstage kann man sol­che Gegen­stän­de gut ver­schen­ken.

    Über die Volx­bi­bel kann man sich strei­ten.…. aber schlim­mer fin­de ich das viel­mals auch Bücher gibt über Yoga, Eso­te­rik etc. das geht ganz klar in die fal­sche Rich­tung.

    In der Schweiz gibt es auch eine hef­ti­ge Debat­te über die Buch­preis­bin­dung, am 11.03.2012 stim­men wir dar­über ab.

  25. Joschie sagt

    Für vie­le älte­re Bücher gibt es kei­nen Rechts­an­spruch mehr so das sie jeder her­aus­brin­gen kan.Dies Bücher sind noch sehr oft noch in der Frak­tur­schrift erschienen.Dieses ist aber heu­te kein Hin­der­nis mehr da es Dienst­leis­ter gibt die im Ange­bot haben die­se Bücher in der heu­ti­gen Schrift zu digi­ta­li­sie­ren und es gibt klei­ne Ver­la­ge, die die­se Bücher her­aus­brin­gen würden.Ich per­sön­lich habe mich zur­zeit für die­se Mög­lich­keit ent­schie­den.

  26. @ Dani­el

    Ich hab auch nichts gegen Tas­sen usw. Ich will nur dar­auf hin­wei­sen, dass man mit den Büchern offen­sicht­lich nicht genau­so wirt­schaf­ten kann wie mit den Tas­sen. Eigent­lich soll­te ein Buch­la­den sich aber auf Bücher kon­zen­trie­ren. (Wir ver­kau­fen auch nicht nur Bücher, aber die ande­ren Sachen eben nicht über den Buch­la­den…)

  27. Rumpelstilzchen sagt

    Vor eini­gen Wochen las ich die­se Nach­richt hin­sicht­lich des Erin­ne­rungs­ver­mö­gens:

    https://globolibro.wordpress.com/2011/08/29/weitere-studie-zeigt-bessere-erinnerungsfahigkeit-von-print-lesern/

    Ist doch ein inter­es­san­ter Aspekt in die­ser Dis­kus­si­on, der gera­de bei ‚Mate­rie‘, die irgend­wie in Erin­ne­rung blei­ben soll (wirk­sa­mes Moment), eine nicht unwe­sent­li­che Rol­le spie­len soll­te.
    Und immer­hin, instink­tiv sagen wohl bis­her noch die meis­ten Men­schen, das sie lie­ber ein Buch in die Hand näh­men. Daher wer­den auch die Lese­ge­rä­te für E-Bücher in einer sol­chen Form gestal­tet, um ein ‚Buch­erleb­nis‘ zu simu­lie­ren.

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