Leben als Christ
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Rezension: Als Christ in der Welt des Internets

von Rudolf Ebertshäuser

Es gibt zahl­rei­che Bücher, die die wich­ti­ge und umfang­rei­che Fra­ge beant­wor­ten: Wie lebe ich als Christ in die­ser Welt? Und täg­lich stel­len wir uns der Her­aus­for­de­rung, zur Ehre Got­tes ein hei­li­ges Leben in ver­schie­de­nen Berei­chen zu füh­ren. Das Inter­net ist aber nicht nur einer der Berei­che, son­dern durch­zieht alles und umgibt uns oft 24 Stun­den am Tag. Die digi­ta­le Revo­lu­ti­on hat vie­le — wenn nicht gar alle — Berei­che unse­res Lebens ver­än­dert. In Deutsch­land nut­zen 80 % der Per­so­nen ab 10 Jah­ren das Inter­net. Sowohl die Anzahl der Per­so­nen als auch die Nut­zungs­häu­fig­keit steigt kon­ti­nu­ier­lich. Fol­gen­de Fra­gen sind also berech­tigt und drin­gend nötig: Wie gehe ich als Christ damit um? Wor­auf habe ich zu ach­ten?

Dank­bar bin ich für die­se Gast­re­zen­si­on von Johann B. zu einem Buch, dass kaum einer nur als Inter­es­sier­ter oder Distan­zier­ter, son­dern fast alle als Betei­lig­te lesen wer­den.

Als Christ in der Welt des Internets - Rudolf Ebertshäuser

Als Inter­ne­tuser des Nut­zer­typs 4 – 5 (vgl. Sei­te 63) war ich etwas vor­sich­tig beim Lesen die­ses Buches. Doch schon nach kur­zer Zeit stell­te ich fest, dass es sehr aus­ge­wo­gen und hilf­reich for­mu­liert ist. Rudolf Eberts­häu­ser legt vie­le wich­ti­ge Fak­ten zum The­ma Inter­net auf den Tisch.

Ich habe gemerkt, dass vie­le Din­ge mich direkt betref­fen, so gera­de die häu­fi­ge Unkon­zen­triert­heit nach lan­ger Com­pu­ter- und Inter­net­zeit. Durch sehr vie­le Zita­te von Den­kern und Wis­sen­schaft­lern aus unse­rer Zeit zeigt er mög­li­che Grün­de dafür auf.

Auch ande­re grund­le­gen­de Din­ge, wie z.B. die Rol­le der Such­ma­schi­nen oder Online-Lexi­ka wer­den ange­spro­chen. Es hat mir eine ganz neue Sicht dar­über auf­ge­zeigt. Auch hier, wie übri­gens im gan­zen Buch, sind die Aus­sa­gen durch Zita­te von diver­sen Auto­ren unter­mau­ert.

Durch die beruf­li­che Situa­ti­on, ist es mir fast unmög­lich, die Com­pu­ter­zei­ten stark zu redu­zie­ren. Es hat mir jedoch gehol­fen, viel bewuss­ter und geziel­ter damit umzu­ge­hen. Ich fin­de, dass eigent­lich jeder die­ses Buch lesen soll­te, denn über vie­le Din­ge, die deut­lich weni­ger Zeit bean­spru­chen, sind wir oft bes­ser infor­miert, als über die zeit­in­ten­si­ve Inter­net­nut­zung.

Die Fazits, die der Autor dar­aus zieht, mögen zum Teil zuerst extrem und unhalt­bar erschei­nen. Doch beim Über­den­ken der Argu­men­te, habe ich gemerkt, dass auch hier eine genaue Nut­zen­/­Scha­den-Ana­ly­se wich­tig ist, um geist­lich gesund blei­ben zu kön­nen.

Autor: Rudolf Eberts­häu­ser
Titel: Als Christ in der Welt des Inter­nets
Sei­ten: 220 Sei­ten
Ein­band: Taschen­buch
Auf­lage: 1. Auf­lage 2015
Ver­lag: Edi­ti­on Nehemia
ISBN: 978−3−906289−01−4
Lese­probe: Edi­ti­on Nehemia
Preis: 6.20 €
Erhält­lich bei: Samen­korn e.V.
als eBook für 3,50 EUR bei ceBooks.de

Kategorie: Leben als Christ

von

NIMM UND LIES - dieser Aufforderung möchte ich selbst nachkommen und andere dazu motivieren und anleiten. NIMM UND LIES zuerst die Bibel und dann gute christliche Literatur. Denn beim Lesen lässt sich vortrefflich denken (nach Leo Tolstoi). Ich lebe mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Baden-Württemberg.

1 Kommentare

  1. Julian sagt

    Das Buch befin­det sich bei mir auch schon in der Lis­te der ange­fan­ge­nen Bücher, die ich drin­gend mal wei­ter lesen muss 😉 aus den genann­ten Grün­den.. Wer­de das nach dem Arti­kel auch noch­mal kon­zen­trier­ter in angriff neh­men.

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