Leserunde: Gott erkennen
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Kapitel 6: Er wird Zeugnis geben

Leserunde: Gott erkennen

5029_0Heu­te wol­len wir Kapi­tel sechs des Buches Gott erken­nen bespre­chen. Es schließt den ers­ten Teil des Buches „Erken­ne den Herrn“ ab.  Die­se sechs Kapi­tel haben einen Über­blick über das The­ma „Gott“ gege­ben, sowie die Bedeu­tung der Erkennt­nis Got­tes abge­steckt. Zuletzt wur­den die drei Per­sön­lich­kei­ten der Drei­ei­nig­keit ana­ly­siert. Kapi­tel sechs run­det somit mit der Betrach­tung über den Hei­li­gen Geist, den ers­ten Teil des Buches ab.

Packer stellt voll­kom­men kor­rekt fest, dass „die Leh­re vom Hei­li­gen Geist das Aschen­put­tel der christ­li­chen Leh­re“ sei (S.79),„Nur weni­ge schei­nen sich für sie zu inter­es­sie­ren“. In der Kir­che wird viel über das Werk und die Per­son Chris­ti gere­det, doch die Per­son und das Werk des Hei­li­gen Geis­tes wird weit­ge­hend igno­riert. Dabei ist das Werk des Hei­li­gen Geis­tes von ele­men­ta­rer Bedeu­tung.

Zuerst soll­te man vom Hei­li­gen Geist nicht so reden, wie von einer kul­tu­rel­len Gesin­nung (wie z. B. „der Geist der Weih­nacht“). Der Hei­li­ge Geist ist nicht eine unkla­re oder nur vage erkenn­ba­re Per­sön­lich­keit.

Ganz gewiss liegt hier etwas im Argen. Wie kön­nen wir recht­fer­ti­gen, dass wir den Dienst des von Chris­tus ver­ord­ne­ten Mitt­lers so leicht­fer­tig ver­nach­läs­si­gen? Ist es nicht eine lee­re Phra­se, wenn wir behaup­ten, dass wir Chris­tus ehren, und zugleich den­je­ni­gen igno­rie­ren — und Ihn dadurch auch sei­ner Ehre berau­ben -, den Chris­tus als sei­nen Stell­ver­tre­ter zu uns gesandt hat (…) S. 80

Das Werk des Hei­li­gen Geis­tes ist ganz ent­schei­dend: Zunächst gäbe es ohne den Hei­li­gen Geist kein Evan­ge­li­um. Der Hei­li­ge Geist bewahr­te die Apos­tel in der Welt und hielt sie bei­ein­an­der. Er erin­ner­te sie an die Leh­ren Jesu. Er bevoll­mäch­tig­te sie in der Auto­ri­tät der Boten Got­tes zu reden.

Außer­dem „gäbe es ohne den Hei­li­gen Geist kei­nen Glau­ben und kei­ne Wie­der­ge­burt“: Nur der Hei­li­ge Geist  kann das mensch­li­che Herz erleuch­ten und die Augen der Ver­blen­de­ten für das Evan­ge­li­um öff­nen. Er über­führt die Gewis­sen der Men­schen von der Wahr­heit des Evan­ge­li­ums.

Als Vers wäh­le ich dies­mal 1 Kor. 2,5: „Denn euer Glau­be soll­te sich nicht auf Men­schen­weis­heit grün­den, son­dern auf Got­tes Kraft“.

Die­ses Mal möch­te ich kei­ne Fra­gen stel­len, son­dern alle Mit­le­ser ermun­tern, eure Gedan­ken oder Fra­gen, die ihr bis­her beim Lesen hat­tet, mit­zu­tei­len. Moti­viert auch neue Leser, denn es ist durch­aus denk­bar, erst ab Kapi­tel 7 ein­zu­stei­gen. Da fängt näm­lich Teil zwei des Buches an, wel­ches sich mit den Eigen­schaf­ten Got­tes beschäf­tigt.

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