Medien, Zeitgeschehen

Ich glaube an die Zukunft des gedruckten Buches neben dem eBook

Buch vs. eBook als eine Frage der Qualität

Es gab eine Zeit, in der mir das Design, der Satz, das For­mat und der Ein­band eines Buches nicht so wich­tig waren. Der Inhalt muss­te nur stim­men. Seit eini­gen Jah­ren hat sich mei­ne Vor­stel­lung von einem guten Buch erwei­tert. Wenn ich die Wahl zwi­schen einem wenig lie­be­voll gemach­ten Buch oder der ent­spre­chen­den eBook-Ver­si­on habe, ent­schei­de ich mich ohne zu zögern für das eBook.

Des­halb stim­me ich der Ver­le­ge­rin Karin Schmidt-Fri­de­richs voll zu:

Ich glau­be an die Zukunft des gedruck­ten Buches neben dem eBook – wor­an ich nicht glau­be, ist das lieb­los gemach­te Buch, das Mit­tel­maß hat kei­ne Chan­ce. Das Buch, das man nicht nur wegen sei­nes Inhalts, son­dern auch der Form hal­ber liebt, wird immer sei­ne Kun­den fin­den.

Der Anteil des gedruck­ten Buches wird in den nächs­ten Jah­ren auch im deutsch­spra­chi­gen Raum zurück­ge­hen. Das ist in den USA schon lan­ge zu beob­ach­ten. Viel­leicht wer­den bei Lesern eines Tages nur noch eini­ge weni­ge inhalt­lich beson­ders wert­vol­le Bücher in hoch­wer­ti­ger Fas­sung im Regal ste­hen. Weni­ger wich­ti­ge Bücher sind dann digi­tal ver­füg­bar.

Aber hoch­wer­ti­ge und schön gestal­te­te Bücher wird es immer geben.