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Grand Theft Logos

Aufgrund der Corona-Situation gibt es aktuell (aber wohl nicht mehr lange) 30% auf alle Logos-Basis Pakete (englisch / deutsch). Das dürfte ein recht guter Zeitpunkt sein, um meine Erfahrungen mit Logos zu teilen.

Warum nicht CLeVer?

Kurz: CLeVer ist wirklich toll. Für knapp 20€ bekommt man Einiges geboten. Nur man bleibt dann entsprechend im dispensationalistischen Umfang von CLeVer „gefangen“ (nicht wertend gemeint). In etwa ein vergleichbarer Umfang dürfte bei Logos das „Fundamentals“ Paket sein, welches aktuell für 50$ zu haben ist. Natürlich besitzt Logos viele großartige Softwarefunktionen, die viele andere Programme nicht in dieser Art bieten können. Mein persönliches Kaufkriterium war und bleibt aber die umfangreiche Bibliothek.

Taugt die Bibliothek was?

Im Laufe von knapp 1,5 Jahren ist meine Logos Bibliothek auf knapp 2000 Bände gewachsen. In der Tat ist es so, das von den 2000 Werken jetzt nicht jedes Werk ein großartiges Meisterwerk ist. Manche der Bücher hätte man z.B. auf CCEL oder Monergism als e-book kostenlos laden können. Als Bestandteil einer durchsuchbaren Datenbank ist aber auch jedes lizenzfreie Buch Gold wert. Nun kann ich durchsuchen, wie Thomas Watson mit einem bestimmten Bibelvers umgegangen ist. Aber lasst uns einen tatsächlichen Blick in die Bibliothek werfen. Im Rahmen meiner Auseinandersetzung mit dem Buch Richter habe ich mir mal meine Kommentare zu diesem Buch angeschaut. Diese wirklich erstklassigen Kommentare finden sich darin:

Autor Kommentar-Reihe Preis (Amazon) für Neues „analoges“ Buch
Daniel Block NAC 33€
Cundall/Morris TOTC 24€
Mayes OTG ca. 8€
Schwab The Gospel according to the Old Testament 14,50€
Beldmann THOTC 23,50€
Stone CBC (Josua, Richter, Ruth) 38€

Nun ist Richter wirklich nicht das Buch zu dem man viele Kommentare findet. Die „buchspezifischen“ Kommentare, werden von Gesamt-Kommentaren zum AT und NT ergänzt, z.B. von Barnes, Jamieson oder Nicoll. Diese Art von Kommentaren gehören aber zu solchen, die ich  persönlich weniger gerne nutze. Schon lieber habe ich da die von Logos gratis bereitgestellte Synopsis des Alten Testaments.

Da mein Herz in besonderer Weise für die biblische Theologie schlägt, freue ich mich mittlerweile über knapp 150 Bände zu diesem Bereich. Eine kleine Auswahl:

Autor Titel Preis (Amazon) für Neues „analoges“ Buch
Sigurd Grindheim Introducing Biblical Theology 29€
J.J. Niehaus Biblical Theology (3Bde) ca. 90€
James M. Hamilton God’s Glory in Salvation through Judgment 31€
John Goldingay Old Testament Theology ca. 60€
G.E. Ladd A Theology of the New Testament 40€
O. Palmer Robertson The Christ of…(mehrere Bände) ca. 40€

In ähnlicher Weise verhält es sich mit Dogmatiken oder weiterführenden Lexikas. Zugegeben: Möchte man ein bestimmtes Werk, dass nicht in den Basispaketen enthalten ist, zahlt man oft mindestens den selben Preis, wie für ein richtiges Buch (das ja wenigstens schick im Regal aussieht). Mit der Ausnahme, dass ich regelmäßig einige weiterführende Lexikas vermisse (z.B. Vanhoozer: Dictionary for Theological Interpretation of the Bible), bin ich aber mit dem, was die Basispakete bieten, sehr zufrieden. So sind die gewählten Kommentare auf einem unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad gehalten, die Dogmatiken in unterschiedlichen Umfängen und von vielen Autoren besitzt man dann plötzlich gesammelte Werke. Wenn man so wie ich, das Logos Reformed Gold Paket erwirbt, freut man sich z.B die gesammelten Werke von Cornelius Van Til (einschließlich Audio-Vorlesungen), John Owen, Anthony Hoekema, John Stott, Loraine Boettner und vielen Anderen.

Schmerzen nicht die Augen?

Es ist zwar schon ein unglaublich gutes Gefühl eine private theologische Bibliothek zu besitzen, doch stellt sich die Frage wie man das am PC lesen soll. Die Antwort: gar nicht! Ich persönliche lese meine Werke nahezu vollständig auf meinem Tablet. Das Beste: Notizen markiere ich und versehe sie mit einer Anmerkung. So sammele ich z.B. alle Markierungen, die ich für meine Recherchen für Richter anstelle in einer „Notizmappe“, die den erfinderischen Titel „Richter“ trägt. Sitze ich dann an meinem PC, bin ich nur zwei Mausklicks von allen bis dato erstellten Notizen entfernt, die ich mir an meinem Tablet gemacht habe. Ich finde diese Cloud-Funktion an dieser Stelle extrem großartig. Ich kann aber nachvollziehen, dass manche Blogleser „Cloud-Funktionen“ aus Grund ihres Herzens generell ablehnen (Na gut, ich kann es nicht so ganz nachvollziehen…). In diesem Fall kann man diese Cloud-Anbindung (so weit ich informiert bin, zumindest bei der Desktop-Variante) deaktivieren.

Wann willst du das alles lesen?

Wenn ich ehrlich bin, enthält meine Logos-Bibliothek bereits mehr Material, als ich in meinem Leben werde durchlesen können. Unabhängig davon profitiere ich eigentlich von jedem Buch. Das wird bei der „Suche“ deutlich. Die ganz einfache Suche in der Bibliothek durchsucht auch Überschriften. Als ich nach Materialien von und über J. Gresham Machen suchte, bin ich auf diese Weise auf einen Essay von Van Til über Machen gestoßen und auf einen Artikel im Themelios: „J. Gresham Machen, Inerrancy, and Creedless Christianity„. Immer wieder bietet Logos kostenlose Werke an. So gab es vor einiger Zeit alle Ausgaben des Themelios Magazins umsonst. Natürlich gibt es Themelios auch als pdf bei TGC zum Download. Hat man diese Zeitschrift bei Themelios, wird Sie Bestandteil deiner Bibliothek und wird so wie oben beschrieben durchsuchbar.

In einem anderen Fall, habe ich meine Bibliothek danach durchsucht, was die Kirchenväter über 1. Kor. 11,1-16 (Kopfbedeckung der Frau) dachten. Dies ging ratzfatz: in 0,04 Sek habe ich mit dieser einfachen Suche 214 Treffer ermittelt:

Was ich nun weiß ist, dass es nicht nur Tertullian mit der Praxis meiner Frau halten würde.

Hilfe, so viele Knöpfe

Ein Basispaket von Logos habe ich mir bereits vor ca 1,5 Jahren erworben, jedoch hat es wirklich lange, nahezu ein ganzes Jahr gedauert, bis ich mich an das Programm gewöhnt habe. Der Umfang wirkt wirklich erschlagend. Teilweise war es meine Schuld, da ich mir nicht ausreichend Zeit nahm, mich mit dem Programm auseinanderzusetzen. Spätestens in den Weihnachtsferien 19/20 kam der Durchbruch. Ich habe mir jedoch zwei ganze Tage Zeit nehmen müssen, um verschiedene Tutorials anzuschauen und wirklich mal alle Funktionen auszuprobieren. Damit ergeben sich zwei Empfehlungen: 1) Verzweifelt nicht, wenn ihr mit Logos nicht sofort klar kommt. 2) Entwickelt einen Eingewöhnungsplan: Bibelstudien lassen sich beschleunigen, aber werden immer Zeit kosten. Es ist immer noch so, dass ich nicht alle vorhandenen Funktionen nutze, aber nun ist Logos wirklich mein täglicher Freund und Helfer geworden. Spätestens bei der Erstellung eines Blog-Artikels kommt Logos zum Einsatz, sei es auch nur, um ein graphisches Zitat zu erstellen. Funktionen, die ich gerne nutze, in aller Kürze:

  • Canvas: Sowas wie Microsoft Visio nur mit Bibelversen, ein erster Versuch von mir findet sich hier.
  • Mediathek: Mehrere Tausend Bilder, angefangen von Wallpapern bis hin zu historischen Personen und Orten. Soweit ich das verstehe, dürfen diese Aufnahmen dann alle z.B. auf einem privaten Blog verwendet werden
  • Konkordanz: Eine Konkordanz kann zu jedem Werk der Bibliothek erstellt werden.
  • Psalmen-, Sprüche- und Wunder-Explorer. Synoptische Darstellungen nicht nur zu den Evangelien, sondern z.B. auch zu Samuel/Könige/Chronike.
  • Verslisten: So habe ich z.B. alle Bibelverse des Heidelberger Katechismus (HK) als Verslisten angelegt, was extrem hilfreich ist, um den HK gemeinsam in einer Kleingruppe zu lesen.
  • Predigteditor: Nutze ich aktuell nicht in besonderer Weise, sondern als Tool, um Notizen und Quellen zusammenzutragen. Generell kann man hiermit aber Handout, Folien und Predigttext in einem Dokument führen.

Neben diesen größeren Features, finden sich zahlreiche weitere Funktionen: Man kann  jedes hebräische und griechische Wort „aussprechen“ lassen, man besitzt einen „Bibelvers-Auswendig-Lern“ Assistenten. Man kann Kurse erwerben, um diese anzuschauen. Diese besitzen meist sogar kleine Multiple-Choice-Prüfungen, die es zu meistern gilt und die einem ein persönliches Review erlauben. Meine Tochter liebt die „Wortfinder-Puzzle“ Funktion. Damit kann ich aus Bibeltexten Wortfinder-Puzzle erstellen (in verschiedenen Schwierigkeitsstufen) und einfach ausdrucken. Die Exportfunktion gibt mir die Möglichkeit einzelne Seiten z.B. für Freunde zu exportieren, die mich nach einem Kommentar zu einem bestimmten Bibeltext fragen. Die Exportfunktion erfüllt dabei wissenschaftliche Standards des Zitierrechts. Eigentlich könnte man hier noch viele weitere Funktionen besprechen. Ich verweise auf zwei:

Den Bibeltext besitze ich in vielen Übersetzungen mit unterschiedlichen „Datenbankfunktionen im Hintergrund“, wenn ich das mal so nennen darf. Das könnte dann so aussehen, wenn ich die „Propositionale Gliederung“ einblende:

Vor allem die „visuellen“ Einschübe helfen mir z.B. bei den Briefen der Apostel dem Gedankenlauf des Autors besser folgen zu können.

Betrachten wir uns noch ein interessantes Detail der Wortstudie (Achtung: Durch diese wird man kein Griechisch-Kenner). So kann ich mit Logos in Kürze herausbekommen , in welcher präpositionalen Verwendung pistis im Neuen Testament zum Einsatz kommt:

Zwanzig Suchergebnisse liefern mir ein dia pistis, also ein „durch den Glauben“. Hieraus lässt sich wieder eine Versliste bilden und man könnte z.B. dia pistis mit ek pistis (aus dem Glauben) vergleichen.

Naja…

Funktionen, die ich zumindest aktuell als weniger hilfreich, teilweise auch als verwirrend empfinde, sind vor allem zwei:

  • Der Atlas hat vor allem die Schwäche, dass man nicht mehrere „Settings-Layer“ übereinander legen kann. So kann ich z.B. nicht ein Kriegsereignis aus dem Buch der Richter mit den Gebieten der 12 Stämme in Israel übereinander legen.
  • Wo sind die Parallelstellen? Wahrscheinlich bin ich an dieser Stelle von TheWord verwöhnt, dass ich nutzte, bis ich auf Logos umgestiegen bin: hier konnte mit man mit dem Drücken von „X“ sich eine Parallelverse-Datenbank direkt über jeden gerade gelesenen Vers einblenden lassen. Das geht in Logos (zumindest habe ich keinen besseren Weg gefunden) bisher nur umständlich auf die Weise, dass man den „Bibelstellen-Assisten“ starten. Dabei wollte ich doch nur die „üblichen“(?) Parallelstellen sehen  und nicht erfahren, was Ryrie über diesen Vers gesagt hat. Womöglich packt mich Logos hier an meiner eigenen Nase, keine faulen und zu abgekürzten Wege zu gehen.

Willst du etwa behaupten, normales Bibellesen reicht nicht aus?

Brauche ich als Laie wirklich ein solches Bibelprogramm? Wenn ich die Einwände betrachte, komme ich zum Schluß: Ja. Ich könnte mir unterschiedliche Einwände vorstellen: Auf der einen Seite gibt es die Experten, die mir als Laien sowieso jedes seriöse Verständnis des Bibeltextes absprechen werden. So lange ich Formkritik, Formgeschichte und dergleichen nicht wie ein Magister der Theologie beherzige und zwischen Elohistischer und Jahwistischer Tradition unterscheiden kann, brauche ich gar nicht meinen, die Bibel zu verstehen. Auf der anderen Seite sehe ich die eher „orakelhafte“ hoch individualistische Lesung der Bibel in der Stillen Zeit. Ich denke, dass es einen besseren Mittelweg gibt. In aller Kürze: Wenn wir Teil des Volkes Gottes sind, stellt sich immer die Frage, was eine bestimmte Stelle der Bibel dem Volke Gottes sagen will. Nehmen wir z.B. 2. Mose 20,2: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.„. Dies sind die Einleitungsworte zu den Zehn Geboten (und im jüdischen Verständnis sogar bereits das erste Gebot). Wenn wir diesen Vers lesen, entstehen bereits viele Fragen: Warum begründet Gott seine „Visitenkarte“ mit einer historischen Rettungstat? Was ist der Name Gottes, ist es HERR? Ist dieser Name anders als andere Namen? Will uns das etwas bestimmtes mitteilen? Ist dieser HERR der selbe Gott, denn man im säkularen Gottesbild verwendet oder gar der selbe, wie z.B. im Islam? Wenn HERR früher Gott der Juden war, warum ist er das heute nicht? Was bedeutet überhaupt Sklaverei? Gibt es auch heute noch Sklaverei? Entsteht wirklich aus der Schrift heraus der gern genannte Zusammenhang zwischen Sklaverei und Sünde? Aus welchen Stellen? Warum werden die Gebote erst nach dem Auszug aus Ägypten „ratifiziert“ und veröffentlicht? Gibt es eine Bedeutung der 10 Gebote als Bundesdokument? Lagen sie deswegen in der Bundeslade? Sind die Gebote heute immer noch gültig und mit der selben Begründung und im selben Bedeutungsspielraum? Gott sagt, dass er „führt“, wie macht er das? Führt er sein Volk heute immer noch? Wer ist heute sein Volk? Sind es zwei Völker? Die Zehn Gebote werden im 5 Buch Mose wiederholt. Steht dort die selbe Präambel? Begründet Gott sich gegenüber seinem Volk noch häufiger mit dem Bezug auf die Rettung aus Ägypten? Wie verstand Jesus die Offenbarung Gottes im Alten Testament? Was ist mit anderen Göttern? Gibt es diese? Warum sollte Götzendienst wirklich ein Problem sein?…

Das ist meine Methode, die Bibel zu lesen: Ich bestürze den Text mit Fragen. Jede der obigen Fragen kann ich seriös erforschen und zu einer Aussage kommen, ohne ein linguistisches und theologisches Genie zu sein. Jede der obigen Fragen erfordert aber einen hohen Invest: Zeit. Das bedeutet das Verlassen der Komfort-Situation: „Stille Zeit“. Für keine der obigen Fragen bräuchte ich explizit Logos. Ich sehe aber in Logos ein Hilfsmittel, eine Art Multifunktionswerkzeug. Der eigentliche Schatz, die eigentliche Beute ist das Wort Gottes. Ich freue mich über jede Perle, die ich aus diesem Schatz bergen kann. Ich protze damit, ich zeige das anderen Leuten und bin von Diamant zu Diamant motivierter tiefer zu buddeln. Da kommt mir Logos als Paket aus Pickel, Axt, Schaufel, Sieb und Feile gerade recht. Lasst das Schwitzen beginnen.

Ist Logos nicht teuer?

Schaut man sich die Pakete an, wird schnell klar, dass der vollständige Funktionsumfang und eine umfassende Bibliothek schnell teuer werden können. Doch ist es wirklich teuer? Als Student habe ich mir einige technische Bücher gekauft, die später im 80cm breiten Bücherschrank gerade mal eine Reihe gefüllt haben. Für diese Bücher habe ich damals knapp 2000 €gezahlt. Für einen geringeren Gegenwert umfasst meine Bibliothek in Logos nun knapp 2000 Werke. Im Schnitt habe ich bisher weniger als 1€ pro Buch für meine Logos-Bibliothek ausgegeben. Dies wäre mit „analogen“ Büchern nicht einmal dann möglich, wenn man sich generell auf gebrauchte Schnäppchen begrenzen würde.

Muss man wirklich so viel ausgeben?

Als Neig’schmeckter im Schwabenland, noch ein letztes Wort zu den Kosten: Ich bin zunehmend der Meinung, dass Logos viele Nutzer nur dann zufriedenstellen wird, wenn die Bibliothek einen angemessenen Umfang besitzen wird. Ich denke, damit wäre man mit den Paketen „Silber“ oder „Gold“ schon ganz gut dabei. Doch will und muss man wirklich ca. 1000€ oder sogar mehr ausgeben? (Seltsamerweise keine Frage, die man sich in dieser Intensität stellt, wenn man seinen „verdienten Pflichturlaub“ plant.) Hier kommt meines Erachtens die große Stärke von Logos: Dynamic Prizing oder wie es auf Deutsch genannt wird: Dynamische-Upgrade-Preise. Das Bedeutet: Erwerbe ich mir zunächst ein Einstiegs-Paket und möchte dieses erweitern, ergeben sich keine weiteren Kosten als die Differenz. Das funktioniert wirklich. Das funktioniert sogar, wenn man ein Buch aus dem gewünschten weiteren Paket als „Free Book of the Month“ umsonst bekommen hat. Im Paketpreis bedeutet dies später eine weitere (entsprechend proportionale) Vergünstigung. Das bedeutet z.B. dass für mich der Erwerb des Paketes von Logos Bronze gerade mal 28$ kosten würde (und meine Bibliothek um ganze 159 Werke erweitern würde). Durch dieses Model entwickelt die eigene Bibliothek nur eine Richtung: Wachstum. Ich weiß, auch das kann problematisch werden, wenn man seine Bibliothek vollmüllt. Insgesamt finde ich aber die Auswahl der Basispakete als sehr gelungen. Als sehr vorteilhaft empfinde ich dabei, dass die Basispakete gemäß der kirchlichen Tradition vertrieben werden: Reformed, Methodist, Baptist oder auch Verbum für die katholische Tradition, um einige zu nennen. An dieser Stelle gibt es etwas, was ich vermisse. Zusätzlich zur „traditionellen Gruppierung“ wären auch  thematische Pakete z.B. im Bereich „Counseling“, „Mittelalter“, „Biographien und Kirchengeschichte“sehr spannend und hilfreich. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ein letztes in eigener Sache

Noch einmal die Links:

https://www.logos.com/ (Englisch) und

https://de.logos.com/ (Deutsch)

Ich kann leider zum Umfang der deutschsprachigen Bibliothek nur wenig sagen, ich könnte mir jedoch vorstellen, das in diesem Bereich Eduard Klassen seinen großen Erfahrungsschatz mit euch teilt, wenn ihr ihn freundlich fragt.

Falls du diesen Artikel nach der 30%-Rabatt-Phase liest, gibt es eine Möglichkeit, dennoch preislich zu profitieren. Wenn man Mitch Snyder von Logos über seine E-Mail Mitch.Snyder @ faithlife.com anschreibt und auf mich (Sergej Pauli) verweist, bekommt man für Basispakete und sonstige Sets einen kleinen Rabatt.

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