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Gemeinde in Aktion

Einige Eindrücke von der E21-Regionalkonferenz in Basel

In Basel fand am letz­ten Wochen­en­de eine E21-Regio­nal­kon­fe­renz statt. Ich hat­te die Mög­lich­keit am zwei­ten Tag an die­ser teil­zu­neh­men. Mei­ne Ein­drü­cke:

  • Fro­her gemein­sa­mer Gesang. Nicht nur tro­cke­ne Theo­rie und Vor­trä­ge, son­dern gemein­schaft­li­ches Sin­gen berei­tet das Herz vor auf die Auf­nah­me des Wor­tes und hilft es mit ande­ren Chris­ten näher zusam­men­zu­rü­cken. Auf jeden Fall habe ich jetzt ein neu­es Lie­der­buch ken­nen­ge­lernt.
  • Sehr moti­vie­ren­der Vor­trag von Mat­thi­as Loh­mann über Gemein­de­mit­glied­schaft. Bis­her hat­te ich etwas Schwie­rig­kei­ten mit sei­ner Art, da er sehr domi­nant und selbst­si­cher auf­tritt. Bei einer Gemein­de mit­ten in Mün­chen (und das in der Nähe des Rot­licht­mi­lieus) muss man aber wohl eine zähe Haut besit­zen.
  • Biblisch fun­diert war der Vor­trag von Mike Cain. Es war eine kla­re Text­pre­digt, die deut­lich mach­te, wie weit Gna­de reicht. In den letz­ten Mona­ten durf­te ich immer wie­der hören, in welch Deut­lich­keit unter­schied­li­che Brü­der das Evan­ge­li­um ver­kün­di­gen. Mike Cain war hier ein wei­te­rer Mei­len­stein.
  • Beat Tan­ner durf­te ich per­sön­lich ken­nen ler­nen. Er gab auf die­ser Kon­fe­renz hilf­rei­che Hin­wei­se für eine chris­tus­zen­trier­te Seel­sor­ge in der Gemein­de. Jeder kann Seel­sor­ger sein, denn es gilt das Prin­zip des „ein­an­der“ in der Gemein­de. Sein Mot­to: Mit Chris­tus zu Chris­tus füh­ren. Hier gibt es kei­ne Metho­dik, kein Zehn­punk­te-Plan, kei­ne Selbst­fin­dung, son­dern die Erkennt­nis Got­tes.
  • Was sehr schön war, war die Mög­lich­keit zum Gespräch wäh­rend des Mit­tag­essens mit ande­ren Geschwis­tern im Glau­ben.
  • Unter­schied­li­che Aus­stel­lun­gen und ein Bücher­tisch erwei­ter­ten die Mög­lich­keit, wei­ter im Glau­ben zu wach­sen und Aus­tausch mit ande­ren Geschwis­tern zu füh­ren.
  • Als Give Aways gab es den New City-Kate­chis­mus, ver­schie­de­ne Schrif­ten der Refor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft und die Ligo­nier-Erklä­rung zur Chris­to­lo­gie: Das WORT wur­de FLEISCH. Alles hilf­rei­che Mate­ria­li­en z. B. für Haus­krei­se.

Ich will auch nicht ver­schwei­gen was mir weni­ger gut gefiel:

  • Ein Gitar­rist mit Ohr­rin­gen macht mir doch etwas Mühe, aber ich will dafür dank­bar sein, dass es wenigs­tens kein Schlag­zeug gab.

 

3 Kommentare

  1. Henrik sagt

    Beim Lesen fol­gen­des Sat­zes muss­te ich lachen:

    „Ein Gitar­rist mit Ohr­rin­gen macht mir doch etwas Mühe, aber ich will dafür dank­bar sein, dass es wenigs­tens kein Schlag­zeug gab.“

    Aber immer­hin sehr ehr­lich 🙂

  2. Sergej Pauli sagt

    dan­ke, ich hof­fe nur, du warst nicht der Gitar­rist 🙂

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