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Gefunden: Gottes Wille

von John F. MachArthur

256135Was ist Got­tes Wil­le für mein Leben? Was ist sein Plan für mein Leben und wie fin­de ich das her­aus? Wen will er dass ich hei­ra­te? In wel­che Gemein­de will Gott dass ich gehe? Wel­che Aus­bil­dung? Ist es sein Wil­le dass ich in die Mis­si­on gehe? Ist es sein Wil­le dass ich die Gemein­de ver­las­se? Ist es sein Wil­le dass ich die­ses oder jenes Auto kau­fe? Was ist Got­tes Wil­le? Oder haben wir viel­leicht sogar Frei­hei­ten bezüg­lich unse­rer Ent­schei­dun­gen?

„In der Fra­ge nach dem Wil­len Got­tes, sind wir schlim­mer als jeder Cha­ris­ma­ti­ker“, sag­te jemand zu mir. Ich muss­te kurz dar­über nach­den­ken und konn­te dem dann nur zustim­men. Wir mögen die Cha­ris­ma­ti­ker kri­ti­sie­ren von ihrer Ein­stel­lung und ihrer Leh­re, aber in die­sem Punkt, sind wir meis­tens schlim­mer als sie. Ist es nicht so, dass wir mit die­sem „Ich will Got­tes Wil­len für mein Leben erken­nen“, nur from­mes daher plap­pern, um ande­ren sehr geist­lich zu erschei­nen damit sie den­ken „man ist der geist­lich, man ist der fromm“? Frag doch mal so jeman­den wie der das denn erken­nen möch­te. Will er eine per­sön­li­che „Offen­ba­rung“ bekom­men wo Gott ihm sagt was er tun soll? Dass jemand zu ihm kommt und sagt: „ Ich habe von Gott emp­fan­gen dass du nach Indi­en in die Mis­si­on gehen sollst.“ Haben wir nicht Got­tes Wort, die Offen­ba­rung Got­tes, wo wir sei­nen Wil­len für uns erken­nen kön­nen? Ja wir haben sein Wort, und ja, wir brau­chen nicht mehr.

Also kann man Got­tes Wil­len erken­nen? „Ja“, sagt John MacAr­thur, der Autor die­ses Buches.

Wenn wir als gläu­bi­ge Chris­ten, als Kin­der in Got­tes Fami­lie, Got­tes Wil­len nicht ken­nen, was sind wir dann? Unin­for­miert? Nein. Suchend? Nein. Wir sind schlicht dumm. „Lang­sam, lang­sam“, sagen Sie viel­leicht, „so redet die Bibel aber nicht.“ Wirk­lich nicht? Dann lesen Sie ein­mal Ephe­ser 5,17: „Dar­um wer­det nicht unver­stän­dig, son­dern ver­steht, was der Wil­le des Herrn ist.“ Ken­nen sie ein ande­res Wort für „unver­stän­dig“? Ein hei­ßer Tipp: Es fängt mit „d“ an.

Das Buch ist kurz und sehr Aus­sa­ge kräf­tig.  Ich habe es in einem Zug durch gele­sen, das waren ca. 1 ½ Stun­den und bin sehr berei­chert wor­den. Ich will es euch wärms­tens emp­feh­len für euch per­sön­lich, wenn ihr auf der Suche danach seid, aber auch für ande­re, die ihr kennt die sich damit pla­gen. Es ist für jeden „Seel­sor­ger“, die wir ja eigent­lich alle sind, eine sehr gro­ße Hil­fe.

Titel: Gefun­den: Got­tes Wil­le
Autor: John F. MacAr­thur
Sei­ten: 64
Ein­band: Taschen­buch
For­mat: 11 cm x 18 cm
Ver­lag: CLV
Jahr: 1. Auf­la­ge 2010
Preis: 1,90 EUR
erhält­lich bei: CLV

1 Kommentare

  1. Annabel sagt

    Meist sind wir als Bibel­le­ser nicht ein­mal d… son­dern schlicht unge­hor­sam. Wir beten eigen­nüt­zig nach Jako­bus 4,3 und wun­dern uns, dass es so nicht funk­tio­niert. Oft haben wir selbst schon über „Got­tes Wil­len“ nach unse­rem Gut­dün­ken ent­schie­den, schie­ben dann ein from­mes Gebet nach und for­dern oben­drauf noch Got­tes Segen dafür. Was für eine Heu­che­lei!

    MacAr­thurs Bücher zu die­sen The­men sind all­ge­mein zu emp­feh­len, auch „Wer­den, wie Gott mich will“, “ Zwölf ganz nor­ma­le Men­schen“ und beson­ders „Skla­ve Chris­ti“ sind her­vor­ra­gen­de und hilf­rei­che Ergän­zun­gen zum per­sön­li­chen Wachs­tum in der Gna­de unse­res HERRn.

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