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Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt.

Bild­quel­le: www.wikipedia.de

Ich hal­te mich län­ger bei die­sen Din­gen auf, weil in unse­rer Zeit viel gele­sen wird. Das  Bücher­ma­chen scheint kein Ende zu neh­men, obgleich nur weni­ge von ihnen nütz­lich sind. Bil­li­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen schei­nen modern zu sein. Es wim­melt nur so von Tages­zei­tun­gen aller Art, und das Niveau von eini­gen, die am wei­tes­ten ver­brei­tet sind, lässt deut­lich den Geschmack unse­rer Zeit erken­nen. Bei der Flut von gefähr­li­chem Lese­stoff spre­che ich mich klar für das Buch mei­nes Herrn aus. Ich bit­te euch, das Buch der See­le nicht zu ver­ges­sen. Lest nicht Tages­zei­tun­gen, Roma­ne und Fan­ta­sie­ge­schich­ten, wäh­rend ihr die Pro­phe­ten und Apos­tel acht­los lie­gen lasst. Lasst euch nicht von span­nen­der und aus­schwei­fen­der Lite­ra­tur ver­ein­nah­men, wäh­rend auf­bau­en­de und hei­li­ge Din­ge kei­nen Platz in euren Gedan­ken fin­den.

Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt. Was immer ihr auch lest, lest sie zuerst. Und hütet euch vor schlech­ten Büchern, von denen es heu­te eine gan­ze Men­ge gibt. Seid vor­sich­tig, was ihr lest. Ich schät­ze auf die­se Wei­se ist mehr see­li­scher Scha­den ent­stan­den, als die meis­ten Men­schen sich über­haupt vor­stel­len kön­nen. Bewer­tet alle Bücher danach, ob sie mit der Schrift ver­ein­bar sind. Jene, die ihr am nächs­ten kom­men, sind die bes­ten, und die, die sich am meis­ten von ihr ent­fer­nen und ihr am meis­ten wie­der­spre­chen, sind am gefähr­lichs­ten.

Quel­le: Gedan­ken für jun­ge Män­ner, J.C. Ryle, S. 49 – 50

1 Kommentare

  1. Ein abso­lut wich­ti­ger Gedan­ke. Lei­der schaf­fe ich es nicht immer die Bibel zuerst zu lesen. Aber den­noch ist es ein Prin­zip, wel­ches ich ger­ne zur Regel mache, bis ich nicht mehr lesen kann.

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