Monate: April 2021

A Clear and Present Word

Heu­te möch­te ich auf die­ses kur­ze Büch­lein auf­merk­sam machen, das Pro­le­go­me­na für jedes her­me­neu­ti­sche Werk sein dürf­te. Ich den­ke, das man heu­te über Her­me­neu­tik so reden kann, dass der Ein­druck ent­steht, dass es eigent­lich kaum mög­lich ist, die Bibel zu ver­ste­hen, und dass man zunächst unzäh­li­ge her­me­neu­ti­sche Werk­zeu­ge beherr­schen muss, in die Kul­tur­ge­schich­te zu inves­tie­ren hat und eigent­lich so wie­so immer auf Exper­ten ange­wie­sen ist. Ohne die­se Bei­trä­ge zu schmä­lern ver­tei­digt Thomp­son in die­sem Werk, das Lesen der Bibel in der Gegen­wart Got­tes. Für mich ein äußerst zen­tra­les The­ma, das von vie­len Sei­ten ange­grif­fen wur­de und ange­grif­fen wird: Thomp­son arbei­tet z.B. sau­ber her­aus, dass die Debat­te zwi­schen Eras­mus und Luther über die Frei­heit des Wil­lens hin­ter die­ser Fra­ge vor allem ein Streit dar­über ist, ob die Bibel klar und bestimmt ver­stan­den wer­den kann. Eras­mus sieht die Schrift als schwer ver­ständ­lich, die nicht so ohne wei­te­res ein­deu­tig z.B. über den Wil­len in Bezug auf das Heil spricht und er hat auch eine Lösung für das Pro­blem: Die Kir­che bringt Licht dafür, wie sol­che The­men zu verstehen …

Kierkegaards Sprung

Heu­te berich­tet Udo Schmitt dar­über, wie er durch das Werk Kier­ke­gaar­ds zur Schrift und zum Glau­ben geführt wur­de: Durch die Rezen­si­on einer neu­en Bio­gra­phie über den däni­schen Phi­lo­so­phen Sören Kier­ke­gaard (Buch­hin­weis: Der alte Freund Kier­ke­gaard – Han­ni­el bloggt.) wur­de ich dar­an erin­nert, wel­che bedeu­ten­de Rol­le die­ser Mann in mei­nem Leben gespielt hat. Vie­le klu­ge Köp­fe haben schon wis­sen­schaft­li­che, theo­lo­gi­sche oder phi­lo­so­phi­sche Abhand­lun­gen über ihn geschrie­ben. Mein kur­zer Bei­trag ist dage­gen ledig­lich eine Beschrei­bung mei­nes per­sön­li­chen Erle­bens eines klei­nen Aspekts sei­ner Gedan­ken über den Glau­ben. Gleich im ers­ten Semes­ter mei­nes Phi­­lo­­so­­phie-Stu­­di­ums begeg­ne­te ich dem Werk Kier­ke­gaar­ds. Da er in sei­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen immer wie­der auf die Bibel Bezug nahm, muss­te ich mich wohl oder übel mit die­sem Buch beschäf­ti­gen. Also las ich die Bibel inner­halb weni­ger Tage vom Anfang bis zum Ende.  Als ich nach den letz­ten Zei­len der Offen­ba­rung das Buch zuschlug, war ich sicher, dass dies das Wort Got­tes ist. Nur wenig spä­ter wur­de ich durch das Wun­der der Wie­der­ge­burt geret­tet. Aus­sa­gen Kier­ke­gaar­ds wie „Der Glau­be beginnt gera­de da, wo das Den­ken auf­hört“ erwe­cken den …

Fragen über das Woher und das Wohin

Woher, wozu und wohin gehö­ren zu den drei gro­ßen Fra­gen des Lebens. Chris­ten geben dar­auf ande­re Ant­wor­ten als Athe­is­ten. Dr. Mar­kus Widen­mey­er, Mit­ar­bei­ter in der Zen­tra­len For­schung eines Tech­no­lo­gie­kon­zerns und ehren­amt­lich für die Stu­di­en­ge­mein­schaft Wort und Wis­sen tätig, ist ein Ver­tre­ter des Krea­tio­nis­mus. Trotz sei­nes vol­len Ter­min­ka­len­ders hat er sich Zeit genom­men, um sich den Fra­gen der christ­li­chen Lite­ra­tur­blogs NIMM-LIES.de und lesendglauben.de (hier wei­te­re Inter­views von lesend­glau­ben) zu stel­len. Aber, lesen Sie selbst, wel­che Ant­wor­ten der Autor meh­re­re Bücher zu die­sem The­men­kom­plex gibt. Vor weni­gen Wochen haben Dr. Rein­hard Jun­ker und Sie das Buch „Schöp­fung ohne Schöp­fer“ her­aus­ge­ge­ben. Dort schrei­ben Sie bei­de, dass die Arbeit eines christ­li­chen Wis­sen­schaft­lers mit der eines Kri­mi­nal­kom­mis­sars ver­gleich­bar ist. Was genau möch­ten Sie damit zum Aus­druck brin­gen?  MW: Ech­te Wis­sen­schaft besteht wie die Arbeit eines Kri­mi­nal­kom­mis­sars dar­in, dass man wirk­lich die Wahr­heit sucht. Das bedeu­tet Ergeb­nis­of­fen­heit und daher Ermit­teln nach allen Rich­tun­gen. In Ursprungs­fra­gen: Man soll­te unvor­ein­ge­nom­men zur Kennt­nis neh­men, was natür­li­che Pro­zes­se nach­weis­lich zustan­de brin­gen. Man soll­te aber genau­so unvor­ein­ge­nom­men akzep­tie­ren, wenn es sys­te­ma­ti­sche Gren­zen gibt und dann Schöp­fung die …

Literaturhinweise auf Lesendglauben

Hen­rik Mohn von lesendglauben.de hat eine Men­ge lesens­wer­ter neu auf­ge­leg­ter Bücher bespro­chen. Eine Aus­wahl: Geis­ler, Zukeran: Wie kann ich mei­nen Glau­ben ver­tei­di­gen? Das Autoren­duo legt eine Arbeit vor, die sich mit dem apo­lo­ge­ti­schen Metho­den Jesu Chris­ti beschäf­tigt und stellt damit den Ver­such dar, eine Lücke im Bereich der Apo­lo­ge­tik zu schlie­ßen. „Über­all demons­triert Jesus, dass er bereit ist, jedem auf­rich­tig Suchen­den Bewei­se zu lie­fern für das, was er lehr­te“. Die ins­ge­samt zwölf Kapi­tel rich­ten ihren Blick auf das Han­deln Jesus und set­zen dabei die Bril­le eines Apo­lo­ge­ten auf. Bei all den Grün­den und Aus­füh­run­gen ist sich das Autoren­duo aber fol­gen­der Tat­sa­che bewusst: „Apo­lo­ge­ti­sche Bewei­se sind ent­schei­dend für den Glau­ben, dass Chris­tus der Sohn Got­tes ist. Aber der Hei­li­ge Geist ist unver­zicht­bar für einen Glau­ben an Chris­tus als den Sohn Got­tes. Apo­lo­ge­tik kann intel­lek­tu­el­le Zustim­mung her­bei­füh­ren, aber nur der Hei­li­ge Geist kann das Herz ver­än­dern“. Mehr… Coyle: Sie ist in Por­no­gra­phie ver­strickt Bil­der mit sexu­el­lem Inhalt haben Hoch­kon­junk­tur. Bil­dungs­plä­ne möch­ten mög­lichst früh Kin­der­her­zen mit Sexua­li­tät kon­fron­tie­ren. Por­no­gra­fie ist der bei­spiel­lo­se Aus­druck unse­rer deka­den­ten Epo­che. Doch längst …