Monate: Oktober 2020

Logos 9 ist da!

Unver­än­dert aus dem Ori­gi­nal­ar­ti­kel über­nom­men, mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Jakobs Blog — Mehr Infos über Logos 9 bekommst du hier. Seit 2015 bin ich begeis­ter­ter Logos-Nut­­zer. Seit ges­tern ist die mäch­tigs­te Bibel­soft­ware nun in einer neu­en Ver­si­on ver­füg­bar. Alle Neu­hei­ten kann man direkt hier ein­se­hen. Als Beta-Tes­­ter hat­te ich schon in den ver­gan­ge­nen Mona­ten Zugriff auf Logos 9 und habe mir etli­che neue Fea­tures bereits ange­schaut. Beson­ders das erwei­ter­te Fak­ten­buch ist her­vor­zu­he­ben, mit dem man The­men jetzt noch bes­ser recher­chie­ren kann. Ich freue mich außer­dem sehr, dass der Inter­­li­­ne­ar-Daten­­satz für die Elber­fel­der 2006 in Kür­ze erschei­nen wird. Er hat es nicht mehr recht­zei­tig zum Release geschafft, wird aber in Kür­ze nach­ge­lie­fert (zumin­dest zum NT, AT folgt 2021). So wird die wort­ge­treus­te deut­sche Über­set­zung noch nütz­li­cher, beson­ders als Aus­gangs­punkt für Wort­stu­di­en. Über­haupt gibt es zahl­rei­che neue deut­sche Res­sour­cen. Hin­zu­ge­kom­men ist außer­dem der Pre­digt­ka­len­der. Der Pre­dig­tedi­tor und auch der Noti­ze­di­tor wur­den ver­bes­sert. Ins­ge­samt ist vie­les über­sicht­li­cher und schö­ner gewor­den. Wer einen Ein­blick in die Fea­tures von Logos 9 bekom­men möch­te, schaut am bes­ten hier vor­bei. Links oben kann man auch nach neu­en und ver­bes­ser­ten Fea­tures in …

Wie können wir denn lesen?

Wenn ich von der Ethik des Lesens spre­chen soll, kann ich das nur als Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Wort Got­tes ver­ste­hen. Das bedeu­tet nicht, dass man nicht auch einen Roman oder ein Sach­buch lesen kann. Es bedeu­tet viel mehr, dass die Offen­ba­rung Got­tes in der Bibel die Grund­la­ge für das Ver­ständ­nis eines Sach­bu­ches oder eben eines Romans ist. Wenn ich mit den zahl­rei­chen aus­ge­feil­ten Per­so­nen­stu­di­en Dos­to­jew­skis in sei­nen Wer­ken kon­fron­tiert wer­de, dann ist die Bibel Grund­la­ge dafür, um die ein­zel­nen Cha­rak­te­re zu qua­li­fi­zie­ren, sie als gut und böse zu ver­ste­hen oder eben wie die Wahr­heit so oft ist: Als ein Gemisch von Gut und Böse. Ohne den abso­lu­ten Maß­stab des Wor­tes Got­tes besä­ße ich kei­ne ande­re Grund­la­ge für eine Qua­li­fi­zie­rung. Im  Fol­gen­den möch­te ich aus­ge­hend von Eph. 5,16 eini­ge Über­le­gun­gen über eine christ­li­che Kul­tur des Lesens ent­wi­ckeln: Fang jetzt an! Ich bin kein Idea­list. Ich weiß, dass vie­le Men­schen über­haupt nichts ande­res lesen, als Face­­book-Kom­­men­­ta­­re und ihre Whats­App-Nach­­­rich­­ten. Und das Jahr­ein, jahr­aus. Eine Buch­emp­feh­lung bekommt dabei stets das glei­che Urteil: „Gera­de habe ich kei­ne Zeit! Viel­leicht später …

Christentum und Gesellschaft

Ist die Fra­ge, ob Gott exis­tiert von Bedeu­tung? Heut­zu­ta­ge darf doch jeder nach sei­ner Façon glück­lich wer­den. Jochen Klein, Autor und Leh­rer, ist der Ansicht, „dass die Fra­ge nach Gott für einen Men­schen eine gro­ße Rol­le spielt. Des­halb legt er mit „Chris­ten­tum und Gesell­schaft“ eine knap­pe Über­blicks­dar­stel­lung vor. In den sechs Kapi­teln nimmt Klein sei­ne Leser mit auf einen Schnell­durch­lauf durch Kirchen‑, Phi­lo­so­phie und Gesell­schafts­ge­schich­te. Er möch­te auf­zei­gen, „wie und auf wel­chem Weg man Gott fin­den kann und wie Men­schen ihn im Lauf der Jahr­hun­der­te gefun­den haben“. Im ers­ten Kapi­tel stellt er die rasche Aus­brei­tung des Chris­ten­tums dar. Anschlie­ßend fokus­siert sich der Autor auf die Bedeu­tung der Bibel für das Volk. Bevor Mar­tin Luther sei­ne Bibel­über­set­zung auf den Markt brach­te, gab es bereits 18 gedruck­te deut­sche Bibeln und nach­weis­lich 60 Teil­bi­bel­ab­dru­cke. Doch dem Got­tes Wort stell­te sich das ein­zel­ne Indi­vi­du­um in den Weg… (wei­ter­le­sen auf lesendglauben.de)