Monate: Juni 2020

Die Kraft des Evangeliums

  Kein Mis­si­ons­werk ohne Zeit­schrift, dass über die Situa­ti­on auf den Mis­si­ons­fel­dern infor­miert. Oft fällt es mir bei sol­chen Zeit­schrif­ten sehr schwer, den Berich­ten zu fol­gen. Immer scheint es einem so, dass man neue Namen und neue Orte vor sich liest. Dem Mis­si­ons­werk Voice of Hope ist aber jetzt offen­sicht­lich eine gute Kreu­zung aus Mis­si­ons­nach­rich­ten und erbau­li­cher Zeit­schrift gelun­gen. Das zwei­te Exem­plar die­ser Zeit­schrift lag heu­te in mei­nem Brief­kas­ten und ich war vom Lay­out und Qua­li­tät des Drucks sehr über­rascht. Das Design erin­nert einen an das Timo­­theus-Maga­­zin: Gro­ße Bil­der, ein­fa­che Gra­phi­ken und mehr­spal­ti­ger Text. Auch die the­ma­ti­sche Aus­wahl der Arti­kel geht in eine deut­lich kon­ser­va­ti­ve refor­mier­te Rich­tung. Das Heft ent­hält eine Rei­he über die Offen­ba­rung von Joel Bee­ke (aus Reve­la­ti­on von RHB), eine Kurz­bio­gra­phie über D. Mar­tyn Lloyd-Jones, eine Pre­digt vom sel­bi­gen und einen umfang­rei­chen Aus­schnitt aus dem bald auf deutsch erschei­nen­den Römer-Brief-Kom­­men­­tar von R.C. Sproul. Die Arti­kel bestehen somit vor allem aus umfang­rei­chen Lese­pro­ben, die aber so aus­führ­lich sind, dass wirk­lich ein The­ma gut über­blickt wird. Lese­rat­ten kön­nen so gut erwä­gen, ob das zitierte …

From Paradise to the Promised Land

Auf­merk­sam auf die­ses Werk von T. Des­mond Alex­an­der wur­de ich, als ich Tom Schrei­ners bibli­sche Theo­lo­gie „The King in his Beau­ty“ las. Bei der Bespre­chung des Pen­ta­teuchs fan­den sich regel­mä­ßig Refe­ren­zen zu Alex­an­der. Das mach­te mich neu­gie­rig und ich wur­de nicht ent­täuscht. Das Werk, das bereits vor 20 Jah­ren erschien dürf­te zum Stan­dard­re­per­toire jener gehö­ren, die sich näher mit den 5 Büchern Mose aus­ein­an­der setz­ten wol­len. Das Buch teilt sich dabei in zwei Kapi­tel auf. Im ers­ten Teil setzt sich der Autor mit der kri­ti­schen Metho­de und Inter­pre­ta­ti­on des Pen­ta­teuchs aus­ein­an­der. Beson­ders span­nend ist, wie Alex­an­der einen „Test­fall“, näm­lich die Sinai-Bege­­ben­heit unter­sucht. Da die Bibel­kri­tik mir per­sön­lich aber knor­ke ist, kon­zen­trie­re ich mich auch in mei­ner Rezen­si­on auf den zwei­ten Teil. In 15 Kapi­teln unter­sucht Alex­an­der dabei zen­tra­le The­men des Pen­ta­teuchs. Hil­reich ist, dass der Auf­bau immer iden­tisch bleibt. Auf eine Zusam­men­fas­sung folgt  eine detail­lier­te Bespre­chung, die in einer Schluss­fol­ge­rung mün­det, die Bezü­ge zu den ande­ren Kapi­teln her­stellt. Abschlie­ßend folgt die Betrach­tung der Neu­tes­ta­ment­li­chen Ver­bin­dun­gen. Die Kapi­tel ent­wi­ckeln dabei krei­send die Ent­wick­lung des Pen­ta­teuchs: Ange­fan­gen von der …

Mit Christus zu Christus gehen…

Auf  glaubend.de berich­te ich über mei­ne Erfah­run­gen mit der See­slsor­ge­aus­bil­dung bei der Christ­li­chen Fach­stel­le für Ehe, Fami­lie und Lebens­be­ra­tung in Aar­au. Ich wünsch­te ich könn­te deut­li­cher schil­dern, wie ich von die­ser Aus­bil­dung und von den Kon­tak­ten mit Beat Tan­ner pro­fi­tiert habe und wei­ter­hin pro­fi­tie­re. An die­ser Stel­le möch­te ich noch ein­mal auf die­ses Video von Beat Tan­ner hin­wei­sen, mit dem er die Zie­le der Aus­bil­dung erklärt: Wer mei­nen Arti­kel lesen möch­te, fin­det die­sen hier: „Wel­chen Rat kann ich mei­nem Bru­der, mei­ner Schwes­ter in ihrer Not, ihrer Angst und ihrer Sor­ge geben. Wie kann die­ser Rat wirk­lich wei­se sein und Lie­be und Wahr­heit ver­mit­teln? Was muss ich an mir ändern, damit ich bes­ser auf Chris­tus hin­wei­sen kann? Wie kann ich mei­nen Bru­der bes­ser ver­ste­hen? Wie kann ich zwi­schen Sün­de und Scham unter­schie­den? Wie kann ich Stra­te­gien ent­wi­ckeln, um auch mit einem sehr beun­ru­hig­ten Men­schen ins Gespräch über das Wort Got­tes zu kom­men? Das sind nur eini­ge der The­men, die aus­führ­lich ein­schließ­lich per­sön­li­chem Men­to­ring und zusätz­li­cher Vor­be­rei­tungs­lek­tü­re im Lau­fe von zwei Jah­ren bespro­chen wer­den…“ Auch Han­ni­el hat übrigens …

Deutschsprachige Beiträge zu den goldenen Honigtöpfen

Viel­leicht kennt jemand mei­nen Bei­trag über die gol­de­nen Honig­töp­fe. Dar­un­ter ver­ste­he ich Mate­ri­al, dass hilft die Bibel bes­ser zu ver­ste­hen und den Wil­len Got­tes zu erken­nen. Pre­dig­ten, Bei­trä­ge, Bücher, Zeit­schrif­ten die auf Chris­tus hin­wei­sen und die Ehre Got­tes hoch­schät­zen. Es gibt eine wun­der­ba­re Men­ge davon! Welch Segen! Zuneh­mend ver­su­che ich dar­an zu arbei­ten, sol­ches Mate­ri­al auch auf Deutsch zugäng­lich zu machen und auch zu ver­brei­ten.  Ent­spre­chend möch­te ich heu­te auf drei deutsch­spra­chi­ge Pod­casts hin­wei­sen. Kom­men­tar zum Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus von Han­ni­el Stre­bel Ich bin dank­bar dafür, dass ich Han­ni­el über­zeu­gen konn­te, sei­ne wert­vol­len Bei­trä­ge auch in das Pod­­cast-For­­mat zu brin­gen.  Ich mei­ne: Wer nutzt schon Sound­cloud? Ich habe mir ehr­lich gesagt  nur aus Lie­be zu Han­ni­el dafür einen Zugang beschafft 🙂 . Neu­er­dings gibt es jetzt Han­niels Kom­men­tar zum Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus auch als Pod­cast! Höre unter: Spo­ti­fy iTu­nes Goog­le Pod­cast Android Email RSS-Feed Blub­rry War­um soll­te man gera­de die­sen Pod­cast hören? Jeder, der allei­ne oder in Grup­pe den Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus durch­ar­bei­tet fin­det hier zahl­rei­che Hin­wei­se, his­to­ri­sche Hin­ter­grün­de und prak­ti­sche Anwen­dun­gen. Wenn Gott Gna­de schenkt wer­den in weni­gen Tagen auch …

„Die höchste Gnade Gottes ist es, wenn in der Ehe die Liebe dauernd blüht…“

Lyn­dal Roper stellt in ihrer Bio­gra­phie über Mar­tin Luther schlüs­sig dar, mit wel­cher Leich­tig­keit Luther ein tau­send Jah­re altes Ver­ständ­nis über Ehe und vor allem über Sexua­li­tät zur Sei­te wisch­te. Liest man sei­ne zahl­rei­chen Aus­sa­gen über die Ehe, wird schnell deut­lich, dass Luther des­we­gen der­art revo­lu­tio­när, fas­zi­nie­rend fort­schritt­lich und mutig anti-kul­­tu­­rell ist, dabei aber prak­tisch und in sich schlüs­sig bleibt, weil er beharr­lich und immer wie­der zum Wort Got­tes zurück­kehrt.  Im Fol­gen­den eine klei­ne Aus­wahl; die Quel­len­nach­wei­se habe ich dabei geson­dert gesam­melt(down­load). Zum Auf­wär­men eini­ge Aus­sa­gen aus den Tisch­re­den: „Es ist sehr gut, daß Gott nicht will, daß die Ehe zer­ris­sen wer­de, denn sonst wür­de sie zugrun­de gehen und auf­hö­ren, die Sor­ge für die Kin­der wür­de in Gefahr gera­ten und der Haus­stand wür­de fal­len, und danach wür­de auch das Welt­re­gi­ment und die Reli­gi­on ver­nach­läs­sigt wer­den. Es ist aber die Ehe die Grund­la­ge des Haus­we­sens, der öffent­li­chen Ord­nung, der Reli­gi­on.“ [1] „Über die Ehe, die­se ehr­wür­di­ge und gött­li­che Stif­tung, sag­te er (Luther) vie­les Aus­ge­zeich­ne­te: daß sie nach dem Got­tes­dienst um vie­ler Ursa­chen wil­len der wich­tigs­te Stand …