Monate: Januar 2020

„Die Kinder warten immer gespannt auf die längeren Hörspiele…“

Unsere Kinder sind begeisterte Radio Doppeldecker Hörer. Wenn sie schon im Bett liegen, dürfen sie eine Folge zum Schlafengehen anhören. Bei über 700 Episoden bin ich erstmal ganz gut versorgt (wir hören immer den Podcast)  Da wir also von dieser Arbeit derart profitieren, dachte ich, dass die Zeit nun für ein Interview reif wäre. Radio Doppeldecker (endlich mal ein wirklich hörenswertes Radio) war so freundlich, meine Fragen zu beantworten. Seit wann gibt es Radio Doppeldecker bereits? Die erste Sendung von Radio Doppeldecker wurde 2005 ausgestrahlt. Ihr habt bislang mehr als 777 Episoden veröffentlicht. Gehen da die Ideen nicht irgendwann einmal aus?

Tipp: Napoleon Bonaparte (Gottfried Mai)

Den tiefsten Eindruck in der Weltgeschichte haben Menschen hinterlassen, die gleichzeitig Feldherren und Staatsmänner waren. Mehr als jeder andere vor ihm beeinflusste Napoleon Bonaparte die moderne Welt hinsichtlich des Kriegswesens, der Gesellschaftsordnung, der Verwaltung und Gesetzgebung. Sein Aufstieg in wenigen Jahren vom einfachen Artillerieoffizier zum Kaiser der Franzosen und Herrscher über weite Teile Europas ist märchenhaft und beispiellos. Weniger märchenhaft, sondern nur noch brutal war die Ausübung seiner Macht, deren Versuchung er in der unersättlichen Gier nach ständiger Ausweitung erlag.Die Königin Louise von Preußen hat nach ihrer Begegnung mit Napoleon im Jahre 1807 in Tilsit fast prophetisch das Urteil gesprochen: „Er ist ohne alle Mäßigung, und wer nicht Maß halten kann, verliert das Gleichgewicht und fällt.“ Napoleon vereinigte in seiner Hand mehr Macht als sie je Karl der Große besessen hatte. Er triumphierte über Päpste, Kaiser und Könige. Auf dem Schlachtfeld hatte er seine Macht erworben dort zerrann sie ihm auch, nachdem er in sechzig Schlachten das Blut ungezählter Menschen zu seinem Ruhm und seiner Ehre vergossen hatte. Nach 20 Jahren Machtfülle verlor er das …

Tipp: Der Wettlauf zum Mond – und der Erfinder der Raumfahrt

Am 21. Juli 1969 setzten die ersten Menschen ihre Füße auf den Mond. Zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung ist ein evangelistisches Heft im handlichen Format (15 x 15 cm) bei CMV erschienen. Für Laien gut verständlich werden die Vorgeschichte zur Landung nachgezeichnet und erstaunliche Fakten um das „Raumschiff Erde“ genannt. Dass mehrere der Astronauten, die auf dem Mond landeten, einen lebendigen Glauben an Gott hatten, ist heute den meisten Menschen nicht bewusst und dürfte manche Leser überraschen. Ein inhaltlich gelungenes, informatives und evangelistisches Heft zum Weitergeben. Der Wettlauf zum Mond – und der Erfinder der Raumfahrt, Heinrich Töws, 36 Seiten, CMV, Bielefeld, 0,50 EUR

Tipp: Die ersten Gipfelstürmer

Wer mit offenen Augen und einem Sinn für natürliche Schönheit die Alpen durchwandert wird auch in höheren Höhen Blumenschönheiten entdecken. In dem Buch „Die ersten Gipfelstürmer“ stellen Reinhard Junker und Richard Wiskin auf den ersten 60 Seiten eine Fülle eindrucksvoller Überlebenskünstler vor. Reich bebildert und mit einem Kunststoffumschlag versehen kann es Wanderern in den Alpen zur Bestimmung von entdeckten Blumen dienen. Im letzten Drittel gehen die Autoren auf die Frage ein, woher die Alpenpflanzen kommen. Eine direkte Erschaffung in den ersten Tagen der Erde scheint nahezu ausgeschlossen, da zu der Zeit höchstwahrscheinlich keine hohen Berge vorhanden waren. Evolutionisten gehen von einer Anpassung in Form von Höherentwicklung aus. Die Autoren bieten eine für mich einleuchtende Erklärung an. Die ursprünglich geschaffenen Grundtypen müssen sehr variabel und flexibel gewesen sein. „Sie wurden mit der Fähigkeit erschaffen, innerhalb der Grundtypen (also im schöpfungsgemäß vorgegeben Spielraum) unterschiedliche Lebensräume zu erobern“. Obwohl es ein eher spezielles Themas ist, erlebt das Buch bereits die dritte Auflage und wird Naturliebhabern und Wanderern eine Bereicherung sein. Die ersten Gipfelstürmer – Wie Blumen die Alpen …

Tipp: Der Sieg des Kreuzes

James Evans (1801 – 1846) war Missionar unter den Indianern an der Hudson Bay in Kanada und erfand für die Sprache eines Stammes eine eigene Schrift. Indianer bekehrten sich zu Christus und begannen nach Gottes guten Geboten für die Menschen zu leben. Eine Folge davon war, dass sie nun nicht mehr 7 Tage die Woche arbeiten wollten und stattdessen einen Tag heiligten. Sie feierten Gottesdienst und gebrauchten den Tag um sich auszuruhen und zu Kräften zu kommen. 1843 kam es zu einem Rennen zwischen den christlichen und den heidnischen Indianern. Sie ruderten mit ihren Kanus quer durch Kanada um bei den Rocky Mountains Felle abzuholen und diese vor Wintereinbruch zum Hafen der Handelsgesellschaft zu transportieren. Die Christen ruhten an jedem siebten Tag, die Heiden ruderten ohne einen Tag zu pausieren. Wer würde als erstes das Ziel erreichen? Segnet Gott Menschen, die seine Gebote halten und vermeintliche Nachteile aufgrund des Glaubens in Kauf nehmen? Eine wahre Geschichte aus dem Leben James Evans zum Thema Sonntagsheiligung und das der christliche Glaube Auswirkungen auf das gesamte Leben hat. …

Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Normalerweise möchte ich darauf verzichten, Artikel doppelt zu veröffentlichen. Aber an dieser Stelle erlaube ich mir eine Ausnahme (Dieser Artikel erschien am 9.12.2019 bereits auf meiner Homepage): Wie alles begann… Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deutsche Übersetzung von Bavincks Dogmatik kurz vor der Fertigstellung steht. Meine Recherche ergab: Das Problem ist ein Flaschenhals. Germanisten und Theologen werden für ein sattelfestes Lektorat gesucht. Dabei wurde der Text von Dr. Jürgen-Burkhard Klautke bereits übersetzt. Ein kurzes Gespräch in unserer Katechismus-Runde machte klar: Das Ding muss durchkommen. Für den deutschen Markt wäre Bavincks Dogmatik jetzt wie Honig für das Maul eines hungrigen Bären! Übrigens, eine kurze Recherche beim Bavinck-Institut ergab, dass es selbst auf Chinesisch oder Russisch mehr Werke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die reformierte Dogmatik gibt es bereits auf Koreanisch und Indonesisch. Was können wir tun? Ich kann die Leser dieser Zeilen somit nur zur Unterstützung dieses Projektes aufrufen. Ich denke die Möglichkeiten sind hierfür vielfältig. Vielleicht kennen Sie einen geeigneten Lektor oder …