Monate: Juli 2019

Tipp: ABC-Serie für Kinder im Vorschulalter

In der säku­la­ren Gesell­schaft ist es wei­test­ge­hend Kon­sens, dass Kin­der mög­lichst früh in den Genuss von „pro­fes­sio­nel­len Bil­dungs­ein­rich­tun­gen“ gelan­gen. (Christ­li­che) Eltern, die ihre Kin­der nicht den (säku­la­ren) Kin­der­gär­ten über­las­sen, sto­ßen nicht sel­ten auf Unver­ständ­nis und erstaun­te Bli­cke. Wie und wo soll­te der jun­ge Nach­wuchs das Aus­ma­len, Zah­len, Buch­sta­ben etc. erler­nen? Ganz ein­fach, zum Bei­spiel mit der ABC-Serie für Kin­der im Vor­schul­al­ter von Mar­tha Roh­rer. Christ­li­che Eltern, die (soweit es ihnen nur mög­lich ist) ihre Kin­der mög­lichst lan­ge in einer ent­schie­den christ­li­chen Atmo­sphä­re im häus­li­chen Rah­men erzie­hen möch­ten, haben mit der jüngst erschie­ne­nen ABC-Serie erst­klas­si­ges Mate­ri­al, um Vor­schul­kin­dern grund­le­gen­de Bil­dung zu ver­mit­teln. Die Serie besteht aus 6 DIN A4-Hef­­ten mit je 68 Sei­ten, die jeweils einen ande­ren Schwer­punkt haben: Aben­teu­er mit Büchern (Far­ben und For­men erler­nen), Aus­mal­bil­der zu bibli­schen Geschich­ten (Far­ben und For­men rich­tig anwen­den), Mit Zah­len umge­hen (Die Zah­len 1 bis 10), Machs sorg­fäl­tig! (Buch­sta­ben for­men und Anlau­te erken­nen), Auf allen unse­ren Wegen (Anwen­dun­gen aus den Hef­ten A‑D), Lösun­gen fin­den (Gewon­ne­ne Fer­tig­kei­ten ein­set­zen). Erschie­nen ist die Rei­he im schwei­ze­ri­schen Ver­lag Edi­ti­on Nehe­mia. Mögen die­se Hef­te eine Ermutigung …

Tipp: Liebe deinen Körper

Die Gesell­schaft hat bei der Sicht auf den mensch­li­chen Kör­per einen nach­christ­li­chen Weg beschrit­ten. Die Aus­wüch­se sind Trans­gen­de­ris­mus, eine Auf­­­reiß-Kul­­tur, Homo­se­xua­li­tät, Abtrei­bung und Eutha­na­sie. Abtrei­bungs­be­für­wor­ter behaup­ten, dass das unge­bo­re­ne Leben zwar ein Mensch sei, aber kei­ne Per­son – daher wäre es ver­tret­bar, es zu töten. Ver­tre­ter des Trans­gen­de­ris­mus füh­ren an, dass die männ­li­che oder weib­li­che Per­son nicht zwin­gend mit dem bio­lo­gi­schen Kör­per über­ein­stimmt – Geschlechts­um­wand­lun­gen wären daher eine Lösung. Auf­grund der Zwei­tei­lung wird am Ende des Lebens die Eutha­na­sie ange­wandt, da der Mensch nach dem Ver­lust von gewis­sen Fähig­kei­ten den „Sta­tus“ als Per­son ver­lie­ren wür­de. Die im deutsch­spra­chi­gen Raum nur wenig bekann­te Best­sel­ler­au­torin Nan­cy R. Pear­cy kon­fron­tiert auf über 400 Sei­ten das säku­la­re Dog­ma der Zwei­tei­lung von Kör­per und Person/Geist mit der chris­t­­lich-bibli­­schen Sicht auf den Kör­per. Die von Fran­cis Scha­ef­fer (L’A­b­ri) gepräg­te Autorin hat ein gut ver­ständ­li­ches Buch ver­fasst und mit zahl­rei­chen Quel­len belegt. Beim Lesen tuen sich ethi­sche Abgrün­de auf, die nicht für jeder­mann ver­träg­lich sind. Ins­be­son­de­re Pre­di­ger und Ältes­te, Leh­rer und Stu­den­ten soll­ten es lesen um einen chris­t­­lich-bibli­­schen Gegen­ent­wurf mit einer gesun­den Liebe …

Unter den Lisu

Die Bedeu­tung von James Fra­ser und der Fami­lie Kuhn für die christ­li­che Mis­si­on unter den Lisu, einer eth­ni­schen Min­der­heit am süd­west­li­chen Ran­de kann nicht hoch genug bewer­tet wer­den. Heu­te ver­dankt das Lisu-Volk sei­ne Schrift dem Ein­satz von James Fra­ser. Ja viel mehr, selbst die chi­ne­si­sche Regie­rung gibt das Chris­ten­tum als „Staats­re­li­gi­on“ die­ser Pro­vinz an. Wie eine anti­christ­li­che Far­ce liest sich hier der deut­sche Arti­kel über das Lisu-Volk. Was heu­te so brei­te Bah­nen schlägt fing mehr als pri­mi­tiv mit dem Werk von James Fra­ser an und wur­de durch das Ehe­paar Kuhn fort­ge­setzt. Iso­bel wur­de 1901 in einer christ­li­chen Fami­lie gebo­ren. Ihr Vater bete­te zwar bereits am Kin­der­bett dafür, dass sei­ne Toch­ter Mis­sio­na­rin wird, und die Mut­ter lei­te­te einen Unter­stüt­zer­kreis für Mis­si­on, den­noch woll­te es die Fami­lie alles ande­re als akzep­tie­ren, als Iso­bel (auch „Bel­le“ genannt) ihre Ent­schei­dung mit­teil­te, dass sie ihr Leben der Mis­si­on in Chi­na geweiht habe. „Das wirst du nur über mei­ne Lei­che tun“, war die Reak­ti­on ihrer Mut­ter. Zunächst war Iso­bel ent­setzt und doch befand sie sich hier nur mit­ten in der Schu­le Gottes, …

Tipp: Albrecht Dürer (Helmut Ludwig)

Albrecht Dürer (1471−1528) ent­stamm­te einer kin­der­rei­chen Fami­lie, er war das drit­te von acht­zehn Kin­dern. Bereits mit fünf­zehn Jah­ren war er so sehr vom Zeich­nen und Malen fas­zi­niert, dass sein Vater ihn in eine Meis­ter­leh­re gab. So kam der jun­ge Dürer zu Micha­el Wol­ge­mut, um Tech­nik, Stil und Kunst des Malens zu ler­nen. 1490 began­nen sei­ne Wan­der­jah­re. Der Maler deut­scher Fröm­mig­keit ist viel in der Welt her­um­ge­kom­men. Ita­li­en und die Nie­der­lan­de mit ihren pro­fi­lier­ten Ver­tre­tern der Kunst haben ihn beson­ders ange­zo­gen und berei­chert. Dass der berühmt gewor­de­ne und aus der deut­schen Kunst­ge­schich­te nicht mehr weg­zu­den­ken­de Künst­ler ein demü­ti­ger und glau­ben­der Mensch war, dass er mit bren­nen­dem Her­zen die Ereig­nis­se der refor­ma­to­ri­schen Bewe­gung ver­folg­te, ist nicht all­ge­mein bekannt. So will die­ses eBook vom Leben und Schaf­fen Albrecht Dürers Zeit, Werk und Per­sön­lich­keit eines begna­de­ten Künst­lers erschlie­ßen. eBook 2,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Meinst du noch oder glaubst du schon?

Der aus Eng­land stam­men­de Autor Phil­ipp Nunn hat 15 Jah­re in Kolum­bi­en gelehrt und war in der Gemein­de­grün­dungs­ar­beit aktiv. Heu­te lebt er mit sei­ner Fami­lie in den Nie­der­lan­den. Phil­ipp Nunn geht in die­sem Buch der Fra­ge nach, ob das (bibli­sche) Chris­ten­tum sinn­voll und „ver­nünf­tig“ ist. Dabei geht er auf die bei­den vor­herr­schen­den Denk­an­sät­ze der meis­ten Men­schen ein. Der moder­ne Ansatz, bei dem es vor allem um die Fra­ge geht, „ob das Chris­ten­tum in sich schlüs­sig, ratio­nal und wahr ist“. Und die post­mo­der­ne Anschau­ung, bei der es eher dar­um geht, ob das Chris­ten­tum sich „rich­tig anfühlt“ und „es funk­tio­niert“. Phil­ipp Nunn ver­mei­det es, schwie­ri­ge Fra­gen mit simp­len Ant­wor­ten abzu­tun und bie­tet statt­des­sen einen bibli­schen Denk­rah­men an. Anhand von Hin­wei­sen beschreibt der Autor in sach­li­chem Ton und kla­rer Spra­che, dass es sehr gute Grün­de für den christ­li­chen Glau­ben gibt. Die­ses Buch ist beson­ders für jun­ge Leu­te mit christ­li­chem Hin­ter­grund geeig­net, und lässt sich gewinn­brin­gend von Älte­ren lesen, da es auf eine betont jugend­li­che Spra­che ver­zich­tet. Meinst du noch oder glaubst du schon?, Phil­ip Nunn, 152 Sei­ten, Christliche …

Verlosung: Tumor, Stärke, Glück

Drei ver­schie­de­ne Bücher ver­lo­sen wir die­se Woche. Ein Buch einer Mut­ter über die letz­ten Jah­ren ihres krebs­kran­ken Soh­nes: Ich habe einen Tumor, Mama! von Maria Horn­ba­cher. Dann einen Rat­ge­ber für Jun­gen ab zir­ka 12 Jah­ren von Peter & Alex­an­dra P. König: Echt stark! Rat­ge­ber für Jun­gen. Und zuletzt eine Vor­­­trags-CD von Ulla Büh­ne: Die ver­zwei­fel­te Suche nach Glück. Ich habe einen Tumor, Mama!, Maria Horn­ba­cher, Lebens­quel­le Ver­lag, 2012 Mit 18 Jah­ren haben die meis­ten Jugend­li­chen einen Füh­rer­schein gemacht, ste­cken mit­ten in einer Aus­bil­dung und berei­ten sich auf das selbst­stän­di­ge Leben vor. Anders war es bei Dani­el Horn­ba­cher. Mit 15 Jah­ren wur­de bei ihm Krebs an der Hüf­te fest­ge­stellt. Es folg­ten drei Jah­re mit Höhen und Tie­fen. Zwi­schen den vie­len Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten gab es unver­gess­li­che Höhe­punk­te. Als für ihn fest­stand, dass sein Leben auf die­ser Erde sich dem Ende neigt, war er fest davon über­zeugt, dass es für ihn nach dem Tod in der Herr­lich­keit bei Gott ewig wei­ter­ge­hen  wür­de. Dani­els Mut­ter erzählt in die­sem Buch ein­fühl­sam und ehr­lich, wie sie die­se schwe­re Zeit mit ihrem Sohn erleb­te. Echt stark! Ratgeber …