Monate: März 2018

Tipp: Desiring God

Joy is not optio­nal. It’s essen­ti­al Die­se Aus­sa­ge (Freu­de ist kei­ne Opti­on. Sie ist Grund­le­gend) ist zen­tral für den Dienst von John Piper. Man muss sei­nen Hedo­nis­mus nicht mögen, den­noch ist Piper als guter Autor auch im deutsch­spra­chi­gen Raum durch die zahl­rei­chen Über­set­zun­gen des CLV-Ver­­la­­ges bekannt. Ich habe bis­her kei­ne sei­ner theo­lo­gi­schen Wer­ke, dafür aber eini­ge sei­ner kurz­ge­fass­ten Bio­gra­phien zu zahl­rei­chen Män­nern Got­tes gele­sen. Auf der Home­page von John Piper fin­den sich zahl­rei­che Mate­ria­li­en, dar­un­ter auch eine beacht­li­che Men­ge an kos­ten­frei­en E‑Books. Bei Desi­ring God gefällt mir auch die Rubrik Ask Pas­tor John. Ich habe zwar noch nicht pro­biert mei­ne Fra­gen los­zu­wer­den, aber habe regel­mä­ßig eini­ge sei­ner Arti­kel gelesen.

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Aus zwei Grün­den, möch­te ich Kapi­tel fünf, wel­ches lesens­wert ist, über­sprin­gen. Ers­tens muss ich  zuge­ben, dass eini­ge Din­ge mir dar­in ein­fach zu hoch sind, und ich in der Gefahr stün­de, beim Vor­neh­men einer Beschrei­bung den Inhalt nicht wei­ter zu erhel­len, son­dern nur zusätz­lich zu ver­dun­keln. Des Wei­te­ren wun­dert mich etwas, war­um das West­mins­ter Bekennt­nis Kapi­tel drei und fünf nicht gemein­sam bespricht, und dazwi­schen das Kapi­tel vier über die Schöp­fung ein­schiebt. Aber eine sol­che Fra­ge, wird uns nur ein Fach­mann aus­rei­chend beant­wor­ten kön­nen. Viel­leicht aber möch­te einer unse­rer Leser dazu etwas schrei­ben. Dem sei es hier­mit frei­ge­ge­ben. Das wäre doch mal was: eine Gast­ko­lum­ne für eine Leserun­de! Die ers­ten vier Arti­kel beschrei­ben das, was als Erb­sün­de bezeich­net wird. Mir ist das Aus­maß die­ses The­mas erst in jüngs­ter Zeit bewusst gewor­den: Das Chris­ten­tum ist einer­seits vol­ler Opti­mis­mus, hat aber gleich­zei­tig ein nega­ti­ves Men­schen­bild. Ches­ter­ton hat dies wun­der­bar in sei­nem Buch „Ortho­do­xie“ dar­ge­stellt. Das Chris­ten­tum steht damit im Kon­trast, z. B. zum Islam, wel­ches von einem guten Men­schen aus­geht. Die Bibel jedoch kennt den durch und durch verdorbenen …

Tipp: Helmuth Egelkraut: Das Alte Testament

Ich bin Edu­ard zu gro­ßem Dank ver­pflich­tet, dass er mich auf die­ses Buch auf­merk­sam gemacht hat. Nach­dem ich J. Gres­ham Machens Buch „New Tes­ta­ment: An Intro­duc­tion to its Histo­ry and Lite­ra­tu­re“ gele­sen habe und durch das­sel­be deut­lich in der Schrift­er­kennt­nis gewach­sen bin, war ich auf der Suche nach einem ähn­li­chen Werk für das Alte Tes­ta­ment. Mit die­sem Buch ist mei­ne Suche vor­erst been­det. War­um Ein­füh­run­gen in die Bibel? Ist die Bibel etwa nicht klar ver­ständ­lich? In den ers­ten Glau­bens­jah­ren scheu­te ich mich vor der­ar­ti­gen Büchern. Heu­te schät­ze ich sie mehr als einen ent­spre­chen­den Kom­men­tar. Hat man z. B. Anlie­gen und The­ma eines Brie­fes aus­ge­ar­bei­tet, bekommt man schnel­ler Zugang zu einer deut­li­chen Anwen­dung des­sel­ben. Hier im Blog haben wir mehr­mals zur sys­te­ma­ti­scher Theo­lo­gie auf­ge­ru­fen. Der ers­te Schritt zu einer sol­chen ist eine sau­be­re Bibel­kun­de. Was ist das Anlie­gen der Bibel, wie wird der rote Faden erar­bei­tet etc.? Am bes­ten arbei­tet man mit sol­chen Büchern und mit einem zusätz­li­chen Notiz­buch und erstellt über jedes Bibel­buch eine Über­sicht. Egel­kraut ver­ein­facht einem die­se Auf­ga­be, indem jedes ein­zel­ne Kapi­tel (zu jedem …

1. Ausgabe der neuen Redaktion (Timotheus-Magazin)

Die 29. Aus­ga­be des Timo­­theus-Maga­­zins (04_2017) war die letz­te unter der Lei­tung der Grün­der­re­dak­ti­on. In Zukunft wird das Maga­zin von einem neu­en Team her­aus­ge­ge­ben und es wird ganz offen­sicht­lich merk­li­che Ver­än­de­run­gen geben. Aus dem Inhalt Das Smart­pho­ne und die Sucht nach Ablen­kung Johan­nes Cal­vin: Dem Evan­ge­li­um treu in Leid und Anfech­tung „Was ist eigent­lich …“ Blue­tooth? „Christ +“ Die MEHR-Kon­­fe­­renz 2018 — Johan­nes Hartl und sein Ein­fluss auf bibel­treue Chris­ten Buch­re­zen­sio­nen Es ist voll­bracht! Was Ostern wirk­lich bedeu­tet Bericht von der Josia-Kon­­fe­­renz — Refor­ma­ti­on der Her­zen Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se & Buch­emp­feh­lun­gen Schon der Blick in das Inhalts­ver­zeich­nis macht deut­lich, dass die Timo­­theus-Aus­­­ga­­ben zukünf­tig inhalt­lich brei­ter auf­ge­stellt sein wer­den. Nicht mehr mono­the­ma­tisch son­dern viel­schich­tig in der Aus­wahl der The­men, was die Zeit­schrift abwechs­lungs­rei­cher und für mich inter­es­san­ter macht. Ich blei­be in jedem Fall wei­ter Abon­nent des „Timotheus“-Magazins.

Änderung beim Timotheus Magazin

2010 hat Peter Voth mit eini­gen ande­ren Chris­ten aus Düren das Timo­theus Maga­zin gestar­tet. Die ers­te Aus­ga­be war rein online erschie­nen und fand bei Hans-Wer­­ner Dep­pe, dem Ver­lags­lei­ter des Beta­ni­en Ver­lags, so viel Gefal­len, dass das Maga­zin ab der 2. Aus­ga­be als gedruck­tes Heft im Ver­lag erschien. Mit der 29. Aus­ga­be endet nach 7 Jah­ren eine Ära und über­gibt die Grün­der­re­dak­ti­on um Peter Voth das Maga­zin voll­stän­dig in die Hän­de des Beta­ni­en Ver­lags. So heißt es in der Aus­ga­be 29: Sie­ben Jah­re lang wur­de das Timo­theus Maga­zin nun von einem Team aus Düren „gemacht“ – und das auf fast gänz­lich ehren­amt­li­cher, unent­gelt­li­cher Basis. Wir als Beta­ni­en Ver­lag in August­dorf haben in die­sen Jah­ren sozu­sa­gen ein druck­fer­ti­ges Pro­dukt bekom­men, das wir nur noch dru­cken und ver­trei­ben brauch­ten. Für die­se unzäh­li­gen Stun­den an müh­sa­mer Arbeit und treu­em Dienst für den Herrn kön­nen wir den Geschwis­tern aus Düren nicht ansatz­wei­se genug dan­ken: Peter Voth: Er hat die Haupt­last der Arbeit getra­gen: nicht nur ein her­vor­ra­gen­des, akri­bi­sches und ein­zig­ar­tig rich­tungs­wei­sen­des Design des Maga­zins, das ihm eine ganz beson­de­re und attrak­ti­ve Note …