Monate: Februar 2018

Tipp: Die Kramerskinder

Womög­lich inspi­riert durch die erfolg­rei­che Kin­der­heft­rei­he „In der Wald­stra­ße“ (Samen­korn Ver­lag), hat der Ver­lag Frie­dens­stim­me eben­falls eine eige­ne Rei­he gestar­tet: „Die Kramer­s­kin­der“. Zur Fami­lie Kra­mer gehö­ren: Mama und Papa Eli­as ist 12 Jah­re alt. Er bas­telt ger­ne mit Holz und hilft Papa oft im Gar­ten. Phil­ipp ist 10 Jah­re alt. Span­nen­de Bücher sind sei­ne Lieb­lings­be­schäf­ti­gung. Melis­sa ist 7 Jah­re alt und geht in die zwei­te Klas­se. Sie mag kochen und malen. Bet­ty ist mit ihren 5 Jah­ren schon eine klei­ne Haus­frau. Sie liebt es, ihre Pup­pen zu ver­sor­gen. Seit 2015 erschei­nen regel­mä­ßig neue Hef­te in denen die Fami­lie gemein­sam gewöhn­li­che und beson­de­re Erleb­nis­se ver­le­ben. Beim Lesen und Betrach­ten der Hef­te fällt das betont kon­­ser­­va­­tiv-chris­t­­li­che Welt­bild auf. Dass zeigt sich zum Bei­spiel dar­in, dass die Mäd­chen und Jun­gen Auf­ga­ben gemäß ihrer gott­ge­ge­be­nen und natür­li­chen geschlech­ter­spe­zi­fi­schen Rol­le ein­neh­men. Die Mäd­chen hal­ten sich viel bei Mut­ter und Groß­mutter in der Küche auf, die Jun­gen unter­neh­men beson­ders viel mit Vater und Groß­va­ter. Eine wohl­tu­en­de Alter­na­ti­ve für gen­der­ver­seuch­te und radi­kal­fe­mi­nis­ti­sche säku­la­re Kin­der­bü­cher :-). Jedes Heft hat 36 Sei­ten und kos­tet 1,70 EUR. Bis­her sind 10 Hefte …

Tipp: Weltgeschichte Atlas

Die Geschichts­ver­dros­sen­heit unse­rer Zeit ärgert mich unge­mein. In den meis­ten Köp­fen ist nur Geschich­te seit dem drit­ten Reich rele­vant. Dabei gäbe es sehr vie­les zu ler­nen. Bekannt­lich hät­ten wir die Mög­lich­keit aus den Feh­lern ande­rer zu ler­nen. Schließ­lich wer­den wir fest dar­in, uns nicht von jedem Trend sofort mit­zie­hen zu las­sen, denn es gilt das Wort des Pre­di­gers: „Es gibt nichts neu­es unter der Son­ne“. Eine wun­der­ba­re App, Bil­dungs­lü­cken aus (und auf­grund) der Schul­zeit zu schlie­ßen habe ich hier gefun­den. Neben einer zoom­ba­ren Zeit­leis­te gibt es die Atlas­an­sicht. Hier hat man im Grun­de einen his­to­ri­schen Welt­at­las und kann sich die Situa­ti­on auf dem Glo­bus zu einem belie­bi­gen Datum anschau­en. Die Inhalts­dich­te der Infor­ma­tio­nen die­ser Kar­te lässt sich über But­tons steu­ern. Klei­ne Text- oder Bild­fel­der über der Kar­te zei­gen die hin­ter­leg­ten Infor­ma­tio­nen. Klickt man auf die­se gelangt man in den Lexi­ka­li­schen Teil.  Hier gibt es übli­cher­wei­se erst einen sehr all­ge­mei­nen Über­sicht­teil und wei­te­re Kapi­tel die aus­führ­li­cher auf Details ein­ge­hen. Mit Hyper­links hat man schnell Zugriff auf wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen. Es ist (nur?) mög­lich die App voll­stän­dig off­line zu betrei­ben. Dafür ist …

Kolumne: Im Hause Gottes

Zwei Grün­de bewe­gen mich, fol­gen­de Zei­len zu schrei­ben. Ers­tens habe ich die Mög­lich­keit gehabt, unter­schied­li­che Ver­samm­lun­gen von Chris­ten zu besu­chen. Ich ent­deck­te, dass es dabei wich­tig ist, nicht mit Unzu­frie­den­heit oder mit dem Wunsch eine bes­se­re Gemein­de als die Eige­ne zu ent­de­cken, hin­zu­ge­hen. Auch nicht um ande­re Chris­ten in ihrer (ange­nom­me­nen) Unrei­fe zu ver­spot­ten. Son­dern vor allem um sich mit ande­ren Gemein­den zu tref­fen. Ich habe die Mög­lich­keit gehabt eine luthe­ri­sche und eine refor­mier­te Ver­samm­lung zu besu­chen. Mehr­mals durf­te ich Men­no­ni­ten besu­chen und ein Erleb­nis war auch der Besuch einer Syn­ago­ge. Über all die­se Ereig­nis­se will ich so Gott will und wir leben berich­ten, weil ich von jedem die­ser Besu­che als Christ pro­fi­tiert habe. Auch glau­be ich das Theo­lo­gie Pra­xis ist, so war ich auch immer neu­gie­rig, wie die ein­zel­nen Deno­mi­na­tio­nen ihre Got­tes­diens­te gestal­ten. Wie gesagt, all das schrei­be ich als ein Christ, der zufrie­den mit sei­ner Gemein­de ist, und ger­ne die­se besucht. Am aller­meis­ten durf­te ich jedoch von den Besu­chen unter­schied­li­cher Brü­der­ge­mein­den pro­fi­tie­ren. Und das bringt mich zum zwei­ten Grund. In den letz­ten Monaten …

Das Wort wurde Fleisch

Auf­merk­sam machen möch­te ich auf eine kur­ze aber doch umfas­sen­de Chris­to­lo­gie von Ligo­nier. Die­ses Heft steht kos­ten­frei als Down­load bereit und kann auch In 26 Arti­keln wird die Leh­re von der Per­son Chris­ti defi­niert und auch von Fehl­mei­nun­gen abge­grenzt. Auf S. 25 heißt es erklä­rend: Die Aus­sa­gen die­ser Erklä­rung sind Ansät­ze für ein Stu­di­um der Chris­to­lo­gie, die dazu ein­la­den, den Reich­tum der bibli­schen Leh­re über die Per­son und das Werk Chris­ti wei­ter zu erfor­schen. Um uns wei­ter­zu­füh­ren, sind 26 Arti­kel des Beken­nens und Ver­wer­fens hin­zu­ge­fügt wor­den, jeweils mit Schrift­be­le­gen. Eine Kern­stel­le ist jeweils voll­stän­dig ange­führt, auf wei­te­re zuträg­li­che Stel­len wird ver­wie­sen. Die­se Arti­kel sind maß­geb­lich. Sie legen das Fun­da­ment für die bibli­sche Leh­re über die Per­son und das Werk Chris­ti. Arti­kel 1 dient als eine Art Vor­wort und legt die Flei­sch­wer­dung dar. Arti­kel 2 ver­tei­digt die wah­re Gott­heit Chris­ti, wäh­rend die Arti­kel 3 – 5 die „Eine-Per­­son-zwei Naturen“-Christologie der Bibel erklärt. Arti­kel 6 – 9 ent­fal­ten die wah­re Mensch­lich­keit Chris­ti. Arti­kel 10 – 26 gehen über von der Per­son Chris­ti zum Werk Chris­ti. Sie begin­nen mit dem Beken­nen der Erlö­sungs­leh­re und enden mit der Beschrei­bung des drei­fa­chen Amtes Chris­ti. Die Ver­wer­fun­gen sind …

Tipp: „Der Bibelübersetzer Hermann Menge“

Ich gra­tu­lie­re dem Fol­gen Ver­lag zum ers­ten Print-Buch: Der Bibel­über­set­zer Her­mann Men­ge. Eine gute Wahl. Her­mann Men­ge wur­de zu sei­ner Bibel­über­set­zung durch sei­ne Skep­sis gedrängt. Er woll­te nicht wahr­ha­ben, dass die Bibel kei­ne Fäl­schung ist. Als Gym­na­si­al­di­rek­tor hat­te er genug Sprach­kennt­nis­se um sich zunächst auf das neue Tes­ta­ment zu kon­zen­trie­ren, spä­ter aber soll­te Gott ihm genug Lebens­zeit auch für das alte Tes­ta­ment geben. Mehr über Men­ge erfahrt ihr hier. Paul Olbricht gelingt eine kur­ze aber kla­re Dar­stel­lung des Phi­lo­lo­gen, dabei sah er als Schü­ler gar nicht so nach Sprach­ge­nie aus: Gera­de­zu nie­der­schmet­ternd war für Her­mann der Aus­fall der ers­ten latei­ni­schen Klas­sen­ar­beit! Er bekam sein Erzeug­nis als „sub cen­sura“, „unkor­ri­gier­bar“ zurück und war auch im Grie­chi­schen so schlecht aus­ge­rüs­tet, dass er bei sei­nem Klas­sen­leh­rer Nach­hil­fe­stun­den neh­men muss­te. Jetzt erst soll­te sich zei­gen, ob sei­ne Mut­ter mit ihrem Urteil, dass er „en büss­chen dumm“ sei, recht gehabt hat­te oder nicht. Nein, sie hat­te sich – im Gegen­satz zu so vie­len Müt­tern, die ihren Kin­dern die her­vor­ra­gends­ten Eigen­schaf­ten andich­ten – in einem schwe­ren Irr­tum befun­den! Denn Her­mann bekun­de­te nicht nur ein gera­de­zu glän­zen­des Gedächt­nis, mit dem …

Wie viel verdient ein (christlicher) Verlag an Büchern?

Man­che Kun­den neh­men an, dass Ver­le­ger auf­grund der ver­meint­lich hohen Prei­se reich sein müss­ten. Die­se Annah­me rührt sicher aus der Unkennt­nis, wie sich ein Buch­preis zusam­men­setzt. Wie sich ein Preis zusam­men­setzt, wird aus der Buch­preis­kal­ku­la­ti­on deut­lich. Der Beta­ni­en Ver­lag hat in sei­nem Blog ein Kal­ku­la­ti­ons­bei­spiel für eine Buch­pro­duk­ti­on ver­öf­fent­licht. Hier erhält der Ver­brau­cher einen infor­ma­ti­ven Ein­blick, wie sich der Preis für ein Buch zusam­men­set­zen kann, wel­ches aus dem Eng­li­schen über­setzt wird. Buch aus dem Eng­li­schen über­setzt, 300 Sei­ten Auf­la­ge Anspruchs­vol­ler geist­li­cher Inhalt 2000 End­ver­kaufs­preis           15,90 € 7% Steu­er —          1,04 € Buch­han­dels­ra­batt und Ver­triebs­kos­ten ca. 45 % —          6,69 € Auto­ren­ho­no­rar 5 % —          0,74 € Über­set­zung —          2,50 € Druck —          2,25 € Lek­to­rat, Kor­rek­tur —          0,75 € Satz —          0,50 € Cover­ge­stal­tung —          0,25 € Saldo/Erlös je Stück             1,18 € Roher­lös, Auf­la­ge 2000     2.359,81 € Bei die­ser Kal­ku­la­ti­on blei­ben je Buch 1,18 EUR als Erlös. Wobei auch hier ein­schrän­kend gesagt wer­den muss, dass Kos­ten wie Vor­pla­nung, Koor­di­na­ti­on, Ver­wal­tung, Lage­rung, Wer­bung, Logis­tik, Frei­ex­em­pla­re, Beschä­di­gun­gen, Zin­sen, Vor­ab­ho­no­ra­re etc. dar­in nicht ent­hal­ten sind. Wenn die­se Kos­ten abge­zo­gen sind, bleibt ein küm­mer­li­cher Gewinn übrig. Erst ab einer 2. oder 3. Auf­la­ge kann …

Bücher von John F. MacArthur

Ein über­aus güns­ti­ges Buch­pa­ket ist aktu­ell bei CLV zu erwer­ben. Ich konn­te zumin­dest nicht wider­ste­hen und war vor allem vom Umfang des Buches „Ver­än­der­tes Den­ken“ erstaunt. Es ist ja tat­säch­lich eine Art Ein­füh­rung in ein christ­li­ches Welt­bild und Den­ken. Dabei besticht das Werk vor allem durch sei­ne ein­fa­che Aus­drucks­wei­se, wie eigtl. John F. MacAr­thur prin­zi­pi­ell. Die ande­ren bei­den Wer­ke habe ich noch nicht aus­führ­li­cher ange­schaut, wer­de sie aber sicher mal aus­führ­li­cher hier vor­stel­len, vor allem die Betrach­tung über die Lei­den Chris­ti wür­de mich inter­es­sie­ren. Man müss­te sogar mal die zahl­rei­chen Bücher zu die­sem The­ma ein­mal gemein­sam ver­glei­chen. Man bekommt über 1000 (!) Sei­ten für 11,50 EUR. Wer dann noch ein paar Euros übrig hat (also so gut wie jeder), kann noch das zwei­te Buch­pa­ket erwerben.

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Inter­es­sant: Der Rat­schluss Got­tes wird im West­mins­ter vor der Schöp­fung behan­delt. Bereits vor Grund­le­gung der Welt stand der Rat­schluss fest, so macht es z.B. die­se Stel­len deut­lich (Eph 1:4) wie er uns denn erwählt hat durch den­sel­ben, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir soll­ten sein hei­lig und unsträf­lich vor ihm in der Lie­be; (Joh 1:1) Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Wir von NIMM UND LIES set­zen uns inten­siv für die Ver­tei­di­gung des Schöp­fungs­be­rich­tes ein. Wir haben hier bereits unter­schied­li­che Wer­ke zu die­sem The­ma vor­ge­stellt. So ver­wei­sen wir regel­mä­ßig auf die Wer­ke von Wer­ner Gitt, Ken Ham, und ande­ren. Zu emp­feh­len ist auch das Maga­zin schöpfung.info, wel­ches ein­fach ver­ständ­lich und kos­ten­los dafür kämpft, damit wir uns wie­der an der Schöp­fung ver­wun­dern und freu­en und zum Lob­preis ange­regt wer­den. Auch für Kin­der gibt es gutes Mate­ri­al. Der Mensch als Kro­ne der Schöp­fung wird in Arti­kel 4.2 beschrie­ben. Es wird deut­lich, dass der Mensch geschaf­fen wur­de, für die Bezie­hung mit Gott (wozu dann sonst die ewi­ge Seele). …

Tipp: Das Geheimnis der Sieben Meere (CD) ** (VERLOSUNG) **

Das Geheim­nis der Sie­ben Mee­re ist das fünf­te Aben­teu­er der Roth­stein-Kids, bestehend aus den drei Geschwis­tern Luca, Lina und Michi. Wie­der ist es ein Hör­spiel ohne Buch­vor­la­ge und mit einer Län­ge von 79 Min. passt es auf eine Audio-CD. Ich hal­te es für die rich­ti­ge Ent­schei­dung, die Geschich­ten auf eine Audio-CD-Län­­ge zu begren­zen, damit die Ori­en­tie­rung nicht ver­lo­ren geht und es zu kei­nen unnö­ti­gen Län­gen kommt. Auf der Rück­sei­te der CD heißt es: Unver­hofft gera­ten die Roth­stein-Kids in ein Aben­teu­er auf hoher See. Unter­wegs auf einem Fracht­schiff in Rich­tung Latein­ame­ri­ka sol­len sie an der Sei­te eines Pri­vat­de­tek­tivs die hoch­ge­fähr­de­te Ladung im Auge behal­ten: kost­ba­re Gemäl­de im Wert von meh­re­ren Mil­lio­nen Dol­lar. Doch plötz­lich ent­wi­ckelt sich alles viel gefähr­li­cher als gedacht. Wel­chen Mit­rei­sen­den kön­nen Luca, Lina und Michi über­haupt noch trau­en? Ein ris­kan­ter und ner­ven­zer­rei­ßen­der Wett­lauf gegen die Zeit beginnt … Die Autoren des Hör­spiels, Anke Hil­leb­ren­ner und Han­no Herz­ler, set­zen das Kon­zept fort, in jeder Fol­ge span­nen­de his­to­ri­sche Fak­ten einer Per­son aus der Kir­chen­ge­schich­te hin­ein­zu­flech­ten. In der ers­ten und vier­ten Fol­ge ging es um Mar­tin Luther (Bespre­chung …

10 + 1 Fragen an Gerhard Maier

80 Jah­re ist Dr. Ger­hard Mai­er 2017 gewor­den. Zwi­schen 2001 und 2005 war er Lan­des­bi­schof in der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che, der letz­te der Lei­ter der EKD (so wur­de mir von einem Bibel­kri­ti­ker ver­si­chert), der noch an einem fun­da­men­ta­lis­ti­schen Bibel­ver­ständ­nis fest­hielt.  Vor allem ist er aber für sei­ne hoch­wer­ti­gen Bücher bekannt, z.B. „Bibli­sche Her­me­neu­tik“ und die Wei­ter­füh­rung des „Lexi­kon zur Bibel“ von Fritz Rien­ecker. Vor allem dürf­te sein Kom­men­tar „Edi­ti­on C“ bekannt sein. Ger­hard Mai­er schrieb uns auf unse­re übli­chen Fra­gen: „Anbei ver­su­che ich, Ihre Fra­gen — wegen der Arbeits­be­las­tung nur kurz — zu beant­wor­ten.“ Hut ab vor einem Mann, der in die­sem hohen Alter immer noch alle sei­ne Kraft in das Werk Chris­ti steckt!  Nun die Ant­wor­ten: kurz, aber nicht weni­ger lesenswert.