Jahr: 2018

Rückblick 2018: Mein Jahr in Büchern

Vor einem Jahr habe ich mei­ne Bücherl­e­se­lis­te 2018 (Vor­schau 2018: Mein Jahr in Büchern) vor­ge­stellt. Mir ist es nicht gelun­gen, mein Vor­ha­ben voll­stän­dig umzu­set­zen. Gele­sen habe ich die Titel in kur­si­ver Schrift. Eini­ge der nicht gele­se­nen Bücher wer­de ich in die Lese­lis­te 2019 über­neh­men, man­che wer­de ich kom­plett strei­chen. Zuletzt habe ich Bücher, eBooks und Hör­bü­cher auf­ge­lis­tet, die ich über die Lese­lis­te 2018 hin­aus gele­sen bzw. gehört habe. In Sum­me sind es 2018 mehr als 40 gele­se­ne Bücher (eBooks, Hör­bü­cher) gewor­den. Ehe und Fami­lie Kin­der­her­zen leh­ren, Lou Prio­lo, Beta­ni­en Die Fami­lie aus bibli­scher Sicht, Gene A.Getz, Dyna­mis Die Ehe aus bibli­scher Sicht, Gene A.Getz, Dyna­mis Wer­de Bezie­hungs-Wei­­se, Dr. Chris Richards und Dr. Liz Jones, CLV Wie schüt­zen wir unse­re Kin­der?, Axel Volk, Daniel

Warum ist Jesus in die Welt gekommen?

Die Bibel ist vol­ler Über­ra­schun­gen. Ist Jesus nur des­we­gen in die Welt gekom­men, um Frie­den und Freu­de zu brin­gen? Nein, er hat­te einen umfas­sen­de­ren Auf­trag. Eini­ge Selbst­aus­sa­gen von Jesus in den Evan­ge­li­en schei­nen ganz und gar nicht „weih­nacht­lich“ zu sein. Aber auch das war Teil sei­nes Kom­mens in die­se Welt. Jesus ist kom­men, ein Opfer für Sün­den, Sün­den der gan­zen Welt trä­get dies Lamm. Sün­dern die ewge Erlö­sung zu fin­den, stirbt es aus Lie­be am blu­ti­gen Stamm. Abgrund der Lie­be, wer kann dich ergrün­den? Jesus ist kom­men, ein Opfer für Sün­den. Ich wün­sche allen Lesern von NIMM UND LIES geseg­ne­te Weih­nach­ten! Über die Suche in der Bibel­soft­ware Logos bin ich zu über­ra­schen­den Ergeb­nis­sen gekom­men. Fol­gen­de Such­an­fra­gen habe ich benutzt:

C.H. Spurgeon: Das Evangelium des Reiches

Sucht jemand noch ein geeig­ne­tes Andachts­buch für 2019? Die­ses Jahr haben wir als Fami­lie den Mat­t­hä­us-Kom­­men­­tar von Spur­ge­on ein­ge­setzt. 2015 erschien die­ser lan­ge ver­grif­fe­ne Kom­men­tar neu über­setzt im Beta­­ni­en-Ver­­lag. Die Idee des Ver­la­ges, den Kom­men­tar in eine Andachts­form zu wan­deln, irri­tier­te mich zunächst, hat sich aber als sehr prak­tisch erwie­sen: Man geht kon­ti­nu­ier­lich durch einen Bibel­text und bekommt nicht nur das zu hören, was man hören möch­te Man bekommt einen Zugang zum Roten Faden des Mat­thä­us­evan­ge­li­um Die­ser Kom­men­tar, der das Ver­mächt­nis von Spur­ge­on dar­stellt, da er die­sen unmit­tel­bar vor sei­nem Lebens­en­de fer­tig­stell­te, ist beson­ders seel­sor­ger­lich aus­ge­legt. Man spürt auf jeder Sei­te die Hin­wei­se eines Hir­ten, der sei­nen Dienst nun getan hat. Somit ist die­ser Band für jeden Spur­ge­on­ken­ner ein Muss. Das Buch kann als Andachts­buch, aber auch als klas­si­scher Kom­men­tar gele­sen wer­den, was die Funk­ti­ons­wei­se erhöht (und zudem auch mal auf­zeigt, dass Bibel­kom­men­ta­re nicht nur lang­wei­lig und tech­nisch sein müs­sen). Die­ser schö­ne Band ist für 15,90 EUR bei cbuch.de erhält­lich, und passt im Bücher­re­gal sehr gut zum Kom­men­tar zur Offen­ba­rung von Den­nis Johnson.

Zwei Weihnachtsbeigaben

In jeden Weih­nachts­ge­schenk ist noch Platz für die­se zwei wert­vol­le Bei­ga­ben. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten zu Weih­nach­ten, Men­schen mit der bes­ten Bot­schaft der Welt zu errei­chen. Was vor über 2000 Jah­ren in Beth­le­hem geschah, ist The­ma des Hör­bu­ches und Ver­teil­hef­tes. John F. MacAr­thur Gott in einer Krip­pe (Audio-Hör­­buch) Evan­ge­lis­ti­sche Ver­teil­kar­te Die CD ist erhält­lich beim her­aus­ge­ben­den Ver­lag Voice of Hope oder bei cbuch.de. Der König in der Krip­pe Weih­nach­ten, Jesus und die Ret­tung der Welt Evan­ge­lis­ti­sches Gruß­heft zu Weih­nach­ten Die­ses Heft ist beim Beta­ni­en Ver­lag erschie­nen und erhält­lich auf cbuch.de.

Vorschau 2019: Mein Jahr in Büchern

2018 ist für mich ein Jahr gro­ßer Umwäl­zun­gen gewe­sen. Auch im Bereich des Lesens, mir ist es näm­lich gelun­gen eine Sys­te­ma­tik zu ent­wi­ckeln, ich nen­ne es aktu­ell „Lesen mit Berk­hof“. Das bedeu­tet ganz ein­fach, dass ich ver­su­che zu jedem (grö­ße­ren) Kapi­tel sei­ner sys­te­ma­ti­schen Theo­lo­gie ein ent­spre­chen­des Werk zu lesen. Dadurch ver­spre­che ich mir eine sys­te­ma­ti­sche­re und flä­chen­de­cken­de­re Abhand­lung unter­schied­li­cher The­men. Mit die­ser Metho­de fing ich im Früh­jahr 2018 an und wer­de sicher noch min­des­tens ein Jahr brau­chen. Ich muss aber ein­ge­ste­hen, dass ich noch einen ergän­zen­den Lese­plan ent­wi­ckelt habe, der vor allem auf tie­fe­res Bibel­ver­ständ­nis abzielt, sprich  den Bereich der Bibli­schen Theo­lo­gien, einer wirk­lich fei­nen Kunst, die einem sehr hilft, die bibli­sche Bot­schaft als „Gan­zes“ auf­zu­sau­gen. Mei­ne Lis­te ist also für 2018 fast voll­stän­dig theo­lo­gie­las­tig, neben­bei wer­de ich eini­ge Kri­mis von Doro­thy L. Say­ers lesen und sicher die ein oder ande­re (Auto)biographie. Auf jeden Fall woll­te ich mir unbe­dingt erneut die „Plau­de­rei­en in mei­nem Stu­dier­zim­mer“ von Wil­helm Busch vor­neh­men. Seit 2018 lese ich zudem ver­mehrt zeit­ge­nös­si­sche Autoren, ein per­sön­li­cher Dank für vie­le sehr hilf­rei­che Hinweise …

E. Janzen: Wir setzen auf hohe Tonqualität, abwechslungsreiche Arrangements und vor allem gute Textverständlichkeit

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Jan­zen, seit wann gibt es den Ver­lag Jan­zen­me­di­en und wie kommt man dazu, einen neu­en Ver­lag zu grün­den? Edu­ard Jan­zen: Das Gan­ze hat ursprüng­lich unter dem Namen Jan­zen­mu­sik begon­nen und war ein klei­nes Ton­stu­dio mei­nes Bru­ders Rudolf Jan­zen, bzw eher ein Musik­la­bel. Es sind in den Jah­ren 2001/2002 die ers­ten CDs mit christ­li­cher Musik aus Eigen­pro­duk­ti­on ver­öf­fent­licht wor­den, damals noch über den Ver­lag VCLM, weil Jan­zen­mu­sik kein eigen­stän­di­ger Ver­lag war. Dann im Jahr 2013 ist Jan­zen­mu­sik als eigen­stän­di­ger Ver­lag mit einem Online­shop gestar­tet und mit den Jah­ren gewach­sen. Erst im März die­sen Jah­res wur­de Jan­zen­mu­sik zur Jan­zen­me­di­en GbR, aus zwei Grün­den: Zum einen soll­te das Ver­lags­pro­gramm nicht nur auf Musik beschränkt sein, so war der Name pas­sen­der, zum ande­ren bin ich dann offi­zi­ell dazu gesto­ßen. Vor­her war ich nur häu­fi­ger im Stu­dio, bzw bei Auf­nah­men und Mixings aktiv. Das Plat­ten­la­bel Jan­zen­mu­sik ist jedoch bestehen geblie­ben und erscheint wei­ter auf künf­ti­gen Eigen­pro­duk­tio­nen. NIMM UND LIES: Wie sieht Ihr Ver­lags­pro­gramm aus? Wo lie­gen die Schwer­punk­te? Edu­ard Jan­zen: Der gro­ße Schwer­punkt unse­res Ver­lags­pro­gramms liegt …

Blog: hanniel.ch

Heu­te ein unge­wöhn­lich per­sön­li­cher Blog-Tipp. Und alles fing so an: Übli­cher­wei­se fin­de ich gutes Mate­ri­al und bekom­me spä­ter das Inter­es­se auch mal den Autor ken­nen zuler­nen. Beim Blog von Han­ni­el Stre­bel habe ich die­se Erfah­rung zum ers­ten Mal umge­kehrt gemacht. Ich bin mehr­fach auf eini­ge sei­ner Arti­kel gesto­ßen, die mich eigent­lich stets nur irri­tiert zurück­ge­las­sen haben. Viel zu Intel­lek­tu­ell! Ech­te Chris­ten wür­den nichts mit BWL machen! Und schon wie­der die olle Kamel­le Home-Schoo­­ling. Und wer bit­te schön sol­len Kuy­per und Bavinck sein? Ver­wirrt surf­te man wei­ter! Als Fol­­gen-Ver­­lag dann ein Buch von Han­ni­el ver­öf­fent­lich­te, gab ich mir erneut einen Ruck, doch tat ich das Werk bald als all­zu extra­va­gant ab. Nun, wie kam es zum Umbruch? Alex­an­der Rem­pel, war ein­mal bei mir zu Gast und arran­gier­te ein Tref­fen mit Han­ni­el in Zürich. Ich war mäßig begeis­tert, aber doch hin­rei­chend inter­es­siert. Und nun, wow! Was mich wirk­lich gleich erreicht hat, war der ers­te Satz. Noch bevor wir ins Haus gelas­sen wur­den, erzähl­te uns Han­ni­el von einer Gebets­er­hö­rung! Ich mei­ne, ein Intel­lek­tu­el­ler, der beten muss? wo gibt es denn sowas? …

Tipp: … und sehe eure Ordnung (Armin Mauerhofer)

Die vor­lie­gen­de Stu­die ent­spricht einem wach­sen­den Bedürf­nis, sich im Gemein­­de-Auf­­­bau und in der Auf­trags­set­zung ganz neu nach der Bibel zu ori­en­tie­ren. Der Ver­fas­ser bestä­tigt nicht eine bestehen­de Norm, son­dern ver­sucht, die Pro­ble­me des Gemein­de­le­bens ganz neu ins rich­tungs­wei­sen­de Licht der Hei­li­gen Schrift zu stel­len. Das zei­gen schon die ein­lei­ten­den Gedan­ken über die Zuge­hö­rig­keit zur Gemein­de Jesu, die in Über­ein­stim­mung mit Got­tes Wort einer jahr­hun­der­te­al­ten Tra­di­ti­on ent­ge­gen­ste­hen. Wich­tig ist der Blick­punkt, dass Gaben und Funk­tio­nen in unzer­trenn­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Die­se bibli­sche Schau dient als not­wen­di­ges Kor­rek­tiv allen »Gaben-Bewe­­gun­­­gen« gegen­über, die eine gan­ze Theo­lo­gie der Cha­ris­ma­ta neben die Haupt­ak­zen­te der Heils­ver­kün­di­gung stellt. Ande­rer­seits die­nen die Aus­füh­run­gen als ech­te Her­aus­for­de­rung einem fes­ten Amts­den­ken gegen­über, wo mensch­li­che Ein­rich­tun­gen weit­ge­hend die Gna­den­ga­ben und gött­li­che Beru­fung »ersetzt« haben und für »über­flüs­sig« erklä­ren. Außer­or­dent­lich wich­tig ist das vom Ver­fas­ser skiz­zier­te Anlie­gen der bewuss­ten För­de­rung des Jugend­un­ter­richts bis hin zur vor­ge­schla­ge­nen Grün­dung von christ­lich geführ­ten Schu­len. Die ver­schie­de­nen Skiz­zen fas­sen das Anlie­gen des Ver­fas­sers hilf­reich zusam­men und zei­gen die Not­wen­dig­keit einer echt hel­fen­den Kri­tik an fest­ge­fah­re­nen Sys­te­men, eröff­nen aber zugleich vie­le Mög­lich­kei­ten zu …

Tipp: Christliche Denker für eine neue Generation

Han­ni­el Stre­bel hat bereits vor eini­gen Jah­ren bei ceBooks.de fünf kur­ze ebooks über Christ­li­che Den­ker ver­fasst. Lei­der bin ich erst vor kur­zem dazu gekom­men die­se zu lesen.  Ches­ter­ton, C.S. Lewis, Packer, Scha­ef­fer und Sol­sche­ni­zyn wer­den in Leben, Werk und Den­ken mit je ca. 10.000 Wör­tern ein­ge­führt. Das ist die per­fek­te Län­ge um einen Start­punkt in die meist kaum zu über­schau­en­de Schreib­leis­tung der Den­ker zu bekom­men. Mei­ne per­sön­li­che Nagel­pro­be mach­te ich mit dem Band über C.S. Lewis, da mir sei­ne Wer­ke eben­falls recht gut bekannt waren, ich aber gleich­zei­tig kaum etwas über den Mann C.S. Lewis wuss­te. Sehr posi­tiv fand ich die Her­an­ge­hens­wei­se des Autors, dass man Leben und Den­ken ins­be­son­de­re bei Chris­ten nie tren­nen kann. Zusätz­lich über­rascht Han­ni­el immer wie­der mit einem sehr per­sön­li­chen und dabei wär­men­den Zugang, der vor allem jun­gen Leu­ten den Ein­stieg in die­se Lite­ra­tur erleich­tern kann. Beein­dru­ckend ist zudem, dass deut­lich wird, dass sich Han­ni­el sehr inten­siv und tief­grün­dig sowohl mit dem Werk wie mit dem Leben von C.S. Lewis aus­ein­an­der­ge­setzt hat und aus einer Viel­zahl von Wer­ken aus­führ­lich zitiert. Han­ni­el ver­sucht zudem …