Monate: Juli 2017

Tipp: Was lernen unsere Kinder? (Axel Volk)

Axel Volk ist Leh­rer an einer christ­li­chen Bekennt­nis­schu­le und hat auf einer christ­li­chen Fami­li­en­kon­fe­renz Vor­trä­ge gehal­ten. Aus die­sen Vor­trä­gen ist das Buch Was ler­nen unse­re Kin­der? ent­stan­den. Aber wir müs­sen im Auge behal­ten, dass die­se uns umge­ben­de Kul­tur nicht etwas Wert­neu­tra­les ist (wo wir hin­ein­ge­stellt sind, ohne etwas dage­gen tun zu müs­sen), son­dern etwas Feind­li­ches! Und das Schul­sys­tem, in dem unse­re Kin­der groß wer­den, ist dazu da, sie für die­se Kul­tur pas­send zu machen. S. 13 Unse­re Schul­sys­te­me sind Teil einer nach-chris­t­­li­chen Kul­tur, einer Kul­tur, die sich end­gül­tig von ihren christ­li­chen Wur­zeln lösen möch­te bzw. größ­ten­teils gelöst hat und die gera­de­wegs auf den mora­li­schen Zustand von Sodom und Gomor­ra zusteu­ert, auf völ­li­ge Gott­lo­sig­ket und Zügel­lo­sig­keit. S. 13 Er merkt an, dass in vie­len der Lan­des­schul­ge­set­ze gute und wohl­klin­gen­de For­mu­lie­run­gen ent­hal­ten sind. Dem Schul­ge­setz von NRW gemäß sol­len die Schü­ler in „Ehr­furcht vor Gott“ unter­rich­tet wer­den. Der All­tag an deut­schen Schu­len klingt weni­ger schön. Gewalt­pro­ble­me, Dro­gen­pro­ble­me, Medi­en­kon­sum­pro­ble­me, Leis­tungs­pro­ble­me domi­nie­ren an vie­len Schu­len in Deutschland.

Besprechung: Die Arche Noah — Mythos oder Wahrheit?

Kaum etwas aus der Bibel wird von Bibel­kri­ti­kern stär­ker ange­grif­fen als der Sint­flut­be­richt. Eine welt­wei­te Flut wird abge­lehnt, eben­so der Bericht über die Arche und die Ret­tung der Tie­re. Im Gegen­satz dazu ist der Autor Dr. Ste­fan Drüe­ke davon über­zeugt, dass die Bibel das Wort Got­tes ist und die Berich­te voll ver­trau­ens­wür­dig sind. (S. 9) Die Bibel beinhal­tet nur einen gro­ben Bericht, über vie­le Details macht die Bibel kaum Anga­ben. Anschei­nend hielt es Gott nicht für not­wen­dig, uns Ein­zel­hei­ten mit­zu­tei­len. Außer­dem ist die Bibel nicht in wis­sen­schaft­li­cher Fach­spra­che, son­dern in der Spra­che des täg­li­chen Lebens ver­fasst. Das ist ver­ständ­lich, denn die Bibel wur­de nicht geschrie­ben, um Kennt­nis­se über Geo­lo­gie zu ver­mit­teln, son­dern um den Men­schen die Gedan­ken Got­tes kund­zu­tun. (S. 10)

Mein Volk, das in vergang’nen Tagen

Vor eini­gen Jah­ren bin ich auf die­ses Lied gesto­ßen, dass ich ger­ne mit euch tei­len wür­de, da der Inhalt doch unge­wöhn­lich ist im Ver­gleich zu vie­len der ande­ren alten Glau­bens­lie­der: 1. Mein Volk, das in ver­gang­nen Tagen des Her­ren Ban­ner fröh­lich schwang, dazu, von hohem Geist getra­gen, so himm­lisch schö­ne Lie­der sang, wo ist denn dei­ner Väter Glau­ben, ihr‘ fes­te Burg, ihr‘ Waff und Wehr? Du ließt dein höchs­tes Gut dir rau­ben von einem gan­zen Höl­len­heer! 2. Mein Volk, das in verfloss’nen Zei­ten mit einer hei­li­gen Geduld, ver­folgt, erträgt die schwers­ten Lei­den, gestützt auf Got­tes Vater­huld, kaum sah’n wir dich dem Leid ent­rin­nen, so warfst du dich zum Herr­scher auf, um schnell am Faden fort­zu­spin­nen, wo Rom ver­lor den blu­t’­gen Lauf! 3. Mein Volk, das eins­tens pro­tes­tier­te voll Kühn­heit wider Trug und Wahn, dass schnell dein Geist, der lang‘ ver­irr­te, betrat der Wahr­heit lich­te Bahn. Ist jener Kampf denn schon been­det, im Geist besiegt der Lüg­ner Rott‘? Weh‘ dir, du hast dein Herz gewen­det, bekämpfst das Licht nun selbst mit Spott! 4. Mein Volk, erwach aus dei­nem Schlum­mer und kehr zu dei­nem Herrn zurück, sonst …

Hier fehlt mir noch ein Buch: Okkulte Belastung

Womög­lich bin ich nicht der rich­ti­ge Mensch dafür, um die­ses The­ma anzu­spre­chen. Mir fehlt eine ordent­li­che Por­ti­on Takt­ge­fühl und Ein­fühl­sam­keit las­se ich auch oft ver­mis­sen. Von einer freund­li­chen und net­ten Aus­drucks­wei­se will ich gar nicht reden. Den­noch haben sich bes­se­re und schlaue­re Men­schen nicht bereit gefun­den, hier den Fin­ger auf eine offe­ne Wun­de zu legen. Ich fürch­te bei kaum einem The­ma las­sen wir so sehr Spe­ku­la­tio­nen, Fik­ti­on und Wunsch­vor­stel­lun­gen ein, wie beim The­ma der Beses­sen­heit. Ein selt­sa­mer Aus­druck, schon beim Aus­spre­chen und Schrei­ben will man sich nicht wohl füh­len und fühlt sich von einer dunk­len Macht bedroht. Dabei ist der Fürst der Fins­ter­nis durch­aus real und stär­ker als jeder Mensch, aber nie so stark wie Gott. Wir haben es im Chris­ten­tum nicht mit Poly­the­is­mus zu tun, also einem guten Gott und einem Gott der Unter­welt, eine Vor­stel­lung die sich schnell ein­schlei­chen will, aber ich will es lie­ber mit den Refor­ma­to­ren hal­ten. Es soll Luther sein, der gesagt hat: „Der Satan ist wie ein Hund an der Ket­te; er kann nicht weiter­grei­fen, als Gott ihm Raum gibt …