Monate: April 2017

J. Gresham Machen: The New Testament

Hier im Blog haben wir bereits einen Text von J. Gres­ham Machen ver­öf­fent­licht, der die Intel­li­genz und Sprach­be­ga­bung des Autors zeigt: Ihr seid das Salz der Welt! Machen ist ein Autor, der in der Lage ist ein The­ma kom­pakt und doch umfas­send dar­zu­stel­len und dabei ein­fa­che For­mu­lie­run­gen für kom­pli­zier­te Sach­ver­hal­te fin­det. Dies zeigt die tie­fe Aus­ein­an­der­set­zung des Autors mit den bespro­che­nen The­men. Hier hat man es nicht nur mit einem Autor, son­dern mit einem über­zeug­ten Chris­ten zu tun. Machen selbst ist in Deutsch­land so gut wie unbe­kannt, und ich bin eher durch einen Zufall auf das Werk, das ich an die­ser Stel­le bespre­chen möch­te, gesto­ßen. Wer etwas mehr über den Autor erfah­ren möch­te, fin­det eine freund­lich gesinn­te Zusam­men­fas­sung sei­nes Lebens in Wiki­pe­dia. Ein Bru­der hat mir vor Jah­ren gesagt, am sinn­volls­ten zum Ver­ständ­nis der Hei­li­gen Schrift fin­det er diver­se „Ein­füh­run­gen in die Bibel“. Ich konn­te dies damals nicht ver­ste­hen, mit dem Vor­be­halt, dass man für die Bibel ja kei­ne Bücher zum Ver­ständ­nis braucht, und der Hei­li­ge Geist uns alles erklärt.

Tipp: Auf Fels gebaut (CD)

Kin­der lie­ben Geschich­ten und las­sen sich ger­ne von ihnen fes­seln. Eine Samm­lung sol­cher Geschich­ten sind unter dem schlich­ten Namen „Lehr­rei­che Geschich­ten“ bei Voice of Hope erschie­nen. Bei die­sem Hör­buch han­delt es sich um eine Aus­wahl Geschich­ten aus dem 1. Band der Kin­­der- und Jugend­buch­rei­he „Auf Fels gebaut“ (Beta­­ni­en-Ver­­lag). Die meis­ten Geschich­ten enden mit einer pas­sen Bibel­text­le­sung und eini­gen Fra­gen zum Nach­den­ken. Das Cover mag für man­che etwas alt­mo­disch wir­ken. Bei der 2. Auf­la­ge wird es sicher das Cover des zugrun­de lie­gen­den Buches erhal­ten (Auf Fels gebaut — Band 1). Das Beson­de­re an den erzähl­ten Geschich­ten ist, dass sie auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beru­hen und aus vie­len ver­schie­de­nen Jahr­hun­der­ten stam­men. Sie sind nicht nur span­nend son­dern auch tat­säch­lich „lehr­reich“ und för­dern eine prak­ti­sche, christ­li­che Prä­gung beim Zuhö­rer. Wer lie­ber zur Abwechs­lung hört, statt zu lesen, hat mit die­sem Hör­buch einen wert­vol­len Bestand­teil „gemein­sa­mer Fami­li­en­zei­ten und Fami­li­en­an­dach­ten“. Das Hör­buch ist bei Voice of hope erschie­nen. Update: Mitt­ler­wei­le sind die Bän­de 1 – 5 auf CD erschienen.

Tipp: Das Evangelium nach Rom

Vor­erst muss ich mich wohl für die lan­ge Aus­zeit ent­schul­di­gen. Tat­säch­lich habe ich auf­grund diver­ser per­sön­li­cher Pro­jek­te letz­tes Jahr kaum geschafft neben der Bibel wei­te­re Bücher zu lesen. Im Übri­gen ist manch­mal etwas Distanz zu den gan­zen Schrif­ten durch­aus heil­sam. Vor eini­gen Wochen hat­te ich einen mei­ner Freun­de zu Besuch, der ein über­zeug­ter Katho­lik ist und zudem auch in frü­her Kir­chen­ge­schich­te pro­mo­viert. Zwar nahm ich die­se Tat­sa­che immer als Grund um ihn dar­auf hin­zu­wei­sen, dass z. B. die Dida­che ganz klar von einer Erwach­se­nen­tau­fe spricht, aber ansons­ten habe ich bis­her von Maß­nah­men abge­se­hen auf die Feh­ler der katho­li­sche Kir­che hin­zu­wei­sen. Tat­säch­lich habe ich hier­in wohl zu viel Gleich­gül­tig­keit gehabt, gemäß dem Mot­to, seriö­se Katho­li­ken gäbe es ja eh kaum im Freun­des­kreis. Nun muss­te ich ein­ge­ste­hen, dass ich zu wenig über den Katho­li­zis­mus weiß, um einen über­zeug­ten Katho­li­ken auf Miss­stän­de in der Leh­re Roms hin­wei­sen zu können.

Warum ich Hunderte Bücher aussortiere und digitalisiere

In den ver­gan­ge­nen 15 Jah­ren haben sich bei mir meh­re­re Tau­send weit über­wie­gend christ­li­che Bücher ange­sam­melt. Man­che wur­den von mir gekauft, die meis­ten wur­den mir kos­ten­frei über­las­sen. Sie ste­hen in Reih und Glied, sor­tiert nach Kate­go­rien, in einem Dut­zend Bil­­ly-Rega­­len. Sie ver­tei­len sich auf meh­re­re Räu­me und haben zuletzt die Zim­mer der bei­den älte­ren Kin­der erreicht. Es ist für mich ganz offen­sicht­lich, dass die Ver­meh­rung sich in dem Maße wie bis­her nicht fort­set­zen kann und darf. Es schei­tert am Platz, und die Wahr­schein­lich­keit, dass ich alle Bücher bis zu mei­nem Able­ben durch­le­sen wer­de, sinkt mit jedem Zuwachs. Ich tat also das, was ich schon mehr­fach getan habe, nur die­ses Mal in einem weit grö­ße­ren Umfang. Ich schritt von Regal zu Regal, von Reg­al­brett zu Reg­al­brett und sor­tier­te aus. Da mei­ne Ansprü­che an gute Bücher mit der Zeit ste­tig gewach­sen sind, konn­te ich vie­le aus inhalt­li­chen Grün­den aus­sor­tie­ren. Ich muss mich nicht mit mit­­­tel­­mä­­ßig-bibel­­treu­en Inhal­ten beschäf­ti­gen, wenn es zum glei­chen The­ma her­vor­ra­gen­de Lite­ra­tur mit kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­ler Aus­rich­tung gibt.

Tipp: Gott leben — „Lehre trennt, Liebe eint“?

Bene­dikt Peters ruft in die­sem klei­nen Heft dazu auf, den Wert der bibli­schen Leh­re zu erken­nen. Eine gesun­de Leh­re im per­sön­li­chen Glau­bens­le­ben und im Leben der Gemein­de ist die Grund­la­ge für ein gott­wohl­ge­fäl­li­ges Leben. Der Autor ver­weist auf Anwei­sun­gen im Neu­en Tes­ta­ment, die zum Fest­hal­ten und das Ein­tre­ten bibli­scher Leh­re auf­for­dern. Dabei warnt er davor, die Leh­re gegen die Lie­be aus­zu­spie­len. Leh­re ist nichts ohne die Lie­be und Lie­be kann nicht sein ohne die Leh­re. Der kur­ze Auf­satz ver­zich­tet dar­auf, Gren­zen zu zie­hen, wel­che Lehr­dif­fe­ren­zen „tole­riert“ wer­den kön­nen und wel­che Leh­ren eine Tren­nung nötig machen. Denn auch in der bibel­treus­ten Gemein­de gibt es zumin­dest in Detail­fra­gen unter­schied­li­che Erkennt­nis­se. Der Autor will hier kei­ne Klä­rung schaf­fen son­dern vor allem eins: Dass Evan­ge­li­ka­le den Vor­rang der Leh­re erken­nen. Das Heft hat ein hand­li­ches For­mat (12 x 12 cm), 32 Sei­ten und kos­tet ein­zeln 1,50 EUR. Der Men­gen­preis liegt bei 1,20 EUR. Auch bei cbuch.de erhältlich.

Besprechung: Als Christ in der Welt des Internets

Smart­pho­nes, Com­pu­ter oder das Inter­net? Was genau ist das über­haupt? Und wie gehe ich damit rich­tig um? Gibt es über­haupt einen rich­ti­gen Weg? Oder gibt es dafür Maß­stä­be in Got­tes hei­li­gem Wort? Sind das nicht Fra­gen, die in der heu­ti­gen Welt so manch ein Herz beschäf­ti­gen – der­je­ni­gen, die auch in die­ser letz­ten bösen Zeit unse­rem Hei­land Jesus Chris­tus auch in dem Bereich der digi­ta­len Medi­en treu nach­fol­gen wol­len? Seit mehr als 30 Jah­ren haben PCs, das Inter­net und immer mehr digi­ta­le Medi­en die Art und Wei­se, wie die west­li­chen Indus­trie­ge­sell­schaf­ten und auch die gan­ze übri­ge Welt funk­tio­nie­ren, beträcht­lich beein­flusst und ver­än­dert. Die digi­ta­len Medi­en wer­den als “ Rat­ge­ber für alles “ in allen Lebens­si­tua­tio­nen bei Fra­gen und anste­hen­den Ent­schei­dun­gen genutzt. Doch dabei ist vie­len bei der Nut­zung die­ser Medi­en etwas aus­schlag­ge­ben­des und wich­ti­ges ver­lo­ren gegan­gen oder ein­fach in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Rudolf Eberts­häu­ser ver­weist des­halb in die­sem Werk, dass die Benut­zung der moder­nen digi­ta­len Medi­en stets einer beson­de­ren, tief­grün­di­gen Prü­fung vor sich selbst und vor Gott bedarf. Er macht deut­lich, dass wir die­se gebrau­chen können …

Tipp: Zhang hat Angst!

Es drin­gen nicht vie­le Infor­ma­tio­nen aus dem abge­schot­te­ten Nord­ko­rea ins Aus­land. Umso inter­es­sier­ter hör­te ich das neue Hör­buch „Zhang hat Angst!“, um einen klei­nen Ein­blick in das Land zu gewin­nen, wel­ches seit Jah­ren auf Platz 1 der Chris­ten­ver­fol­gung steht. Die Geschich­te beruht auf einer wah­ren Bege­ben­heit und berich­tet aus der Kind­heit von Zhang. Als Hörer gewinnt man einen blei­be­nen Ein­druck. Mit wel­chen per­fi­den Metho­den nach heim­li­chen Chris­ten gesucht wird, wie die Kin­der benutzt wer­den, zu Ver­rä­tern ihrer eige­nen Eltern zu wer­den. Und wie schwie­rig es für christ­li­che Eltern in einem Land wie Nord­ko­rea ist, ihre Kin­der im Glau­ben an Jesus Chris­tus zu erzie­hen. Das Hör­buch ist mit sei­nen 65 Minu­ten schnell zu Ende und alles ande­re als lang­wei­lig. Das Ende kam für mich etwas plötz­lich. Ger­ne hät­te ich mehr Details aus dem Leben der Fami­lie und der Flucht erfah­ren. Man­che Fra­gen blei­ben offen. Die feh­len­den Details sind womög­lich zum Schutz der Fami­lie weg­ge­las­sen wor­den. Der Spre­cher Dani­el Kopp macht sei­ne Arbeit wie gewohnt sehr gut und ist ange­nehm zu hören. Das Hör­buch eig­net sich für Kin­der ab …

Tipp: C. S. Lewis für eine neue Generation

Ich habe mich dar­auf gefreut eine Ein­füh­rung in Leben und Werk von Cli­ve Stap­les Lewis zu lesen. Vor­her habe ich ein paar Bücher von C. S. Lewis und eini­ge Arti­kel über ihn gekannt und war gespannt, wie Han­ni­el Stre­bel ihn den Lesern vor­stel­len wird. Kurz gesagt fin­de ich die Ein­füh­rung gelun­gen! Han­ni­el Stre­bel stellt Lewis zunächst in einer kur­zen Bio­gra­phie vor, bevor er auf eine Sehn­sucht ein­geht, die sein Leben durch­zog. „Beschwer­nis­se, Son­nen­sei­ten, Irri­ta­tio­nen und Lern­fel­der“ wer­den behan­delt und vier kur­ze Aus­schnit­te aus Lewis Auf­sät­zen Leben zitiert. Dann folgt eine Ein­füh­rung in das lite­ra­ri­sche Schaf­fen von ihm, ehe der Autor am Ende noch eini­ge Lern­fel­der skiz­ziert. Mir war C. S. Lewis vor allem als Freund von J. R. R. Tol­ki­en und Autor von „Die Chro­ni­ken von Nar­nia“ bekannt. Doch Stre­bel geht kaum auf die­se bekann­ten Aspek­te ein, son­dern schafft es auf den ca. 50 Sei­ten viel Inter­es­san­tes und anre­gen­de Gedan­ken zum Leben und Dan­ken von C. S. Lewis zu Tage zu för­dern. Und dabei geht es nicht nur um die Glanz­sei­ten, son­dern auch die Schwierigkeiten …