Monate: Dezember 2016

Zehn Fragen an Martin Vedder

Wie kamen Sie dazu schriftstellerisch aktiv zu werden? Mein Buch „Afrika war nur der Anfang“ entstand in Folge verschiedener Anfragen, meine Erlebnisse, die ich teilweise auf Missionsabenden berichtete, in schriftlicher Form niederzulegen. Der Inhalt soll die Leser ermutigen, mehr mit dem Herrn zu wagen und alles von IHM zu erwarten. Dass mittlerweile vier Auflagen erschienen sind, scheint darauf hinzuweisen, dass hier einem echten Bedürfnis entsprochen worden ist. Das Buch „Gesetz oder Evangelium“  ist eine Neuauflage meiner theologischen Examensarbeit und als Hilfe in der Erziehung der Kinder, in der Sonntagschule usw. gedacht. Die Broschüren „Die Versammlung des lebendigen Gottes“ und „Wer ist Jesus Christus?“ entstanden in meiner Missionsarbeit und sind nur in anderen Sprachen erhältlich. „Der glückliche Jimmy“ ist mein erstes Buchprojekt und wurde verfasst, als ich meinen ersten Missionseinsatz in Deutschland durchführte und wir dabei feststellten, dass die von uns eingesetzte Kinderliteratur nicht optimal war. Dem sollte dann dieses kleine Büchlein abhelfen, das in der Folgezeit dann noch in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

NEU: Eine biblische Sicht für das gesamte Leben gewinnen

Das Leben als Christ steht in einer dreifachen Spannung (siehe Johannes 17,14-17). Wir sind »nicht von der Welt«, das heißt unsere Identität sollte nicht von den Überlegungen und Strömungen dieser Welt ohne Gott geprägt werden. Gleichzeitig sind wir »in der Welt«. Dies ist unser göttlich verordneter Aufenthaltsort. Dazu kommt der Auftrag unseres Schöpfers und Erlösers: Wir sind »in diese Welt« hineingesandt. Wir dürfen etwas von seinen Vorzüglichkeiten widerspiegeln. Um meinem Auftrag nachzukommen, studierte ich nebenberuflich Theologie. Ich verstehe dies nicht als weltfremde Studierstuben-Disziplin, sondern als Anwendung von Gottes Wort in alle Lebensbereiche. So ringe ich täglich um angemessene Fragen und ehrliche Antworten. Diese Fragen stellen sich in meinen vier wichtigsten Bezügen »in dieser Welt«: Der Familie, der Gemeinde, dem Beruf und innerhalb des Staates. Eine Auswirkung meiner Forschungen ist die Umsetzung eines Intensiv-Familien-Lebensstils. Wir haben das Bildungsmanagement unserer Söhne selber an die Hand genommen, was in unserem Heimatland, der Schweiz, gesetzlich zugelassen ist. Unser Zuhause ist Dreh- und Angelpunkt unseres gemeinsamen Lernens. Die 50 Beiträge sind allesamt durch das Aufwerfen von Fragestellungen entstanden. Oftmals gab …

Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden …

Vor einigen Jahren habe ich ein Buch gelesen, dass meinen Blick auf Missionare und ihre Familien stark verändert hat. Die in 2015 verstorbene Missionarin Elisabeth Elliot wurde einmal gefragt, was ihre größte geistliche Herausforderung war. Eine zu erwartende Antwort hätte sein können, den Mördern ihres Ehemannes Jim Elliot zu vergeben. Aber keineswegs. Sie antwortete: „Das Zusammenleben mit den anderen Missionaren!“ Diese Antwort ernüchtert, da sie zeigt, dass auch Missionare „ganz normale Christenmenschen“ sind. Sie haben ihre Charakterschwächen und auch sie sündigen, indem sie lieblos zum Partner, ungeduldig mit ihren Kindern sind und mit Ungerechtigkeiten von Seiten Nichtchristen zu kämpfen haben. Viele Missionare scheuen sich von ihren Anfechtungen zu sprechen, da sie oft als „Überchristen“ angesehen werden, und von ihnen ein fehlerloses Christsein erwartet wird. Der Autor Kosin hat mit vielen Missionaren gesprochen, kennt ihre spezielle Herausforderungen und gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme. Das Buch besteht aus fiktiven Briefen, wie sie viele Missionare hätten schreiben können. Viele praktische Hinweise zeigen auf, wie wir Missionaren helfen könne, ihre Herausforderungen zu bewältigen. Der Autor gibt konkrete Gebetsanliegen …

Neue Andachtsbücher 2016

Jedes Jahr wird eine Fülle an neuen Andachtsbüchern veröffentlicht. So auch in diesem Jahr. Auf einige Neuerscheinungen will ich hier hinweisen. Eine Neuauflage ist auch dabei.  Leben als Gottes Volk, Andreas Münch, Herold Verlag Das Alte Testament ist keine zufällige Sammlung verschiedener Bücher und Geschichten; es wurde mit einer ganz bestimmten Absicht verfasst und eingeteilt. Das vorliegende Andachtsbuch soll Ihnen helfen, den ersten Teil der Bibel, die fünf Bücher Mose, besser und vor allem im Licht des Kommens unseres Herrn Jesus und dem Offenbarwerden des Evangeliums zu verstehen und für Ihr tägliches Glaubensleben anwendbar zu machen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Andachtsbüchern sind die täglichen Andachten beginnend bei 1. Mose 1,1 bis 5. Mose 34 fortlaufend angeordnet. Neben den praktischen Impulsen, die Ihnen durch die Auslegung der jeweiligen Verse gegeben werden, kann Ihnen das Andachtsbuch auch dabei helfen, einen Blick für das große Ganze zu bekommen. Andreas Münch (*1984) ist verheiratet mit Miriam und Vater von Aaron. Er ist Autor und Theologiestudent beim Martin Bucer Seminar.

Verlosung: Carson, Busch und Rice [BEENDET]

Drei Klassiker verlosen wir in dieser Woche. Ein Buch vom Bruder des bekannten Predigers Wilhelm Busch: Johannes Busch. Dann eine Neuauflage von Donald A. Carson über das Leid und ein Buch über das Gebet des Evangelisten Dr. John Rice. Beantwortet die unten angegebene Frage und seid bei der Verlosung dabei. Bitten und Empfangen, Dr. theol. John R. Rice John R. Rice war Evangelist und in Amerika durch seine überzeugende Art zu predigen bekannt. Er war Baptist, in Texas geboren und unter Farmern aufgewachsen. Er illustriert seine Botschaften mit interessanten Erlebnissen. Neben seiner Arbeit in zahlreichen Evangelsationsfeldzügen und Radioprogrammen gab er eine Wochenzeitschrift, The sword of the Lord (Das Schwert des Herrn), heraus. Das vorliegende Buch ist eines von 27 Büchern, die er geschrieben hat. Das Buch „Was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ hat auch in Deutschland schon vielen den Weg zum Herrn gezeigt. Insgesamt wurden davon 14 Millionen Exemplare gedruckt. Der Verfasser ist vor einigen Jahren verstorben.