Monate: Juni 2016

CLV mit neuem Online-Shop

Der Verlag Christliche Literaturverbreitung (CLV) hat seinen Online-Shop von Grund auf überarbeitet und ist jetzt auch in der mobilen Shop-Version nutzerfreundlich. Der Verlag stellt sich vor: Wir arbeiteten bereits viele Jahre gemeinsam in der evangelistischen Freizeit- und Jugendarbeit und waren selber durch gute, geistliche Literatur geprägt. Die Tatsache, dass christliche Verteil-Bücher, mit wenigen Ausnahmen, ziemlich teuer und daher für eine weite Verbreitung kaum geeignet waren, und auch erbauliche, weiterführende und aufklärende Literatur auf einem hohen Preisniveau lag und für viele junge Christen kaum erschwinglich war, veranlasste uns, über ein neues Verlagskonzept nachzudenken. Das Konzept sah so aus: Keine Schulden Hohe Auflagen Niedrige Preise Gewinne werden für weitere Projekte oder für die Mission eingesetzt Am 15. Mai 1983 war es dann so weit. Sieben Brüder und Schwestern gründeten die »Christliche Literatur-Verbreitung e.V.« in Bielefeld, die auch als gemeinnützig anerkannt wurde. Wenige Wochen später erschienen die ersten drei Bücher unter dem neuen Verlagszeichen CLV und einige Traktate. In den ersten zehn Jahren wurde alle Arbeit ehrenamtlich getan. Danach wurden zwei Mitarbeiter fest eingestellt. Das hat sich bis heute …

Geistliche Realität oder Wahnvorstellung

Ein interessanter Beitrag, welchen ich bei Watchman Nee entdeckt habe: Das (…) gilt für das Brotbrechen. In der Nacht, da er verraten ward, „nahm Jesus das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es den Jüngern mit den Worten: ‚Nehmet, esset! Dies ist mein Leib.‘ Dann nahm er einen Becher, sprach das Dankgebet und gab ihnen denselben mit den Worten: ‚Trinket alle daraus! Denn dies ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber: Ich werde von nun an von diesem Erzeugnis des Weinstocks nicht mehr trinken.’“ (Matth. 26,26-29). Manche betrachten dies von der stofflichen Seite her und vertreten beharrlich die Ansicht, dass, während Brot und Kelch gesegnet wurden, sich das Brot in den Leib des Herrn und der Wein in das Blut des Herrn verwandelt habe. Andere betrachten das Ganze von der Vernunft her und wenden ein, dass Brot und Wein nicht stofflich verwandelt wurden, sondern nur bildlich den Leib und das Blut des Herrn darstellen. Von des Herrn eigenem Wort …

Tipp: Vater & Sohn, alt und neu

Ich werde in Zukunft ab und zu ausgewählte säkulare Kinderbücher und CDs vorstellen, die ich selbst mit meinen Kindern mit Genuss lese, anschaue bzw. höre. Es sind meist Klassiker und somit selten völlig neue Bücher, die ich empfehlen werde. Oft haben diese Bücher bereits mehrere Generationen geprägt und haben im Laufe der Jahrzehnte wenig von ihrer Aussagekraft verloren. Beginnen will ich mit den Bildergeschichten von Erich Ohser. Der Name wird den meisten nicht geläufig sei. Umso mehr werden sich viele ehemalige Schüler zumindest an Auszüge aus den berühmten und manchmal berüchtigten Bildergeschichten um „Vater & Sohn“ erinnern, die in vielen Schulbüchern zu finden sind. Berühmt, da die 192 Geschichten unzählige Male aufgelegt wurden. Berüchtigt, da einige der Geschichten nicht mehr der aktuellen Philosophie in der westlichen Welt entsprechen. Dass Vater den Sohn für seine „Untaten“ mehrfach „züchtigt“ werden manche politisch korrekten Zeitgenossen schwer verkraften. Hätte ein Zeichner und Geschichtenerzähler heute solche Geschichten gemalt, hätten sie sicher nicht diese Verbreitung gefunden und wären womöglich ein Fall für den „Giftschrank“ geworden. Eine besonders schöne Ausgabe mit sämtlichen Abenteuern hat …

Tipp: Leporellos von inner cube

Die Welt wird immer komplexer und komplizierter. Es ist nicht leicht, dabei die Orientierung nicht zu verlieren. Jährlich kommen zirka 80.000 neue Bücher auf den deutschen Markt, die von über 2000 Verlagen herausgegeben werden. Viele, besonders jüngere Leser, sind es aber kaum mehr gewöhnt, längere Texte oder ganze Bücher und eBooks zu lesen. Der Verlag inner cube hat sich dieser Entwicklung gestellt und veröffentlicht kompakte, attraktiv gestaltete und lesefreundliche Studienfaltkarten. Inzwischen sind 36 Faltkarten aus einem sehr breiten Themenfeld erschienen. Von „Wie studiere ich die Bibel?“ über „Die Zehn Gebote“ und „Frauen der Bibel NT“ bis „Die Entrückung“ und „Gibt es Heilsgewissheit?“. Die Faltkarten sind DIN A5 groß, haben meist 12 Seiten und sind 4-farbig und hochglänzend, also auch gut abwischbar. Gerade wenn es darum gut, sich einen Überblick zu einem Thema zu verschaffen und das Wesentliche zu begreifen, sind die Faltkarten hervorragend geeignet. Sie eignen sich als solide Grundlage, um ein Thema für die Bibelarbeit oder Jugendstunde auszuarbeiten. Oft sind Tabellen und Grafiken vorhanden. Um ein Thema zu vertiefen werden ausgewählte weiterführende Bücher empfohlen. …

Besprechung: Mein Bibellexikon

Vor einigen Jahren ist ein ganz besonderes Buch für Kinder in Zusammenarbeit von blbmedien, SCM und der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen: Mein Bibellexikon. Es wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, aber auch jüngere werden ihren Nutzen davon haben und können auf „Bibel-Entdeckungen“ gehen. Auf über 300 Seiten werden zirka 1400 Begriffe aus dem Alten und Neuen Testament auf eine kindgerechte Art erklärt. In Ergänzung zu den „offiziellen“ Erklärungen haben zu einigen Begriffen Kinder zwischen 8 und 13 Jahren auf sympathische Weise Erklärungen notiert. Viele Rätsel, Aktionen, Vorschläge und Bastelideen rund um die Bibel machen die Beschäftigung mit dem Buch interessant und abwechslungsreich. Bei der Schreibweise der biblischen Städte- und Personennamen orientieren sich die Autoren des Lexikons an der ökumenischen „Loccumer Schreibweise“ und nicht an der unter Bibeltreuen meist verwendeten Schreibweise Martin Luthers. Bei den Zehn Geboten folgt man der Zählung nach Martin Luthers Katechismus. Das zweite Gebot aus der „reformierten Tradition“ mit dem „Bildnisverbot“ ist somit nicht vorhanden. Zentrale biblischen Begriffe wie „Sünde“, „Schöpfung“ und „Vergebung“ werden frei von Bibelkritik erläutert. Auch darüber hinaus konnte …

SCM übernimmt Gerth Medien, Fontis und Asaph gehen zusammen

Das christlich-evangelikale Verlagswesen kommt nicht zur Ruhe und wächst immer mehr zusammen. Die Stiftung Christliche Medien (SCM) übernimmt zum 1.07. die Verlage Gerth Medien und Adeo mit der bekannten Frauenzeitschrift Lydia. Damit bleiben von den traditionellen evangelikalen Verlagen nur noch Francke, Brunnen Verlag in Gießen, Fontis-Verlag (ehemals Brunnen Verlag in Basel) und die Kawohl-Gruppe unabhängig. Womöglich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Verlage in der SCM aufgehen werden. Theologische Unterschiede dürften dabei kein Hinderungsgrund sein, denn alle traditionellen Verlage haben ihre früheren konservativ-evangelikalen Positionen zum großen Teil aufgegeben. Dazu passt auch die zweite Fusion, die ebenfalls zum 1.07. angekündigt wird. Der Brunnen Verlag Basel und der charismatische Asaph-Verlag aus der Schweiz schließen sich zusammen und fungieren zukünftig unter dem Namen Fontis-Media. Bemerkenswert ist, wie dominant die SCM im christlichen Verlagswesen mit der Übernahme wird. Ein Boykott eines Verlags oder eines Buches, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, kann Bücher für einen Großteil evangelikaler Christen nahezu unsichtbar machen. Ein Grund mehr, gerade die kleineren und bibeltreuen Verlage mit einer Bestellung und Empfehlung zu unterstützen.

Besprechung: Gottesfurcht

Das Thema der Gottesfurcht wurde literarisch bisher ganz offensichtlich nicht oft begangen. Mir fällt höchstens ein weiteres Buch ein, welches sich auf eine Weise mit der Gottesfurcht beschäftigt. Das verwundert, wenn man bedenkt, dass „die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist“. Der Autor zeichnet zunächst ein sehr düsteres Bild vom Christentum, bevor er sich der „Furcht Gottes“ in Gottes Wort zuwendet. Als ein Symptom abnehmender Gottesfurcht wird angeführt, dass sehr viele Christen nur noch von „Jesus“ reden und ihn seiner Hoheitstitel „Herrn Jesus Christus“ berauben. Die Apostel selbst sprachen seit der Verherrlichung meist vom Herrn Jesus Christus. Das mag manchem Leser kleinlich klingen, gewinnt in der allgemein abnehmenden Gottesfurcht unter Evangelikalen jedoch eine tiefere Bedeutung. Er ermutigt betend über die vielen Worte Gottes nachzusinnen, die uns die „heiligen, herrlichen, ehrfuchtgebietenden Wesenseigenschaften Gottes bezeugen“ und betont immer wieder, dass ohne die Ehrfurcht vor Gott und seinem Wort eine wahre Gotteserkenntnis nicht oder zumindest nur eingeschränkt möglich ist. Gottesfurcht ist eine innere Haltung, die sich dann selbstverständlich auch im praktischen Christenleben zeigt. Das Buch ist nicht …

Info: Bibelkonferenz zu den Grundlagen des Glaubens

Am kommenden Samstag, dem 4. Juni 2016, findet in Gummersbach die Bibelkonferenz zu den Grundlagen des Glaubens statt. Das Thema lautet: „Die Sola der Reformation“ und soll auf das Reformationsjahr 2017 vorbereiten. Organisiert wird diese Konferenz von der Reformations-Gesellschaft-Heidelberg e.V. (RGH) und dem Missionswerk Voice of Hope. Bei solchen Konferenzen ist es immer interessant, wer die Vorträge hält. Mit dabei sind dieses Mal: Dr. Bernhard Kaiser (Autor wertvoller theologischer Bücher) Ds. Pieter den Ouden Prof. Dr. Willem van Vlastuin Dieter Borchmann, M.Div. M.A. Mijnders-van-Woerden (die Autorin des Buches „Gladys Aylward – Die Frau mit dem Buch“) Marius Timmermans (Autor der neuen Heidelberger Trilogie „Auf der Reise zum wahren Glauben“) Außerdem wird auf dieser Konferenz das neue Buch von Dr. Sebastian Merk vorgestellt: Die Familienandacht – Eine praktische Anleitung Vielleicht ist die Anmeldung für Kurzentschlossene noch möglich: www.voiceofhope-missionswerk.de Weitere Infos hier: www.reformationsgesellschaft.de