Monate: April 2016

Die Gemeinschaft der Heiligen

Um einem Missverständnis, der in den letzten Artikeln möglicherweise entstanden ist, vorzubeugen, ist wohl dieser Artikel nötig. Überhaupt kann man sich fragen, warum ich in einem Blog, dass vornehmlich Literatur bespricht, mich mit Dispensationalismus und anderen Themen auseinandersetze. Nun die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen: Wenn ich ein Buch aufmache, und dies gilt für christliche Literatur im besonderen Maße, möchte ich wissen, wer der Autor ist. Wie sein Verhältnis zur Heiligen Schrift ist, ist dabei in besonderem Maße wichtig. Somit versuche ich immer möglichst viele Informationen zum Autor zu bekommen. Sein theologischer Hintergrund ist dabei in hohem Maße relevant. Was mir besonders wichtig ist, ist zudem die Gemeinde, die der Autor ist. Vielleicht sollte man es anders ausdrücken. Ich möchte wissen, wie er zur Ortsgemeinde steht, welche Ordnung dort vorherrscht, wie Gemeindezucht gehandhabt wird, wie die Gottesdienste durchgeführt werden, wie missioniert wird usw. Somit würde ich niemals ein religiöses Werk lesen, dessen Autor gemeindelos ist.

Bruder unter Brüdern

Zunächst sollte ich erklären, dass ich keine christlichen Wurzeln habe. Weder meine Mutter, noch meine Oma, noch irgendein entfernter Onkel waren oder sind Christen. Als ich mit 16 Jahren zum Glauben kam, war vieles für mich neu. Ja ich würde sogar sagen, dass es kein Element des Glaubens und des Handelns als Christ gibt, was ich nicht neu lernen musste. Angefangen vom Verzicht auf Notlügen bis zur Änderung der Ausdrucksweise. Auch wäre es gelogen, zu behaupten, dass der Prozess fertig ist. Wenn ich jedoch rückblickend einen Fehler wiederholt begangen habe, dann den, mehr auf erfahrene Brüder zu hören als auf die Stimme des Heiligen Geistes durch sein Wort. Prinzipiell ging ich nach meiner Bekehrung immer davon aus, dass mich ein Bruder belehren muss, wie man die Schrift nun korrekt zu verstehen hat. Nun stimmt es, dass Gott Lehrer eingesetzt hat, aber durch die Gemeinschaft mit Christus in seinem Wort, ist jeder Christ in der Lage den vollkommenen und wunderbaren Willen Gottes zu erfassen und zudem auch die Kraft zu bekommen, seinen Willen zu tun. Ich …

Wie falsche Theologie uns die Bibel stehlen kann

Mit Entsetzen aber gleichzeitig auch mit Freude entsinne ich mich an eine „christliche“ und „bibeltreue“ Konferenz, auf der ich vor etwa zwei Jahren anwesend war. Ich werde keine Namen und Orte nennen, jedoch wird für den Kenner auch so offensichtlich sein, wovon ich rede. Der Autor sprach über die Offenbarung und sein Fazit war im Großen und Ganzen, dass die Offenbarung die Christen nichts angeht, da der Inhalt nur die Juden betrifft, die nach der Entrückung der Gemeinde zum Glauben kommen werden. Es waren noch viele weitere verwirrende Thesen aufgestellt worden, jedoch lag über allem der Unterton: Dies betrifft nur die Juden, und das betrifft nur die Juden, für die Gemeinde sind im Großen und Ganzen nur die Paulusbriefe, und selbst hier nicht alle. Das war das Entsetzen! Es wurde größer, als aus den Reihen der Zuhörer vereinzelt Halleluja-Rufe erschallten über diese „Frohe Botschaft“. Der Redner hielt uns vor, dass Verse, wie „sei getreu bis zum Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“, niemals für Menschen gemeint sein können, die unter der Gnade …

NEU: … und ER ist doch auferstanden und lebt!

An der Auferstehung Jesu Christi scheiden sich die Geister – und das seit nahezu 2000 Jahren. Aber gerade die Tatsache einer leibhaftigen Auferstehung des Sohnes Gottes drückt dem christlichen Glauben das Siegel des vollbrachten Erlösungswerkes auf. In diesem eBook, das nun in einer neuen, erweiterten und überarbeiteten Auflage erscheint, werden Augenzeugenberichte und zeitgenössische Texte herangezogen, um die historische Glaubwürdigkeit des Auferstehungsgeschehens zu untermauern. Der Glaube an die Auferstehung als ein wirklich in Raum und Zeit stattgefundenes Ereignis steht konträr zur These von der sogenannten „Auferstehung im Kerygma“, die von einer diesseitsbezogenen Religiosität moderner Prägung postuliert wird. Der lebendige Glaube an den Auferstandenen aber zieht Folgen nach sich – Konsequenzen in unserem diesseitigen Leben ebenso wie für unser Leben nach dem Tod. Her­aus­ge­ber: Fol­gen Ver­lag, als eBook 7,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de