Monate: März 2016

Das geheimnisvolle Haus am Meer

In die­sem Buch geht es um zwei Kin­der, die mit ihrer Mut­ter die Pen­si­on ihrer Oma füh­ren, da die­se sich ihr Bein gebro­chen hat. Dabei erle­ben sie ein gro­ßes Aben­teu­er. Mei­ner Mei­nung nach ist das Buch sehr gut geschrie­ben. Es ver­an­schau­licht ganz deut­lich, wie Gott nur durch ein ernst gemein­tes Gebet hel­fen kann. Außer­dem behan­delt es ein sehr aktu­el­les The­ma, da es bei einem ihrer Freun­de Pro­ble­me in der Fami­lie gibt. Die Eltern strei­ten sich näm­lich immer und wol­len sich schei­den las­sen, was heut­zu­ta­ge lei­der immer häu­fi­ger geschieht. Die Spra­che hat mir auch gut gefal­len, denn sie ist gepflegt und ohne vul­gä­re Aus­drü­cke. Was beson­ders gut an die­sem Buch ist, dass man dort auch sehen kann, wie ein­fach es manch­mal sein kann, Men­schen von Jesus zu über­zeu­gen, wenn man nur den Mut dazu auf­bringt. Außer­dem ist es ein rela­tiv dün­nes Buch und leicht zu lesen, wes­halb es eben­falls für Kin­der geeig­net ist, die nicht so ger­ne lesen. Ich wür­de das Buch für Kin­der im Alter von 10 – 12 Jah­ren emp­feh­len. Jan Frei­tag, 12 Jah­re Das Buch hat 96 Seiten, …

Sensibilität und Dankbarkeit

Da mein Vater ein Rus­se war und mei­ne Mut­ter eine Deut­sche ist, schwin­gen in mei­ner See­le zwei Sai­ten: Eine emo­tio­na­le, ver­spiel­te, auch etwas trau­ri­ge und eine ratio­na­le, küh­le und sach­li­che. Durch­aus ent­ste­hen damit Dis­so­nan­zen, im gro­ßen und gan­zen hat es aber vie­le Vor­tei­le mul­ti­kul­tu­rell auf­zu­wach­sen. Heu­te habe ich mich ent­schie­den eini­ge rus­si­sche Dich­ter vor­zu­stel­len, die ich als Jugend­li­cher zwi­schen 17 und 19 in Maßen ver­schlang. Obwohl ich auch ger­ne Tho­mas Mann und Mark Twain las, wür­de ich rus­si­scher immer den Vor­zug geben. Auf mich haben vie­le rus­si­sche Dich­ter einen prä­gen­den Ein­druck hin­ter­las­sen: Natür­lich kann man hier nicht an Dos­to­jew­ski vor­bei­ge­hen, die­sem Genie und sicher­lich inter­na­tio­nal bekann­tes­ten rus­si­schen Schrift­stel­ler. „Schuld und Süh­ne“, bzw. wie es neu bes­ser über­setzt wur­de „Ver­bre­chen und Stra­fe“ schil­dert hier­bei einen mora­lisch an sich selbst anspruchs­vol­len aber eben auch labi­len Jugend­li­chen, der aus ver­schie­de­nen Grün­den mit der Axt eine alte und über­aus unfreund­li­che Pfand­lei­he­rin und ihre Schwes­ter ermor­det. Nun hört sich das nach einem Kri­mi an, Dos­to­jew­ski gelingt jedoch eine bril­lan­te Dar­stel­lung der uner­träg­li­chen Gewis­sens­qua­len des Mör­ders Ras­kol­ni­kov: Hier, wie über­haupt stän­dig in …

Standpunkt: Wie viele Bücher gehören in die Bibliothek eines Theologen?

Wie­vie­le Bücher gehö­ren in die Biblio­thek eines Theo­lo­gen? Roger Nico­le (1915−2010), Sys­te­ma­ti­scher Theo­lo­ge, Edi­tor der New Gene­va Stu­dy Bible und Mit­über­set­zer der NIV,Mit­in­itia­tor und ‑ver­fas­ser der Chi­ca­go­er Erklä­run­gen 1978 – 82, war lei­den­schaft­li­cher Samm­ler von theo­lo­gi­schen Wer­ken, Detek­tiv­ro­ma­nen und Brief­mar­ken, befand die Gesamt­an­zahl von 1000 – 1200 Wer­ken als hin­läng­lich. Hier geht es zu mei­nem ein­füh­ren­den Auf­satz. Hier sind eini­ge Über­le­gun­gen eines begeis­ter­ten Lesers mit laten­ter Sam­mel­lei­den­schaft: … wei­ter­le­sen bei hanniel.ch