Monate: Februar 2016

NEU: Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit

Aus dem Vor­wort: Eigent­lich wüss­te ich, wie mein Leben als Christ aus­se­hen müss­te. Hier sind fünf Auf­for­de­run­gen zeit­ge­nös­si­scher Fröm­mig­keit: Zweif­le an allem, außer an dir selbst! Damit hältst du dir alle Mög­lich­kei­ten offen. Sonst wirst du einer die­ser Super-Pseu­do-Hei­li­gen. Ent­wick­le dei­ne Spi­ri­tua­li­tät! Damit holst du dir emo­tio­nal das ab, was dir fehlt. Sonst gerätst du in die Fal­le des Intel­lek­tua­lis­mus. Zele­brie­re dein Unter­wegs­sein! Damit kannst du pro­blem­los auf Neben­stra­ßen blei­ben. Sonst wird dein Christ­sein lang­wei­lig. Sei begeis­tert für Jesus! Damit sorgst du dafür, dass der Spaß-Fak­­tor hoch bleibt. Sonst wird dein Leben zu ernst. Gewin­ne Men­schen für Jesus! Damit ist für eine bun­te Rei­se­ge­sell­schaft gesorgt. Sonst wirst du abge­lehnt. An die­sen Maxi­men ist nicht alles ver­kehrt. Wir zwei­feln, wir erle­ben emo­tio­na­le Durst­stre­cken, wir sind unter­wegs zum himm­li­schen Ziel, wir wol­len uns über Jesus freu­en, wir wol­len Men­schen die bes­te Bot­schaft der Welt brin­gen. Der Best­sel­ler „Die Pil­ger­rei­se“ hebt uns aus die­ser zeit­ge­bun­de­nen Sicht des Christ­seins her­aus. Der Autor leb­te im 17. Jahr­hun­dert. Er ver­brach­te Jah­re im Gefäng­nis. Dafür muss­te er sei­ne gro­ße, Not lei­den­de Fami­lie zurücklassen, …

Nachfolge Christi

„Was nützt es dir, über die Drei­ei­nig­keit hoch­ge­lehrt strei­ten zu kön­nen, wenn du die Demut nicht hast, ohne die du der Drei­ei­nig­keit miss­fällst? Wahr­haf­tig, hoch­ge­lehr­te und tief­sin­ni­ge Wor­te machen den Men­schen nicht hei­lig und nicht gerecht: ein Leben voll Tugend dage­gen macht uns Gott genehm. Es ist mir ungleich lie­ber, ein leben­di­ges Gefühl der Reue und Buße im Her­zen zu haben, als eine schul­ge­rech­te Erklä­rung geben zu kön­nen, was Reue und Buße sei. Hät­test du die gan­ze Bibel und die Aus­sprü­che aller Phi­lo­so­phen im Gedächt­nis, hät­test aber dabei die Lie­be Got­tes und sei­ne Gna­de nicht im Her­zen: wozu hül­fe dir all jenes, ohne die­ses Einzige?“