Jahr: 2016

Zehn Fragen an Martin Vedder

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Mein Buch „Afri­ka war nur der Anfang“ ent­stand in Fol­ge ver­schie­de­ner Anfra­gen, mei­ne Erleb­nis­se, die ich teil­wei­se auf Mis­si­ons­aben­den berich­te­te, in schrift­li­cher Form nie­der­zu­le­gen. Der Inhalt soll die Leser ermu­ti­gen, mehr mit dem Herrn zu wagen und alles von IHM zu erwar­ten. Dass mitt­ler­wei­le vier Auf­la­gen erschie­nen sind, scheint dar­auf hin­zu­wei­sen, dass hier einem ech­ten Bedürf­nis ent­spro­chen wor­den ist. Das Buch „Gesetz oder Evan­ge­li­um“  ist eine Neu­auf­la­ge mei­ner theo­lo­gi­schen Examens­ar­beit und als Hil­fe in der Erzie­hung der Kin­der, in der Sonn­tag­schu­le usw. gedacht. Die Bro­schü­ren „Die Ver­samm­lung des leben­di­gen Got­tes“ und „Wer ist Jesus Chris­tus?“ ent­stan­den in mei­ner Mis­si­ons­ar­beit und sind nur in ande­ren Spra­chen erhält­lich. „Der glück­li­che Jim­my“ ist mein ers­tes Buch­pro­jekt und wur­de ver­fasst, als ich mei­nen ers­ten Mis­si­ons­ein­satz in Deutsch­land durch­führ­te und wir dabei fest­stell­ten, dass die von uns ein­ge­setz­te Kin­der­li­te­ra­tur nicht opti­mal war. Dem soll­te dann die­ses klei­ne Büch­lein abhel­fen, das in der Fol­ge­zeit dann noch in meh­re­re Spra­chen über­setzt wurde.

NEU: Eine biblische Sicht für das gesamte Leben gewinnen

Das Leben als Christ steht in einer drei­fa­chen Span­nung (sie­he Johan­nes 17,14−17). Wir sind »nicht von der Welt«, das heißt unse­re Iden­ti­tät soll­te nicht von den Über­le­gun­gen und Strö­mun­gen die­ser Welt ohne Gott geprägt wer­den. Gleich­zei­tig sind wir »in der Welt«. Dies ist unser gött­lich ver­ord­ne­ter Auf­ent­halts­ort. Dazu kommt der Auf­trag unse­res Schöp­fers und Erlö­sers: Wir sind »in die­se Welt« hin­ein­ge­sandt. Wir dür­fen etwas von sei­nen Vor­züg­lich­kei­ten wider­spie­geln. Um mei­nem Auf­trag nach­zu­kom­men, stu­dier­te ich neben­be­ruf­lich Theo­lo­gie. Ich ver­ste­he dies nicht als welt­frem­de Stu­­dier­s­tu­­ben-Dis­­zi­­plin, son­dern als Anwen­dung von Got­tes Wort in alle Lebens­be­rei­che. So rin­ge ich täg­lich um ange­mes­se­ne Fra­gen und ehr­li­che Ant­wor­ten. Die­se Fra­gen stel­len sich in mei­nen vier wich­tigs­ten Bezü­gen »in die­ser Welt«: Der Fami­lie, der Gemein­de, dem Beruf und inner­halb des Staa­tes. Eine Aus­wir­kung mei­ner For­schun­gen ist die Umset­zung eines Inten­­siv-Fami­­li­en-Lebens­­stils. Wir haben das Bil­dungs­ma­nage­ment unse­rer Söh­ne sel­ber an die Hand genom­men, was in unse­rem Hei­mat­land, der Schweiz, gesetz­lich zuge­las­sen ist. Unser Zuhau­se ist Dreh- und Angel­punkt unse­res gemein­sa­men Ler­nens. Die 50 Bei­trä­ge sind alle­samt durch das Auf­wer­fen von Fra­ge­stel­lun­gen ent­stan­den. Oft­mals gab …

Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden …

Vor eini­gen Jah­ren habe ich ein Buch gele­sen, dass mei­nen Blick auf Mis­sio­na­re und ihre Fami­li­en stark ver­än­dert hat. Die in 2015 ver­stor­be­ne Mis­sio­na­rin Eli­sa­beth Elli­ot wur­de ein­mal gefragt, was ihre größ­te geist­li­che Her­aus­for­de­rung war. Eine zu erwar­ten­de Ant­wort hät­te sein kön­nen, den Mör­dern ihres Ehe­man­nes Jim Elli­ot zu ver­ge­ben. Aber kei­nes­wegs. Sie ant­wor­te­te: „Das Zusam­men­le­ben mit den ande­ren Mis­sio­na­ren!“ Die­se Ant­wort ernüch­tert, da sie zeigt, dass auch Mis­sio­na­re „ganz nor­ma­le Chris­ten­men­schen“ sind. Sie haben ihre Cha­rak­ter­schwä­chen und auch sie sün­di­gen, indem sie lieb­los zum Part­ner, unge­dul­dig mit ihren Kin­dern sind und mit Unge­rech­tig­kei­ten von Sei­ten Nicht­chris­ten zu kämp­fen haben. Vie­le Mis­sio­na­re scheu­en sich von ihren Anfech­tun­gen zu spre­chen, da sie oft als „Über­chris­ten“ ange­se­hen wer­den, und von ihnen ein feh­ler­lo­ses Christ­sein erwar­tet wird. Der Autor Kosin hat mit vie­len Mis­sio­na­ren gespro­chen, kennt ihre spe­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen und gibt ihnen mit die­sem Buch eine Stim­me. Das Buch besteht aus fik­ti­ven Brie­fen, wie sie vie­le Mis­sio­na­re hät­ten schrei­ben kön­nen. Vie­le prak­ti­sche Hin­wei­se zei­gen auf, wie wir Mis­sio­na­ren hel­fen kön­ne, ihre Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Der Autor gibt kon­kre­te Gebets­an­lie­gen und hat …

Neue Andachtsbücher 2016

Jedes Jahr wird eine Fül­le an neu­en Andachts­bü­chern ver­öf­fent­licht. So auch in die­sem Jahr. Auf eini­ge Neu­erschei­nun­gen will ich hier hin­wei­sen. Eine Neu­auf­la­ge ist auch dabei.  Leben als Got­tes Volk, Andre­as Münch, Herold Ver­lag Das Alte Tes­ta­ment ist kei­ne zufäl­li­ge Samm­lung ver­schie­de­ner Bücher und Geschich­ten; es wur­de mit einer ganz bestimm­ten Absicht ver­fasst und ein­ge­teilt. Das vor­lie­gen­de Andachts­buch soll Ihnen hel­fen, den ers­ten Teil der Bibel, die fünf Bücher Mose, bes­ser und vor allem im Licht des Kom­mens unse­res Herrn Jesus und dem Offen­bar­wer­den des Evan­ge­li­ums zu ver­ste­hen und für Ihr täg­li­ches Glau­bens­le­ben anwend­bar zu machen. Im Gegen­satz zu den meis­ten ande­ren Andachts­bü­chern sind die täg­li­chen Andach­ten begin­nend bei 1. Mose 1,1 bis 5. Mose 34 fort­lau­fend ange­ord­net. Neben den prak­ti­schen Impul­sen, die Ihnen durch die Aus­le­gung der jewei­li­gen Ver­se gege­ben wer­den, kann Ihnen das Andachts­buch auch dabei hel­fen, einen Blick für das gro­ße Gan­ze zu bekom­men. Andre­as Münch (*1984) ist ver­hei­ra­tet mit Miri­am und Vater von Aaron. Er ist Autor und Theo­lo­gie­stu­dent beim Mar­tin Bucer Seminar.

Verlosung: Carson, Busch und Rice [BEENDET]

Drei Klas­si­ker ver­lo­sen wir in die­ser Woche. Ein Buch vom Bru­der des bekann­ten Pre­di­gers Wil­helm Busch: Johan­nes Busch. Dann eine Neu­auf­la­ge von Donald A. Car­son über das Leid und ein Buch über das Gebet des Evan­ge­lis­ten Dr. John Rice. Beant­wor­tet die unten ange­ge­be­ne Fra­ge und seid bei der Ver­lo­sung dabei. Bit­ten und Emp­fan­gen, Dr. theol. John R. Rice John R. Rice war Evan­ge­list und in Ame­ri­ka durch sei­ne über­zeu­gen­de Art zu pre­di­gen bekannt. Er war Bap­tist, in Texas gebo­ren und unter Far­mern auf­ge­wach­sen. Er illus­triert sei­ne Bot­schaf­ten mit inter­es­san­ten Erleb­nis­sen. Neben sei­ner Arbeit in zahl­rei­chen Evan­gel­sa­ti­ons­feld­zü­gen und Radio­pro­gram­men gab er eine Wochen­zeit­schrift, The sword of the Lord (Das Schwert des Herrn), her­aus. Das vor­lie­gen­de Buch ist eines von 27 Büchern, die er geschrie­ben hat. Das Buch „Was muss ich tun, um geret­tet zu wer­den?“ hat auch in Deutsch­land schon vie­len den Weg zum Herrn gezeigt. Ins­ge­samt wur­den davon 14 Mil­lio­nen Exem­pla­re gedruckt. Der Ver­fas­ser ist vor eini­gen Jah­ren verstorben.

Warum du christliche Klassiker lesen solltest

Denn befra­ge nur das frü­he­re Geschlecht und ach­te auf das, was ihre Väter erforscht haben! Denn wir sind nur von ges­tern her und wis­sen nichts, weil unse­re Tage nur ein Schat­ten auf Erden sind; sie aber wer­den dich sicher­lich beleh­ren, wer­den dir’s sagen und aus der Tie­fe ihrer Ein­sicht die Wor­te her­vor­ge­hen las­sen. Hiob 8,8−10

Verlag Friedensstimme eröffnet Online-Shop

Der Ver­lag Frie­dens­stim­me gehör­te bis­her zu den weni­gen ver­blie­be­nen christ­li­chen Ver­la­gen, die auf einen Online-Shop ver­zich­tet haben. Die­se Zeit ist offen­bar vor­bei. Auf dem aktu­el­len Ver­lags­ka­ta­log ist eine Web-Adres­­se ange­ge­ben: www.friedensstimme.com. Und seit heu­te ist der Shop online. Der Ver­lag stellt sich vor: Unser Ver­lag ist ein Arbeits­zweig des Mis­si­ons­wer­kes Frie­dens­stim­me mit dem Sitz in Mari­en­hei­de, Deutsch­land. Das Mis­si­ons­werk wur­de 1978 von Chris­ten gegrün­det, die in den sieb­zi­ger Jah­ren aus der ehe­ma­li­gen UdSSR in die Bun­des­re­pu­blik umsie­del­ten und sich kurz zuvor zu einer Bru­der­schaft zusam­men­ge­schlos­sen hat­ten. Die Bru­der­schaft trägt heu­te den Namen: „Ver­ei­ni­gung der Evan­­ge­­li­ums-Chris­­ten-Bap­­tis­­ten-Gemein­­den in Deutsch­land“ und zählt rund 70 Gemein­den und Grup­pen von Gläu­bi­gen. Bereits in den ers­ten Jah­ren des Bestehens des Mis­si­ons­wer­kes wur­de ein Ver­lag zur Her­aus­ga­be von erbau­li­chen Büchern, Ton­band­auf­nah­men usw. gegrün­det. In enger Zusam­men­ar­beit mit der Bru­der­schaft wer­den eige­ne Pro­duk­tio­nen erstellt und in der haus­ei­ge­nen Buch­hand­lung zusam­men mit Arti­keln ande­rer Ver­la­ge zum Ver­kauf ange­bo­ten. Zur Inter­­net-Sei­­te des Ver­lags: friedensstimme.com.

Gefunden: Gottes Wille

Was ist Got­tes Wil­le für mein Leben? Was ist sein Plan für mein Leben und wie fin­de ich das her­aus? Wen will er dass ich hei­ra­te? In wel­che Gemein­de will Gott dass ich gehe? Wel­che Aus­bil­dung? Ist es sein Wil­le dass ich in die Mis­si­on gehe? Ist es sein Wil­le dass ich die Gemein­de ver­las­se? Ist es sein Wil­le dass ich die­ses oder jenes Auto kau­fe? Was ist Got­tes Wil­le? Oder haben wir viel­leicht sogar Frei­hei­ten bezüg­lich unse­rer Ent­schei­dun­gen? „In der Fra­ge nach dem Wil­len Got­tes, sind wir schlim­mer als jeder Cha­ris­ma­ti­ker“, sag­te jemand zu mir. Ich muss­te kurz dar­über nach­den­ken und konn­te dem dann nur zustim­men. Wir mögen die Cha­ris­ma­ti­ker kri­ti­sie­ren von ihrer Ein­stel­lung und ihrer Leh­re, aber in die­sem Punkt, sind wir meis­tens schlim­mer als sie. Ist es nicht so, dass wir mit die­sem „Ich will Got­tes Wil­len für mein Leben erken­nen“, nur from­mes daher plap­pern, um ande­ren sehr geist­lich zu erschei­nen damit sie den­ken „man ist der geist­lich, man ist der fromm“? Frag doch mal so jeman­den wie der das denn erkennen …

Tipp: Tatort Station 4/Tatort Deutschland/Der Plutonium-Deal

Irgend etwas stimmt nicht auf Sta­ti­on 4! Kris­ti­na Beren­sen, die jun­ge Kran­ken­schwes­ter, weiß, dass hier seit Jah­ren Abtrei­bun­gen durch­ge­führt wer­den. Aber war­um die Geheim­nis­tue­rei? War­um der ver­schlos­se­ne Kar­tei­kas­ten? Was ver­schweigt Dr. Nico­lai? Wäh­rend Kris­ti­nas Arg­wohn wächst, bekommt irgend­wo in der Stadt eine Frau Streit mit ihrem Mann, ein Mäd­chen Ärger mit ihrem Vater und ein jun­ger Repor­ter einen mys­te­riö­sen Tipp …! Her­aus­ge­ber: Fol­gen Ver­lag, als eBook 4,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de In einer deut­schen Groß­stadt wird ein Afri­ka­ner auf offe­ner Stra­ße ange­grif­fen und bru­tal zusam­men­ge­schla­gen. Kur­ze Zeit spä­ter steht ein Asy­lan­ten­wohn­heim in Flam­men. Ist ein und die­sel­be Per­son der Draht­zie­her hin­ter die­sen Gewalt­ta­ten? Zu glei­chen Zeit wird der Lokal­po­li­ti­ker Ger­not Crohm, der als Christ ein enga­gier­ter Geg­ner von Rechts­ex­tre­mis­mus und Aus­län­der­feind­lich­keit ist, mit Mord­dro­hun­gen tyran­ni­siert. Beson­ders bedroh­lich ist, dass der anony­me Anru­fer jeden Schritt Crohms im vor­aus zu ken­nen scheint. Ist der Unbe­kann­te etwa im engs­ten Freun­des­kreis der Fami­lie zu suchen? Wäh­rend die Gne­ral­bun­des­an­walt­schaft noch erfolg­los im Fall des bren­nen­den Asy­lan­ten­heims ermit­telt, ent­de­cken Beam­te zufäl­lig einen unter­ir­di­schen Bun­ker. Sie fin­den dort außer Nazi-Pro­­­pa­­gan­­da­­ma­­te­­ri­al auch Zeich­nun­gen von sechs bren­nen­den Häusern …

Besprechung: Psalm 23 — Aus der Sicht eines Schafhirten

Jesus, mein Hir­te! Was für eine Tie­fe liegt in die­sem Aus­spruch Davids, der selbst als Hir­te auf­wuchs und spä­ter König wur­de — gewis­ser­ma­ßen der Hir­te des Vol­kes Isra­el. Wie kaum einem Men­schen des 21. Jahr­hun­derts war ihm bewusst, was es bedeu­tet, ein Schaf zu sein: ein völ­lig abhän­gi­ges, schwa­ches Tier, das sei­nem Hir­ten gehört. Der Autor Phil­lip Kel­ler, Diplom­land­wirt und selbst lang­jäh­ri­ger Schaf­züch­ter, beschreibt in die­sem 175 Sei­ten star­ken Büch­lein, was der Psalm 23 aus sei­ner Sicht wirk­lich aus­sagt. Jeder Aspekt des Psalms wird in 12 Kapi­teln unter die Lupe genom­men und betont die inni­ge Bezie­hung des Hir­ten zu sei­ner Her­de. Glei­cher­ma­ßen über­trägt der Autor die­se Bezie­hung auf das Ver­hält­nis von dem gro­ßen Hir­ten Jesus zu jedem sei­ner Scha­fe, den Gläu­bi­gen, die er mit sei­nem Blut erkauft hat. Wer möch­te schon ger­ne ein Schaf genannt wer­den? Oft wird das sogar als Belei­di­gung ver­stan­den. Und doch wer­den in die­sem Buch die erstaun­li­chen Par­al­le­len, die wir Men­schen zu den Scha­fen auf­wei­sen, beson­ders deut­lich. Immer wie­der staun­te ich über die ver­blüf­fen­den Bei­spie­le, die sich sehr gut auf unser Leben übertragen …