Monate: November 2015

Zehn Fragen an Anneli Klipphahn

Wie kamen Sie dazu schriftstellerisch aktiv zu werden? Schon als Kind habe ich viel gelesen und Tagebuch geschrieben. Während der DDR-Zeit studierte ich Religionspädagogik. Dabei lernten wir, Entwürfe für die Arbeit mit Kindern (damals hieß das Christenlehre, denn in der DDR gab es keinen Religionsunterricht) von Grund auf selbst zu planen und zu erarbeiten. Wir hatten nur sehr wenig Material und brauchten viel Fantasie und Kreativität, um Kinder, die einem atheistischen Umfeld aufwuchsen, für das Wort Gottes zu begeistern. Zu dieser Zeit fing ich an, kurze Geschichten zu schreiben. Mein Ziel war es, Kindern deutlich zu machen, dass die Bibel kein langweiliges Buch aus längst vergangener Zeit ist, sondern das lebendige Wort Gottes, das direkt in unser ganz persönliches Leben hineinsprechen möchte. Nach der politischen Wende wurden einige meiner Geschichten auf der Kinderseite der Zeitschrift ethos ( Schwengeler Verlag) veröffentlicht. Dann erfuhr ich, dass es in unserem damaligen Wohnort den „Verein Neustädter Autoren“ gab und wurde dort Mitglied.  Während dieser Zeit erschienen Texte von mir in verschiedenen Anthologien. Nach einer Lesung mit anderen Autoren kam …

Verlosung: Im Glauben Christus schauen [BEENDET]

Seit Jahren nutze ich verschiedene Andachtsbücher, die ich meist morgens zum Beginn des Tages lese. Da das neue Jahre nicht mehr weit ist, verlosen wir 3 Exemplare vom Andachtsbuch Im Glauben Christus schauen. „Das Evangelium lässt uns zu Christus aufschauen, bis wir wachsen und so werden wie er“, verkündete Charles Spurgeon in seiner Predigt im Mai 1887. Bis heute sind die Predigten Spurgeons unvergessen, weil sie über Generationen den Glaubenden Trost und Stärkung waren und noch immer sind. Dieses Buch hat aus dem reichen Schatz der Verkündigung Spurgeons Aussagen mit einem zweifachen Anliegen zusammengestellt. Der Glaubende soll gestärkt und erbaut werden, indem er erkennt, wie treu der Herr und wie machtvoll seine Verheißungen sind. Überdies soll das vorliegende Andachtsbuch herausfordern, in der Heiligung zu wachsen und im Glauben tiefere Wurzeln in Christus zu schlagen. Mögen die Worte Spurgeons und der Heiligen Schrift dem Leser zum Segen werden. Eine Leseprobe gibt es hier. Erschienen ist es bei distomos Publikation und als eBook ist es bei ceBooks.de erhältlich. Teil­nah­me­be­din­gun­gen: Beant­worte die fol­gende Frage: Liest du täglich ein Andachtsbuch, …

Tipp: Maliks Clique – The decision

In diesem Buch geht es um eine Bande, die aus fünf Jungen besteht. Sie treiben viel gefährlichen Unsinn und ärgern ihre Mitschüler, wo sie nur können. Doch langsam beginnt Gott die Jungen zu verändern. Dieses Buch, veranschaulicht sehr schön, was heute an vielen Schulen der Fall ist. Die Älteren und Stärkeren ärgern die Kleinen und Schwachen. Vielleicht ist es nicht an allen Schulen so extrem wie hier, denn hier geht das Ärgern oft in Sachbeschädigung über. Jedoch gibt es auch an christlichen Schulen eigentlich immer jemanden, der einen anderen ärgert. Nur eine der vielen Sachen, die dieses Buch lesenswert machen, ist, dass nach jedem Kapitel eine Frage an den Leser gestellt wird. Dadurch bekommt der Leser das Gefühl zum Buch dazu zu gehören.

Zehn Fragen an Wilfried Plock

Wie kamst du dazu schriftstellerisch aktiv zu werden? Ich habe schon vor 30 Jahren erste Artikel und Texte für Traktate / Flyer verfasst. Als ich 1997 in Willow Creek und 2000 in Saddleback gewesen war, wurde ich von mehreren evangelikalen Leitern aufgefordert, darüber ein Buch zu schreiben. So entstand Gott ist nicht pragmatisch. Seitdem sind weitere Bücher beim Christlichen Mediendienst (CMD) erschienen. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant? Von mir nicht; aber meine Frau wir in Kürze ihr fünftes Buch unter dem Titel Herr, ich bin verletzt – Wie ein barmherziger Gott seelische Wunden heilt veröffentlichen.

Onkel Ernie ist daheim

Der bekannte Prediger und Evangelist (Onkel) Ernie Klassen ist am 01. November an den Ort gegangen, von dem er so gerne sprach. Er gehörte 1959 zu den Gründern der Bibelschule Brake und hat Zeit seines Lebens humorvoll, aber evangeliumszentriert vor vielen Tausenden Menschen verkündigt. In einer Meldung der Bibelschule heißt es: Onkel Ernie war am 24.10. in seiner Wohnung gestürzt und hatte sich dabei die Hüfte gebrochen. Nach der OP hatte er sehr mit Übelkeit und Unterleibsschmerzen zu kämpfen. Als dann noch ein Tumor festgestellt wurde, sahen die Ärzte von einer weiteren OP ab. Die Gefahr für Komplikationen schien zu groß. Am Sonntagmorgen verschlechterte sich sein Zustand. Er erkannte zwar noch den Familienbesuch, konnte aber nicht mehr reden. Im Beisein seiner Frau Helen und zwei seiner Kinder (Darryl und Heather) und anderen aus der Familie schlief er ein und reiste, so glauben wir, im Schlaf in den Himmel. Ale Lesetipp empfehlen wir die Biografie, Mein Vater Ernie Klassen, geschrieben von seiner ältesten Tochter. »Ja«, erwiderte Ernie, »sehen Sie diese Felder mit den Rinderherden?«, und zeigte in …

NEU: »Kirchen History«

Gestern bin ich auf eine spannende Neuigkeit gestoßen. Offenbar ist ein neues christliches Magazin in Vorbereitung: Kirchen History. Auf der Homepage heißt es: Kirchen History« ist das erste* deutsche Magazin über Kirchengeschichte. Der Slogan lautet »Die Geschichte des christlichen Glaubens, spannend erzählt!« und der ist Programm. Die Sprache ist leicht, verdaulich und kurzweilig. Wir verlieren uns nicht in Details, sondern stellen das wesentliche in den Mittelpunkt. Die erste Ausgabe ist derzeit in Arbeit. Die Veröffentlichung ist im Laufe von 2016 geplant. Mehr Infos in kürze! Auf der Facebook-Seite liefern die Macher weitere Informationen: Momentan sind wir noch auf der Suche nach einem Verlag und Vertrieb. Es ist zunächst nur eine einzelne Pilot-Ausgabe geplant, da wir derzeit noch nicht abschätzen können wie hoch das Interesse ist und ob sich der Aufwand (Arbeit + Kosten) lohnt. Zeigt uns in Form von Likes und Kommentaren (hier oder auf der Webseite) ob ihr so ein Magazin kaufen würdet (und dafür ca. 5-7€ ausgeben würdet). Es hängt also viel von euch ab! Wir freuen uns auf euer Feedback! Mehr Infos: …

Tipp: Kleiner Nachfolger

Ich sehe es als einen wunderbaren Glücksfall an, dass mir diese Zeitschrift unter die Hände gekommen ist. 6 mal im Jahr erscheint eine mennonitisch-geprägte Kinderzeitschrift, die wirklich sehr gut gelungen ist. Vom Design auf den ersten Blick recht altmodisch, ist der Inhalt überragend und alles andere als trocken. Immer gibt es einen Abschnitt über Bionik, im letzten Heft z. B. über den Fuß. Was wir aus den vielen Füßen der Schöpfung gelernt haben, war selbst mir unbekannt. Oder hätten die Leser unseres Blogs es gewusst, dass der Geckofuß so eine unglaubliche Haftung hat, dass ein Fuß allein über 100 kg Gewicht halten kann. Verantwortlich dafür sind übrigens die Van-der-Waals-Kräfte, wie ich nun weiß.

Buchrezension: Bis es Tag wird – Der Tag im Fokus der biblischen Prophetie

Bernd Grunwald, Bis es Tag wird – Der Tag im Fokus der biblischen Prophetie, BoD, Norderstedt, 2015. Das Buch Bis es Tag wird von Bernd Grunwald ist in zwei Hauptteile gegliedert. Teil 1 beschäftigt sich mit den unterschiedlichen biblischen Begriffen wie bspw. „der Tag des Herrn“, „an jenem Tag“, „der letzte Tag“, „der Tag des Heils“ sowie dem damit zusammenhängenden biblischen Begriff der Nacht – „die Nacht, da niemand wirken kann“. Der zweite Teil geht auf die Rede des Herrn über „seinen Tag“ ein, insbesondere über den Tag des Sohnes des Menschen. Diesen beiden Teilen stellt der Autor die Definition von „ein Tag“ voran, was grundlegend für alle folgenden Ausführungen ist. „Der biblische Begriff ‚Tag‘ meint entweder einen lichten Tag [helllichter Tag im Unterschied zur Nacht, in der es dunkel ist] oder einen vollen Tag. Der volle Tag besteht aus einer Nacht und einem lichten Tag“ (18). Der Autor folgt dem hebräischen Denken und definiert den Beginn eines vollen Tages als den Abend. Ein voller Tag umfasst demzufolge den ersten Teil, die Nacht, und den …

Gebet Martin Luthers auf dem Reichstag zu Worms

Am 21ten April 1521 musste Martin Luther sich vor dem Reichstag und dem Kaiser in Worms für seine Schriften rechtfertigen. Gefordert war derWiderruf seiner sämtlichen Schriften. Mitten im Verhör bat Luther noch um einen Tag Bedenkzeit, der ihm nur widerwillig gewährt wurde. In dieser Nacht betete er, laut Überlieferung, folgendes: Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist’s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du …