Monate: Oktober 2015

Zehn Fragen an Michael Meinert

Wie kamen Sie dazu schriftstellerisch aktiv zu werden? Einen richtigen Auslöser dazu gab es nicht. Ich habe schon als Jugendlicher wilde Geschichten geschrieben, ohne dass sie jemand zu lesen bekam. Aber schreiben musste ich einfach, die Geschichten wollten raus. Irgendwann hat meine Familie meine Schreibereien zu lesen bekommen und mich ermutigt, mich an einige christliche Verlage zu wenden. Der erste Versuch ist krachend gescheitert, beim BOAS-Verlag hat es dann geklappt. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant? Ein Buchprojekt? – Nein. Buchprojekte? – Ja. Viele sogar. Ich habe kürzlich mal ausgerechnet: Wenn ich in dem Tempo weiterarbeite wie bisher und ich von einer durchschnittlichen Lebenserwartung ausgehe, werde ich alle Ideen, die mir im Kopf rumspuken, nicht mehr verarbeiten können. Ich war selbst ein bisschen geschockt darüber, dass ich mich wohl auf meine Lieblingsprojekte beschränken muss. Konkret gibt es natürlich ein Projekt, an dem ich gerade arbeite. Nachdem der 3. Band der Hochwald-Saga (Ehrlicher Schwindler) nun erschienen ist, geht es direkt mit Band 4 weiter. Das grobe Handlungsgerüst steht und die ersten zwei, drei Szenen habe ich aus …

Four Views of Christ

Aktuell sind wir dabei unseren Umzug vorzubereiten. Das hat zur Folge, dass die meisten Bücher aktuell in großen Kartons abgepackt auf das große Schleppen warten (siehe Beweisfoto weiter unten im Text). So weit so gut, hat man doch jetzt ja nur wenig Zeit zum Lesen, und habe ich etwa 10 Bücher vor dem Verpacken bewahrt. Leider ist mir ein Buch durch die Finger gegangen, welches ich schon lange vorstellen wollte: „Four Views of Christ“. Wie der Name des Buches es vermuten lässt, geht es dem Autor hierbei darum, die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede in der Darstellung der Person Jesu Christi in den vier Evangelien darzustellen. Obwohl prinzipiell vieles bekannt sein sollte; so z. B. die Tatsache, dass Jesus von Matthäus als König, von Markus als Knecht, als Menschensohn von Lukas und schließlich als Gott von Johannes dargestellt wird, geht dieses Buch auf wenigen Seiten in eine sehr detaillierte Betrachtung.

Zehn Fragen an Hans-Jörg Ronsdorf

Wie kamen Sie dazu schriftstellerisch aktiv zu werden? Bei einem Hauskreis kam es 1991 zu einer ausführlichen Auseinandersetzung mit dem Adventismus. Dabei war irgendwann der Punkt erreicht, diese Arbeit nicht nur für den privaten Gebrauch zu nutzen, sondern diesen zu veröffentlichen. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant? Obwohl ich mir gesagt habe, kein neues Buch mehr zu schreiben, packt es mich dann doch immer wieder. Es nicht wieder zu tun, hat mit dem großen Aufwand und Zeiteinsatz zu tun, aber auch damit, dass immer weniger gelesen wird. Vor allem betrifft das eben jene Literatur, die sich mit biblischen Themen auseinandersetzt, also anders unterhaltsam ist als ein Roman oder irgendeine Erfolgsgeschichte. Ich befinde mich gerade in der Endphase eines kleinen Buches, das heißen wird:  „Der offene Himmel“,  Theologie und Alltag der Himmlischen in Epheser. Herausfordernde Bibelarbeit für den Alltag, erhellend, erbauend und ermutigend. Zuletzt ist das Buch Gottes Lamm, Golgota und die Ewigkeit bei distomos von mir erschienen.

Zehn Fragen an Thomas Lange

1. Wie kamst du dazu schriftstellerisch aktiv zu werden? Angefangen hat es mit Beiträgen zur Zeitschrift fest & treu. Schnell merkte ich, dass mir das Schreiben große Freude bereitet. Man kann sich für bestimmte Texte Zeit lassen, intensiv darüber nachdenken, korrigieren, radieren, etc… Letztlich muss ich einfach sagen, dass es unser Herr selbst war, der mir diesen Dienst aufs Herz gelegt hat. Denn von Natur aus bin ich kein Schreiber. Das hat sich einfach entwickelt. Zu meinem ersten Buch Zorn – Das Laster der Tugendhaften gab es den Anstoß von einer Schwester im Glauben, die mein Referat zu dem Thema gehört hat. Wir unterhielten uns über das Thema Zorn und das es ein wichtiges Thema darstellt, es jedoch leider in Deutsch wenig Material darüber gibt. So kam dann die Idee, selbst einen Versuch zu wagen. Zuletzt ist das Buch Der vergessene Auftrag von mir erschienen. 2. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant? Ja. Ich habe eigentlich zwei Buchprojekte geplant. Eines dreht sich um einen Punkt, den wir alle sehr nötig haben…, das andere wird nicht verraten … 😉

Übersicht: Verlage stellen sich vor

Viele gerade bibel­treu aus­ge­richtete kleine Ver­lage wer­den in der brei­ten evan­ge­li­ka­len Öffent­lich­keit (noch) nicht aus­rei­chend wahr­ge­nom­men. Diesen Verlagen wollen wir hier auf NIMM UND LIES eine Plattform bieten. In der Vergangenheit haben bereits einige Verleger Fragen beantwortet und dabei einen Einblick in die Arbeit und Herausforderungen von kleinen Verlagen gewährt. In diesem Beitrag sind alle bisher erschienenen Interviews aufgeführt. Weitere werden bald folgen. CLKV / Patrick Tschui / Das Lesen verliert an Bedeutung CLV / Ewald Epp / Um der Notwendigkeit des Themas veröffentlichen wir es trotzdem CMD / Wilfried Plock / Mit einem betont heils­ge­schicht­li­chen Ansatz eine gewisse Gegen­stimme bilden CMV / Heinrich Töws / Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten CSV / Gerrid Setzer / Die Intoleranz der Toleranten wird die Arbeit christlicher Verlage einschränken Daniel Verlag / Klaus Güntzschel / „Die größte Herausforderung? Die Lesefaulheit!“ Edition Nehemia / Christoph Berger / Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben Herold Verlag / Benjamin Schmidt / Derzeit in einer gewissen Neuausrichtung inner cube / Martin Severin / Interesse an wichtigen Themen wecken …

Eine Mutter nach dem Herzen Gottes

Nach vielen positiven Empfehlungen, habe ich mich entschlossen dieses Buch zu lesen – ich habe es nicht bereut! Sehr liebevoll versucht Elizabeth Georg in diesem Buch, den Mütter ihre Kinder und deren Erziehung nach Gottes Willen, nahe ans Herz zu legen. Anhand vieler biblischer Beispiele und Bibelstellen führt sie zehn Wege an, die uns helfen können unsere Kinder noch mehr zu lieben. Besonders wichtig sind mir die zwei letzten Kapitel geworden wo die Autorin Mütter dazu ermutigt, unser Bestes zu geben und für unsere Kinder zu beten. Es gibt schon so viele Dinge für die ich, als Mutter beten kann, obwohl mein Kind erst 13 Monate als ist, an die ich aber vor dem Lesen noch gar nicht gedacht habe. Im Leben werden ihm noch sehr viele Dinge begegnen, die ich jetzt schon in Gottes Hand beten kann, damit er sie gut führen wird. Durch das Lesen dieses Buches sind mir noch einige andere Dinge bewusst geworden, die in einer Gott wohlgefälligen Erziehung von großem Nutzen sein können.

Buchrezension: Bonisa

Bonisa hat nicht nur eine dunkle Hautfarbe – sie lebt auch in einem Land, das viele Dunkelheiten kennt: Nächte voller unheimlicher Urwaldgeräusche. Gefährliche, umherschleichende Tiere in undurchdringlicher Wildnis. Furcht vor vielen Geistern, wenn die Dämmerung über den Busch hereinbricht. Angst vor der Zukunft – vor Dürre, Armut, Hunger, Bedrohung. Angst in dunklen, unruhig suchenden Augen, deren Blick man niemals mehr vergisst … Bonisa ist eines von diesen afrikanischen Kindern. Auch in ihrem Herzen und ihren Augen ist die Angst vor der Dunkelheit, vor den Geistern der Finsternis, vor dem grausamen Vater.