Monate: September 2015

Buchvorstellung: Wie Kinder glauben lernen

„Ich möch­te, dass mei­ne Kin­der glau­ben und Jesus Chris­tus lie­ben ler­nen!“ Das möch­ten vie­le Eltern, nur oft steht hin­ter die­ser Aus­sa­ge die Fra­ge: „Aber wie mache ich das?“ Dave Stone zeigt in sei­nem Buch „Wie Kin­der glau­ben ler­nen“ eini­ge Grund­la­ge für das täg­li­che Leben, und gibt prak­ti­sche Tipps, wie man „Zu Hau­se Glau­ben leben kann“. In kur­zen aber ein­deu­ti­gen Kapi­teln beschreibt Dave Stone in einer leicht ver­ständ­li­chen Spra­che die wich­tigs­ten Grund­la­gen für ein Leben im Glau­ben an Gott.

Zehn Fragen an Alexander vom Stein

1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schrei­ben? Den Anstoß dazu gaben Schöp­fungs­se­mi­na­re in einem Frei­­zeit-Zen­­trum. Ich habe immer sehr viel Mate­ri­al als Lose-Blatt-Sam­m­­lung vor­be­rei­tet gehabt. Da lag der Gedan­ke nahe, das Gan­ze zu einem Buch zu ver­ar­bei­ten. Ich brauch­te aber noch viel Ermu­ti­gung. Am Ende ist CREATIO dar­aus gewor­den, ein Buch zur Schöp­fungs­leh­re. 2. In wel­chem Bereich sehen Sie die größ­te Not in der heu­ti­gen Chris­ten­heit und wo (und/oder) wie könn­te man da am bes­ten einschreiten/helfen? Zu viel Ablen­kung vom Wesent­li­chen. Zu wenig Begeis­te­rung für Got­tes Wort. Führt zu wenig Beken­ner­mut und Weck­du­cken, wenn´s drauf ankommt. Wir ver­bin­den heu­te mit dem Wort „Mär­ty­rer“ zuerst Autos wo man hin­ten ein­stei­gen kann [Anm: „Mehr­tü­rer“] und viel­leicht noch IS-Atten­­tä­­ter. Aber dass die Nach­fol­ge Jesu über vie­le Jahr­hun­der­te und an vie­len Orten gra­vie­ren­de Fol­gen hat­te (und hat!) ist uns sehr fremd gewor­den (1Pet 4,12). Wir sind schlecht vor­be­rei­tet wenn der Wind sich dreht. Was hilft? Dass der Herr Jesus uns grö­ßer und herr­li­cher wird und wir ihn mit ech­ter Sehn­sucht erwar­ten, gegen­sei­ti­ge Ermun­te­rung und Ermah­nung, Zusam­men­rü­cken, sich gegen­sei­tig erbauen …

Buchbesprechung: Geschichte und Gott

Ich bin fest davon über­zeugt, dass zwar jeder­mann davon redet, wie wich­tig und hilf­reich soli­de Geschichts­kennt­nis­se sind, doch gleich­zei­tig sich kaum einer um sol­che bemüht. Das zeigt ein Blick auf das Ange­bot christ­li­cher Bücher zum The­ma Kir­chen­ge­schich­te. Betrach­tet man das The­ma Geschich­te all­ge­mein ist eine Deu­tung aus christ­li­cher Sicht noch sel­te­ner zu fin­den. Am ehes­ten fin­det man hier noch Mate­ri­al aus dem Mit­tel­al­ter (z. B. die Welt­chro­nik oder die Geschich­te der zwei Staa­ten von O. v. Frei­sing von 1146) oder von den Pie­tis­ten des vor­letz­ten Jahr­hun­derts. Nun wur­de die­se wich­ti­ge Lücke geschlos­sen und ein grund­le­gen­des Werk zur Inter­pre­ta­ti­on der Welt­ge­schich­te erschien vor eini­gen Wochen bei CV Dil­len­burg. Geschichts­dich­tung unter­liegt immer der Inter­pre­ta­ti­on durch den Betrach­ter. Dies bedeu­tet für den Chris­ten, dass ein For­schen in der Schrift und eine Grund­hal­tung des Ver­trau­ens gegen­über Gott ihm hel­fen kön­nen, die Gescheh­nis­se ver­gan­ge­ner Zei­ten bes­ser deu­ten zu können.

Zehn Fragen an Johannes Ramel

Vor vie­len Jah­ren (mir scheint fast in grau­er Vor­zeit) war ich eini­ge Tage beim Evan­ge­li­schen Mis­si­ons­dienst Die Weg­be­rei­ter als Aus­hil­fe zum Fly­er fal­ten und Umschlä­ge bekle­ben. Damals war der alte Bru­der Ost­row­ski nicht nur am Leben son­dern noch ganz aktiv im Dienst und er hat­te eine Viel­zahl an klei­nen und grö­ße­ren Schrif­ten, die man mit­neh­men durf­te. Ich den­ke jeder der ihn kann­te, weiß um sei­ne offe­ne, pie­tis­ti­sche und kon­se­quen­te Art. Nun, damals nahm ich auch einen Fly­er über einen ehe­ma­li­gen katho­li­schen Pries­ter mit, der davon berich­tet, wie er in der Hei­li­gen Schrift zum wah­ren Glau­ben durch­ge­drun­gen ist. Damals hat das unglaub­lich tie­fen Ein­druck auf mich hin­ter­las­sen und mit der Zeit habe ich auch davon gele­sen, aber vor Kur­zem bin ich auf die Web­sei­te des sel­ben Pries­ters gesto­ßen, die man unter www.johannes-ramel.at auf­ru­fen kann.