Monate: August 2015

Zehn Fragen an Jerry Bridges

Die bei­den Bücher „Stre­ben nach Hei­li­gung“ und „Gott ver­trau­en“ sind eigent­lich Klas­si­ker christ­li­cher Lite­ra­tur. Lei­der hat man Brid­ges‘ Bücher hier in Deutsch­land fast schon aus den Augen ver­lo­ren. Viel­leicht hilft die­ses Inter­view dabei, auf die­sen Autor wie­der auf­merk­sam zu wer­den. 1. Wie kamen Sie dazu, Bücher zu schrei­ben? Ich habe durch schwe­re Erfah­run­gen gelernt, dass der Ent­wurf der Bibel zum The­ma Hei­li­gung etwas ist, was ich “Abhän­gi­ge Ver­ant­wor­tung“ nen­ne. Das bedeu­tet, wir sind ver­ant­wort­lich dafür, geist­li­che Dis­zi­plin zu üben, die zum Gehor­sam führt, aber wir sind vom Hei­li­gen Geist abhän­gig, der uns ermög­licht so zu han­deln. Ein alter Freund von mir ermu­tig­te mich das Schrei­ben zu ver­su­chen. Somit schrieb ich mein ers­tes Buch: The Pur­su­it of Holi­ness (zu deutsch: Stre­ben nach Hei­li­gung, EBTC), wel­ches die Grund­la­gen der „abhän­gi­gen Ver­ant­wor­tung“ lehrt. Das Buch wur­de 1978 ver­öf­fent­licht. Seit dem gab Gott mir immer wie­der Ideen für ande­re Bücher. 2. Ist aktu­ell ein neu­es Werk geplant? Ich bin gera­de dabei ein Buch zu been­den, mit dem vor­läu­fi­gen Titel: „Humi­li­ty in Action: The Cha­rac­ter Traits of the Eight Beatitudes …

Paul Washer: Der Zweck der Ehe

Heu­te möch­te ich auf ein vor kur­zem erschie­ne­nes klei­nes Heft­chen auf­merk­sam machen, nun eigent­lich nur eine Pre­digt. Nur eine Pre­digt? Nun die Gedan­ken, Hin­wei­se und Ermah­nun­gen die wir hier auf weni­gen Sei­ten gelie­fert bekom­men sind, wie der Unter­ti­tel es kor­rekt fest­stellt, sehr her­aus­for­dernd. Klas­sisch refor­ma­to­risch ori­en­tiert sich Was­her in sei­ner Pre­digt, dass Gott alle Din­ge dazu gebrau­chen kann, um uns in Chris­ti Bild zu for­men, so auch die Ehe. Die Ehe ist ein Bild für die Bezie­hung zwi­schen Chris­tus und der Gemein­de und dadurch ein Ansporn an jeden Mann sei­ne Frau zu lie­ben. Die Ehe ist eine Beru­fung durch Gott. Frau­en sagen das oft, sie mögen die­sen  Satz: „Es gibt kei­ne Lie­be, wie die Lie­be einer Mut­ter“ (…) Das ist nicht biblisch. Du kannst das auf eine Mut­ter­tags­kar­te schrei­ben, aber es ist nicht biblisch. (…) Die meis­ten Män­ner legen ihr Leben nicht nie­der für ihre Frau­en. Typisch Was­her eben, wie auch fol­gen­der Abschnitt zeigt: Du fragst: „Aber was ist mit dei­nem Dienst?“ Der Dienst an sich ist nicht mein Ziel. Den Wil­len Got­tes zu tun, das …

Zehn Fragen an Andreas Fett

Der lang­jäh­ri­ge Frei­zeit­lei­ter aus Schop­pen hat vor eini­ger Zeit einen per­sön­li­chen Lebens­be­richt ver­öf­fent­licht unter dem Titel, Ja, Vater. Des­wei­te­ren ist vor kur­zem eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung für Teen­ager erschie­nen: Fese­lut­ter für lun­ge Jeu­te. 1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schrei­ben? Der Anstoß war ein Brief von Freun­den. Sie schrie­ben: „Könn­te das, was ihr mit Gott erlebt habt, nicht ein Trost für vie­le ande­re sein?“ Dazu füg­ten sie eine Lis­te mit 43 Vor­schlä­gen für den künf­ti­gen Buch­ti­tel an. Also, am Anfang stand ein Buch­ti­tel. Das Buch schrieb das Leben – „Ja, Vater!“. Im Grun­de ist es nichts wei­ter als ein Tat­sa­chen­be­richt – ein Ein­blick in eine schwe­re Krank­heits­zeit. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ja, seit Jah­ren bin ich dabei eine Ein­stiegs­hil­fe zum Ent­de­cken der Bibel zu schrei­ben. 10 über­schau­ba­re Hef­te sol­len Kin­der und Teen­ager an das Wort Got­tes her­an­füh­ren. In der Jun­g­­schar- und Frei­zeit­ar­beit stel­le ich fest: Der Bedarf ist rie­sig! Wir kön­nen kaum noch auf ein Grund­wis­sen zurück­grei­fen. Das „Christ­li­che Abend­land“ wird zuneh­mend zur Mit­ter­nachts­re­gi­on mit zusätz­li­cher Sonnenfinsternis.

Rezension: Als Christ in der Welt des Internets

Es gibt zahl­rei­che Bücher, die die wich­ti­ge und umfang­rei­che Fra­ge beant­wor­ten: Wie lebe ich als Christ in die­ser Welt? Und täg­lich stel­len wir uns der Her­aus­for­de­rung, zur Ehre Got­tes ein hei­li­ges Leben in ver­schie­de­nen Berei­chen zu füh­ren. Das Inter­net ist aber nicht nur einer der Berei­che, son­dern durch­zieht alles und umgibt uns oft 24 Stun­den am Tag. Die digi­ta­le Revo­lu­ti­on hat vie­le — wenn nicht gar alle — Berei­che unse­res Lebens ver­än­dert. In Deutsch­land nut­zen 80 % der Per­so­nen ab 10 Jah­ren das Inter­net. Sowohl die Anzahl der Per­so­nen als auch die Nut­zungs­häu­fig­keit steigt kon­ti­nu­ier­lich. Fol­gen­de Fra­gen sind also berech­tigt und drin­gend nötig: Wie gehe ich als Christ damit um? Wor­auf habe ich zu ach­ten? Dank­bar bin ich für die­se Gast­re­zen­si­on von Johann B. zu einem Buch, dass kaum einer nur als Inter­es­sier­ter oder Distan­zier­ter, son­dern fast alle als Betei­lig­te lesen wer­den. Als Inter­ne­tu­ser des Nut­zer­typs 4 – 5 (vgl. Sei­te 63) war ich etwas vor­sich­tig beim Lesen die­ses Buches. Doch schon nach kur­zer Zeit stell­te ich fest, dass es sehr aus­ge­wo­gen und hilf­reich for­mu­liert ist. Rudolf Eberts­häu­ser legt vie­le wich­ti­ge Fakten …

Zehn Fragen an Alexander Strauch

Über 200.000 mal wur­de Alex­an­der Strauchs Buch „Bibli­sche Ältes­ten­schaft“ in der gan­zen Welt ver­kauft. In Deutsch­land ist er unter ande­rem für die Bücher „Der neu­tes­ta­ment­li­che Dia­kon“ und „Platz ist in der kleins­ten Hüt­te bekannt“ (Vor etwa einem hal­ben Jahr ganz neu in einer schö­nen Har­d­­co­­ver-Ver­­­si­on erschie­nen). 1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schrei­ben? Die Ver­wir­rung über das The­ma Ältes­te war so schreck­lich, dass ich vom Herrn dazu geführt wur­de, zu ver­su­chen Ant­wor­ten auf die zahl­rei­chen Fra­gen zu geben, wel­che mir von ver­schie­de­nen Brü­dern und Schwes­tern gestellt wur­den. Zudem hat­te ich eine geziel­te Visi­on vor Augen damit dies Buch eine Aus­le­gung sämt­li­cher Bibel­stel­len zum The­ma „Ältes­ten­schaft“ wird. Ich ver­such­te von allen mei­nen eige­nen Tra­di­tio­nen Abstand zu neh­men und die Tex­te für sich selbst spre­chen zu las­sen. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ich arbei­te der­zeit Tag und Nacht an einer voll­stän­di­gen Revi­si­on von The New Tes­ta­ment Deacon (Der neu­tes­ta­ment­li­che Dia­kon), weil in die­sem The­ma viel Ver­wir­rung herrscht. Ich bit­te um eure Gebe­te, dass ich vor Feh­lern bewahrt wer­de und dass das Buch die bibli­sche Leh­re getreu wiedergibt.

Die Fabeln Martin Luthers

Ein Hahn schar­ret auf dem Mist und fand eine köst­li­che Per­le. Als er die­sel­be im Kot so lie­gen sah, sprach er: „Sie­he, du fei­nes Ding­lein, liegst hier so jäm­mer­lich. Wenn dich ein Kauf­mann fän­de, der wür­de dei­ner froh wer­den und du wür­dest zu gro­ßen ‚Ehren kom­men. Aber du bist mir und ich dir, kein (nichts) nüt­ze. Ich neh­me ein Körn­lein oder Wür­meln und lie­ße ihm alle Per­len. Leh­re: Die­se Fabel leh­ret, dass dies Büch­lein, bei Bau­ern und gro­ßen Leu­ten unwert ist, wie denn alle Kunst und Weis­heit bei sel­bi­gen ver­ach­tet ist. Wie man spricht: Kunst gehet nach Brot. Sie warnt aber, dass man die Leh­re nicht ver­ach­ten soll Nur weni­ge wis­sen, wie viel­sei­tig der Refor­ma­tor Luther tat­säch­lich war. Neben sei­ner Arbeit als Bibel­über­set­zer, war er ein geschick­ter Pre­di­ger, ein treu­er Seel­sor­ger, ein fei­ner Lie­der­dich­ter und zuletzt auch bemüht die All­ge­mein­bil­dung des „gemei­nen“ Vol­kes auf­recht zu erhal­ten. So über­setz­te er auch eine Viel­zahl der Fabeln Äsops ins Deut­sche, da „heu­te nie­mand die Wahr­heit hören möch­te“, ver­trägt man es bes­ser, wenn „ein Wolf oder Bär oder Löwe im Buch …

Zehn Fragen an Eberhard Platte

Bru­der Eber­hard hat sich bereit erklärt, unse­re zehn Fra­gen zu beant­wor­ten. 1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schrei­ben? Als gelern­ter Schrift­set­zer und als selb­stän­di­ger Gra­­fik-Desi­­g­ner hat­te ich schon immer mit Büchern und Ver­la­gen zu tun. Auch habe ich ger­ne und viel gele­sen. Neben­be­ruf­lich bin ich seit Jah­ren in vie­len Gemein­den zu Semi­na­ren und Bibel­aben­den unter­wegs. Da wur­de ich häu­fig gefragt, ob ich mei­ne Refe­ra­te und Pre­dig­ten nicht schrift­lich hät­te. So begann ich, mei­ne Semi­nar­the­men als Bücher her­aus­zu­brin­gen. Die ers­ten Bücher wur­den über die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg ver­legt. Nach­dem die ers­ten Auf­la­gen ver­grif­fen waren, lag es nahe, dass ich im Eigen­ver­lag sie her­aus­brach­te, damit sie jeder­zeit ver­füg­bar sind. Alle mei­ne bis­he­ri­gen Bücher sind über mei­ne Home­page www.wachsen-im-glauben.de erhält­lich. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ja, meh­re­re: 1. „Nur gesun­de Gemein­den wach­sen. Was unse­re Gemein­den krank macht.“ 2. „Ver­mächt­nis. — Die letz­ten Wor­te Jesu an uns.“ 3. „Nein, ich bin noch nicht zu alt! — Got­te gebraucht (auch) Senioren!“

Das unglaubliche Geschäft des Herrn Bendix

Die Tage bin ich auf sermon-online.de auf ein inter­es­san­tes Hör­spiel gesto­ßen, wel­ches ich hier als Emp­feh­lung wei­ter­ge­ben möch­te. Hier­bei han­delt es sich um eine Über­tra­gung des Gleich­nis­ses von der kost­ba­ren Per­le aus Matth. 13,45−46 Mit dem Him­mel­reich ist es wie mit einem Händ­ler, der schö­ne Per­len such­te. Als er aber eine beson­ders kost­ba­re Per­le fand, ging er hin, ver­kauf­te alles, was er hat­te, und kauf­te sie. Hier­bei fängt die Geschich­te so span­nend wie ein Kri­mi an. In einem tie­fen Wein­kel­ler wit­tert der Hand­lungs­be­voll­mäch­tig­te einer Dia­man­ten­ge­sell­schaft, Herr Ben­dix den Kauf sei­nes Lebens. Doch soll der Preis höher aus­fal­len als er zunächst erwar­tet, und soll ihn alles kos­ten was er hat?

Zehn Fragen an Winfried Borlinghaus

1. Wie kamen Sie dazu lite­ra­risch aktiv zu wer­den? Bis­her habe ich noch kein eige­nes Buch geschrie­ben, eher Arti­kel in Zeit­schrif­ten, klei­ne­ren Büchern mit meh­re­ren Autoren und im Inter­net 2. Ist  aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Es bleibt eher bei der Ant­wort auf Fra­ge eins. 3. In wel­chem Bereich sehen Sie die größ­te Not in der heu­ti­gen Chris­ten­heit und wie könn­te man da am bes­ten ein­schrei­ten oder hel­fen? Die größ­te Not sehe ich in der Tat­sa­che der gedank­li­chen, bezie­hungs­mä­ßi­gen, berufs­mä­ßi­gen, unter­hal­tungs­mä­ßi­gen, zeit­li­chen und digi­ta­len Über­for­de­rung. Das stän­di­ge Bemü­hen bei all die­sen Punk­ten den Anschluss nicht ver­lie­ren zu dür­fen, führt zum Rück­zug auf sich selbst und die eige­ne Lebens­be­wäl­ti­gung. Dies wird para­do­xer­wei­se noch durch pau­sen­lo­se Gemein­­de- und Lebens­­hil­­fe-Pro­­­gram­­­me und den damit ver­bun­de­nen Erwar­tungs­druck poten­ziert. Ein mir bekann­ter Christ sag­te mal: „Ich hetz­te von einer Besin­nung zur nächs­ten“! Mir scheint, dass vie­le Chris­ten heu­te sich eher selbst ver­ste­hen und nahe sein wol­len, als Jesus und Gott dem Vater. Von ihm erhofft man sich die För­de­rung der eige­nen Lebens- und Gemein­de­zie­le oder zumin­dest eine zeit­ge­mä­ße „spi­ri­tu­el­le Unter­hal­tung“. Des­halb brau­chen wir …

Empfehlung: Die alte Kiste

Kennt ihr die Hoff­manns aus der Wald­stra­ße? Das sind Tim, Susi, die klei­ne Lisa, Papa, Mama und Oma Lot­te. Sie woh­nen in einem schö­nen Haus ganz nahe am Wald. Jeden Sonn­tag­mor­gen gehen die Hoff­manns mit Oma Lot­te zum Got­tes­dienst. Nach­mit­tags besu­chen Tim und Susi die Sonn­tag­schu­le. Dort sin­gen sie schö­ne Lie­der und Tan­te Rena­te erzählt ihnen span­nen­de bibli­sche Geschich­ten. Tim und Susi lie­ben Jesus und möch­ten ein­mal bei Ihm im Him­mel sein.   Jeden Abend vor dem Schla­fen­ge­hen beten sie zu Ihm. In den Hef­ten der Rei­he „In der Wald­stra­ße“ erfährst du, was die Hof­f­­mans-Kin­­der mit Jesus erle­ben, wie sie ler­nen ande­ren zu ver­ge­ben, den Nächs­ten von Jesus zu erzäh­len, Treu im Klei­nen zu sein und Gott zu ver­trau­en und für alles dank­bar zu sein. Heu­te möch­te ich auf eine hoch­wer­ti­ge Rei­he an Kin­der­ge­schich­ten auf­merk­sam machen. In etwa 20 lose mit­ein­an­der zusam­men­hän­gen­den Hef­ten bekom­men wir einen Ein­blick in das Leben der Fami­lie Hoff­mann. Hier­bei beglei­tet man sie in den Urlaub, ins Kran­ken­haus, in den Zoo oder schlicht und ein­fach zum Got­tes­dienst. Über­all gibt es für Susi und …